Die Meta AI wird seit Ende März Schritt für Schritt auch in Europa ausgerollt. Besonders auf WhatsApp ist die hauseigene KI des Konzerns prominent als blauer Kreis zu sehen.
Jetzt hat Meta den nächsten Schritt für Bürger der EU angekündigt.
Das ist passiert:
In einem Blogpost hat Meta am Montag, dem 14. April angekündigt, seine KI auch mit Daten von Europäern trainieren zu wollen. Das hat der Konzern bisher unterlassen.
Die Ankündigung läuft unter der Überschrift, man wolle die hauseigene KI härter für die Europäer arbeiten lassen
. Sie sei für die Europäer da und deswegen sei es so wichtig, die KI auf einer möglichst breiten Datengrundlage zu trainieren. So solle sie auch Dialekte, lokales Wissen und den Humor der verschiedenen Länder lernen.
Das bedeutet für euch: Ihr werdet in den kommenden Tagen in euren Apps und via E-Mail Nachrichten von Meta mit der Ankündigung erhalten. Hier erfahrt ihr, wie ihr der Nutzung eurer Daten widersprecht:
Diese Daten will Meta zum Training seiner KI verwenden
Zu Mark Zuckerbergs Konzern Meta Platforms Inc. gehören derzeit die sozialen Medien Facebook, Instagram, WhatsApp, Facebook Messenger und Threads.
Die Verantwortlichen geben in ihrem Blogpost auch an, welche Daten sie zum Training ihrer KI verwenden wollen:
- Öffentlich geteilte Inhalte von Erwachsenen auf Meta-Produkten.
Speziell genannt werden öffentliche Posts und Kommentare - Interaktionen mit Meta AI
Der Konzern verweist noch einmal explizit darauf, dass keine privaten Nachrichten zum Training der hauseigenen KI verwenden wird. Außerdem auch keinen Content von Minderjährigen.
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Meta sitzt auf einem Schatz
Tatsächlich wollte Meta bereits letztes Jahr öffentlich zugängliche Posts von EU-Bürgern dazu nutzen, seine KI zu trainieren. Das wurde allerdings von europäischen Datenschützern verhindert. Seitdem liegt das Vorhaben auf Eis. Nun will der Konzern mit der oben genannten Widerspruchslösung EU-Recht entsprechen.
Seit Meta seine KI in Europa ausrollt, scheinen sich die meisten Menschen vor allem dafür zu interessieren, wie sie besonders den blauen Kreis auf WhatsApp wieder wegbekommen. Gerade in Anbetracht dieses frostigen Empfangs wirkt Metas Ankündigung, die KI für die Europäer arbeiten lassen zu wollen, fast etwas frech.
Allerdings steckt in der Ankündigung auch eine gewisse Wahrheit: Im Gegensatz zum Konkurrenten OpenAI etwa hat Meta über Jahre Plattformen gekauft und gegründet, auf denen Menschen privat und öffentlich Texte schreiben und Bilder teilen.
Zugriff auf die Daten könnte Meta einen entscheidenden Vorteil im Rennen um die beste generative KI geben.
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