Ich finde, teure Geräte − in diesem Fall 1.400 Euro − testet man mal nicht eben innerhalb von ein paar Tagen. Deshalb schrieb ich beim Thermomix TM7 auch ein Fazit nach einer Woche und nach vier Wochen – und so halte ich es auch mit dem Bosch Cookit.
In den letzten 4 Wochen habe ich den Cookit exzessiv genutzt. In diesem Artikel erfahrt ihr:
- Was mir gut gefallen hat
- Was mir nicht gefallen hat
- Für wen der Cookit geeignet ist
Zum Abschluss werde ich noch ein paar Worte im Vergleich zum Thermomix fallen lassen. Ein dedizierter Artikel zu beiden Geräten ist aber bereits in Planung.
Zur Einordnung ein paar Worte zu mir: Ob man so ein Küchengerät tatsächlich voll ausnutzt, hängt viel von der Erwartung ab und wie man selbst zum Kochen steht. Ich koche in der Regel an fünf von sieben Tagen in der Woche und das seit Jahren. Ich würde mich selbst als fortgeschrittenen Hobbykoch bezeichnen. Dementsprechend ist diese Kolumne gefärbt.
Bestandsaufnahme: Was ist der Cookit? Was hat mir gefallen und was nicht?
Boschs Cookit ist im Prinzip ein Gegenentwurf zu Vorwerks Thermomix – aber doch anders. Die Funktionen sind recht ähnlich, das Modell von Bosch kann aber auch als Küchenmaschine verwendet werden, um zum Beispiel Gemüse zu hobeln oder Kraut zu häckseln (was man eben mit einer Küchenmaschine so macht).
Betrachtet es also als eine Mischung aus Küchenmaschine und smartem Kochtopf.
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Bosch Cookit Unboxing: Der Thermomix-Konkurrent für 1.400 Euro im Ersteindruck
Das hat mir gefallen:
- Breiter Topf: Mehr Fläche zum Anbraten und bessere Hitzeverteilung.
- Fester Deckel: Deutlich praktischer beim Auf- und Zuklappen.
- Anbraten funktioniert besser: Durch den breiten Topf und die höhere Spitzentemperatur kann man besser und schärfer anbraten.
- Lässt sich besser leeren: Da der Topf sich nach unten nicht verjüngt, bleiben weniger Speisereste im Topf hängen.
- Leichte Bedienung: Touchdisplay und Icons am Gerät selbst machen die Bedienung kinderleicht.
- Kein Rezepte-Abo: Rezepte zum Nachspielen kosten nicht extra wie beim Thermomix.
Das hat mir nicht gefallen:
- Breiter Topf: Durch die Größe ist das Gefäß sehr schwer und das Messer erwischt die Zutaten nicht so gut.
- Reinigungsprogramm: Ist spürbar schwächer und weniger granular als beim Thermomix TM7.
- Schlichte Präsentation: Kleineres Display, weniger verspielt: Das liegt vermutlich daran, dass das Modell ein paar Jahre auf dem Buckel hat.
- Keine Kabelaufwicklung: Das lange Kabel bekommt man kaum zufriedenstellend verstaut.
- Kein Ausguss: Ohne richtige Schnaube mache ich bei Flüssigkeiten regelmäßig eine Sauerei.
Auf Basis dieses Ersteindrucks nach einer Woche, ziehe ich mein Fazit nach vier Wochen.
Auf der folgenden Seite lest ihr, was mir weiterhin gefallen hat und was nicht.
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