Stellt euch vor, ihr stolpert im echten Leben, fallt aber nicht auf den Boden. Stattdessen gleitet ihr durch die Texturen der Realität – ein »No Clip«, wie man es aus Videospielen kennt – und findet euch an einem anderen Ort wieder. Einem schrecklichen Ort.
Willkommen in den Backrooms.
So lautet die Prämisse eines kollaborativen Horror-Universums, das seit Jahren Gamer und Gruselfans in seinen Bann zieht. Es ist ein Ort, der nur aus dem »Geruch von altem, feuchtem Teppich, dem Wahnsinn des Monogelbs und dem endlosen Hintergrundgeräusch von Leuchtstoffröhren bei maximalem Summen« besteht.
Jetzt wurde das Internet-Phänomen auch noch verfilmt und seit dem 18. Juni 2026 könnt ihr euch vor der großen Leinwand sitzend mit der psychologischen Beklemmung des Unbekannten herumschlagen.
Falls ihr »die Backrooms« nicht nur sehen, sondern auch spielen wollt, erschlägt euch beispielsweise Steam erst mal mit über 700 Spielen zu dem Thema. Eine klare Empfehlung ist Escape the Backrooms. Das erfährt durch den Kinofilm gerade einen enormen Spielerzuwachs und ist zudem zu 90 Prozent positiv bewertet.
Aber alles auf Anfang: Wie konnte ein einziges Foto eine solche Faszination auslösen?
Damit ihr in den Backrooms dieses Artikels nicht verloren geht, haben wir euch eine kleine Karte aufgezeichnet:
- Der Ursprung: Ein unheimliches Bild auf 4chan
- Was macht die Backrooms so gruselig?
- Vom Meme zum Horror-Universum
- Hunderte Backrooms-Spiele auf Steam
- Wo fängt man an?
- Alle wichtigen Infos zum Kinofilm
Update vom 18. Juni 2026: Zum Kinostart von Backrooms haben wir den Artikel noch einmal überarbeitet. Jetzt habt ihr ein Inhaltsverzeichnis, neue weiterführende Artikel in der Linkbox (inklusive Filmkritik) und bekommt weiter unten alle Infos zum Kinofilm.
Der Ursprung: Ein unheimliches Bild auf 4chan
Alles begann im Mai 2019 auf dem /x/-Board der berüchtigten Online-Plattform 4chan, einem Forum für paranormale und unheimliche Themen. Hier tauschen sich die anonymen Nutzer über angebliche Geistersichtungen und persönliche Spukerfahrungen aus, diskutieren über die Wirksamkeit von Ritualen zur Beschwörung von Engeln und Dämonen und analysieren kryptische Internet-Mythen.
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