Auf der Gamescom hat Microsoft endlich mehr Details zu den neuen Xbox-Handhelds geteilt und den Releasetermin endlich verraten. Nebenbei wurde eine neue Technologie vorgestellt, die selbst auf dem PC große Auswirkungen haben könnte.
Microsoft sagt Shader-Problemen den Kampf an
Dank schneller SSDs, unglaublich leistungsstarker Grafikkarten und CPUs sowie nicht zuletzt spannender KI-Zaubereien in Form von Frame Generation hat sich das Spielen auf dem PC in den letzten Jahren stark verändert.
Spiele laden so schnell wie nie, sehen fantastisch aus und laufen mitunter butterweich.
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Dennoch gibt es noch Verbesserungspotenzial. Gerade bei neuen Spielen kann es durch Shader-Kompilierung zu Leistungseinbrüchen kommen. Visuelle Effekte wie Beleuchtung, Schatten, Texturen und Farben werden erst dann kompiliert, wenn das jeweilige Spiel sie zum ersten Mal benötigt, dadurch entstehen oft Ruckler.
Genau dieses Problem möchte Microsoft mit der neuen »Advanced Shader Delivery« beheben. Wie in einem Blog-Post erklärt wird, wird dieser Prozess vom lokalen System und dessen GPU auf eine Cloud verschoben. Die nötigen Daten können dann einfach zusammen mit dem Spiel heruntergeladen werden.
Microsoft hat dafür ein neues Standardformat namens »State Object Database« geschaffen, das es zukünftig auch anderen Studios ermöglichen soll, die Technologie zu nutzen.
Das soll das Ganze bringen:
- Laut Microsoft sollen die Ladezeiten beim Start eines Spiels dadurch deutlich gesenkt werden.
- Obsidians Fantasy-Rollenspiel Avowed soll so beispielsweise um etwa 85 Prozent schneller starten.
- Zudem sollen Mikroruckler deutlich seltener auftreten.
Die Technologie soll mit dem ROG Xbox Ally und dem ROG Xbox Ally X am 16. Oktober 2025 starten und für eine möglichst angenehme Spielerfahrung auf den neuen Handhelds sorgen. Spieler sollen mehr Zeit im Spiel und weniger mit Ladebildschirmen und Downloads verbringen.
Wie gut Advanced Shader Delivery in der Praxis funktioniert, wird sich erst zeigen müssen. Die Technologie hat aber das Potenzial, einen großen Einfluss auf zukünftige PC-Spiele zu haben. Ob andere Entwickler sie nutzen, bleibt hingegen abzuwarten.
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