Microsofts bisherige KI-Bemühungen konzentrieren sich vor allem auf die enge Partnerschaft mit OpenAI. So nutzt Microsoft OpenAI-Modelle in Copilot, Windows und anderen Programmen und Diensten.
Das ist passiert: Zukünftig plant Microsoft, die Entwicklung von KI selbst zu übernehmen. In einem Interview mit CNBC hat sich der Leiter von Microsofts KI-Abteilung, Mustafa Suleyman, zu den Plänen geäußert.
Suleyman sieht Microsoft in einer Übergangsphase, die bis 2030 oder darüber hinaus dauern kann. In dieser Zeit plane Microsoft weiter auf KI-Modelle von OpenAI zu setzen.
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Allerdings sei es für Microsoft »absolut entscheidend, KI bei Microsoft eigenständig zu betreiben«, so Suleyman.
Nicht erster, aber guter zweiter Platz
Microsofts Strategie bei der Entwicklung eigener KI-Modelle weicht dabei von vielen Mitbewerbern ab.
Anstatt als Ziel das beste und modernste KI-Modell zu haben, zielt Microsoft darauf ab, »drei bis sechs Monate zurückzuhängen«. Aber warum?
Für Suleyman gibt es bei der strategischen Ausrichtung der Entwicklung zwei Hauptargumente:
- Immer das beste Modell zu entwickeln, ist sehr kostspielig
- Mit der Strategie kann sich Microsoft besser auf bestimmte Anwendungsfälle konzentrieren
Gegenüber CNBC drückte Microsofts KI-Leiter dies wie folgt aus:
Wir haben ein unglaublich starkes KI-Team, riesige Mengen an Rechenleistung, und es ist notwendig für uns, dass wir vielleicht nicht die absolute Spitze, das beste Modell der Welt zuerst entwickeln. Das ist sehr, sehr kostspielig und unnötig, um diese Doppelarbeit zu verursachen.
Microsoft war bis vor Kurzem der größte OpenAI-Investor. Anfang des Jahres kündigte OpenAI das Projekt Stargate an, das Investitionen von 500 Milliarden Dollar in den nächsten vier Jahren erhalten soll. An der Investition hat sich Microsoft nicht beteiligt.
Nun ist eure Meinung gefragt. Nutzt ihr KI-Tools oder Dienste bereit, oder steht ihr dem Ganzen eher skeptisch gegenüber? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.
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