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»Hätte ich das doch nur nach dem Mittagessen geschaut!« – Clive Barker's Hellraiser: Revival bewirbt sich mit Nachdruck für das fieseste Horrorspiel seit Jahren

Mit Hellraiser: Revival kehrt eine der großen Horrormarken der 80er als Singleplayer-Spiel zurück. Mit dabei eine der größten Horrorikonen aller Zeiten.

Selbst wenn ihr Hellraiser nie gesehen habt: Doug Bradleys Pinhead ist euch sicher schon mal irgendwo begegnet. Selbst wenn ihr Hellraiser nie gesehen habt: Doug Bradleys Pinhead ist euch sicher schon mal irgendwo begegnet.

Gerade hocke ich hier und schaufle mir mein Mittagessen in den Maschinenraum, da plingt eine Nachricht von Chefredakteur Heiko bei Microsoft Teams auf: Clive Barker's Hellraiser: Revival hast du auf dem Schirm? In meinem Mail-Postfach: eine Pressemitteilung samt Red-Band-Trailer zu einem brandneuen Singleplayer-Horrospiel von Saber Interactive.

Und ich wünschte, ich hätte bis nach dem Mittagessen gewartet, bevor ich mir das anschaue. Es gibt Body Horror, Fleischerhaken, ein bisschen Gekuschel, dann wieder Fleischerhaken – und natürlich Zenobiten, die jede noch so grässliche Entstellung in Kauf nehmen, um noch mehr lustvolle Schmerzen zu erleben.

Ihr habt keine Ahnung, wovon ich rede? Dann seid ihr wahrscheinlich irgendwann nach den 90ern geboren oder habt aus anderen Gründen um den Horrorklassiker Hellraiser von 1987 einen Bogen gemacht. Gehen wir die wichtigsten Neuerungen des Spiels sowie dessen Hintergründe mal fix durch.

Was ist Hellraiser: Revival?

Also: Es gab eine Zeit, da gehörte Hellraiser zu den ganz großen Marken des Horrorkinos, Schulter an Schulter mit Halloween, Freitag der 13., Freddy Krueger und Evil Dead. Der erste Film von 1987 adaptierte einen Roman von Clive Barker und katapultierte Pinhead direkt aufs Podest der größten Horrorikonen, obwohl der kultige Kollege mit den Nägeln im Kopf damals bloß eine Nebenrolle hatte.

Video starten 1:30 Für Clive Barker's Hellraiser: Revival kehrt eine der größte Horrorikonen aller Zeiten nach 20 Jahren zurück

Pinhead ist der Anführer der Zenobiten. Das sind – ganz grob gesagt – Anhängerinnen und Anhänger des Schmerzes, die so Bock auf Pein haben, dass sie dafür okkulte Kräfte einsetzen. Deshalb sind Zenobiten in der Regel auch völlig entstellt, tackern sich ihre eigenen Lippen an die Wangen und so weiter. Und die Hauptfiguren der Hellraiser-Geschichten geraten immer irgendwie ans Ende ihrer Fleischerhaken.

In Clive Barker's Hellraiser: Revival ist das nicht anders. Hier die wichtigsten Fakten zum Spiel:

  • Ihr schlüpft in die Rolle eines Kerls namens Aidan, der seine Freundin aus den höllischen Abgründen retten muss.
  • Aidan nutzt dazu die Kräfte der mysteriösen Puzzlebox, die in allen Filmen der Serie eigentlich dazu dient, die Zenobiten zu rufen.
  • Im Trailer kämpft Aidan außerdem mit eher klassischen Nah- und Fernkampfwaffen, wir haben's also mit Survival-Horror zu tun, bei dem ihr mehr tut, als bloß wegzulaufen.
  • Für die Rolle des Pinhead kehrt der legendäre Doug Bradley zurück, der die Figur zuletzt 2005 verkörpert hat. Super cool!

Hellraiser: Revival erscheint für PC, Xbox Series X|S sowie PlayStation 5, ein konkretes Release-Datum gibt's allerdings noch nicht. Der erste Trailer verspricht definitiv keinen Horror für schwache Nerven, trifft in meinen Augen allerdings auch schon sehr gut die Ästhetik der Vorlage, also einen ziemlich einzigartigen Mix aus Okkultismus, 80er-Fantasy und BDSM-Subkultur.

Ich bin sehr gespannt, ob Hellraiser ausgerechnet als Videospiel die Fortsetzung bekommt, die uns im Kino versagt blieb. Denn dass die Serie heutzutage fast keine Rolle mehr spielt, hat einen frustrierenden Grund: Die rund zehn Fortsetzungen sind im Schnitt so schlecht, dass selbst Pinhead sie nicht retten kann.

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