Monster Hunter Wilds erscheint am 28. Februar 2025. Die hohen Systemanforderungen haben sind spätestens seit der Open Beta vom letzten November ein großes Thema. Viele Spieler und Spielerinnen klagten über schlechte Leistung.
Gerade für Spieler und Spielerinnen, die Monster auf einem Gaming-Handheld, wie dem Steam Deck, jagen wollen, sind das keine guten Neuigkeiten. Jetzt hat Capcom ein Benchmarking-Tool veröffentlicht. Das Spiel funktioniert – aber ist kaum als spielbar zu bezeichnen.
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Monster Hunter Wilds - Vorschau-Video mit Story-Überraschung
Darum ist das wichtig: Monster Hunter ist eine Spielserie, die dank Versionen auf der PlayStation Portable, dem Nintendo 3DS oder der Nintendo Switch, sich großer Beliebtheit bei Handheld-Spielern erfreut. Der nächste Ableger dürfte zumindest auf dem beliebtesten PC-Handheld, dem Steam Deck, kaum spielbar sein.
Im Detail: Selbst mit den niedrigsten Einstellungen und einer 800p-Auflösung ist es mit dem Steam Deck nicht möglich stabile 30 Bilder pro Sekunde zu erreichen.
Ein Spieler aus der Steam Deck-Community hat das Spiel mit einer internen Auflösung von 213 x132, hochskaliert auf 640x400 Pixeln, getestet. So konnten zwar etwa durchschnittlich 30 FPS erreicht werden, aber dementsprechend sie die Spielgrafik aus.
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Wir haben es selbst mit einem Steam Deck LCD-Modell ausprobiert und konnte die schlechte Performance bestätigen. Das Spiel ist »spielbar«, aber das würde wohl nur wenigen wirklich Spaß machen.
- Mit niedrigsten Einstellungen, 800p-Auflösung und FSR-Ultra-Performance konnte eine durchschnittliche Bildwiederholrate von 25,53 FPS erreicht werden.
- Das Spiel sah dabei auch sehr verpixelt aus.
Wir haben den Benchmark mit denselben Einstellungen außerdem auf einem Lenovo Legion Go und einem Zotac Zone ausprobiert, die beide über schnellere Gaming-Hardware verfügen.
- Auf dem Lenovo Legion Go stürzt der Benchmark bei der Shader-Kompilierung immer ab. Laut dem Legion Go-Subreddit ist eine durchschnittliche Framerate von 38 FPS mit niedrigsten Einstellungen und 800p-Auflösung zu erwarten.
- Auf dem Zotac Zone stürzt der Benchmark bei uns nicht ab. Mit gleichen Einstellungen und einer 720p-Auflösung werden durchschnittlich 43 FPS erreicht.
Meinung der Redaktion
Linh: Monster Hunter Wilds ist einer meiner meist erwarteten Titel von diesem Jahr und wie in alten Zeiten würde ich das Spiel gerne auf einem Handheld spielen. Das Steam Deck kann ich dabei wohl schon ausschließen.
Das Spiel ist auf Gaming-Handhelds mit AMD Ryzen Z1 Extreme oder äquivalentem Prozessor zwar immerhin spielbar, aber auch nicht besonders schön. Immerhin kann im Spiel FSR 3 Frame Generation eingeschaltet oder mit der App Lossless Scaling zusätzliche Bilder generiert werden. Beides geschieht allerdings auf Kosten von Eingabelatenz und verursacht Bildfehler wie Ghosting.
Wer die bestmögliche Erfahrung mit Monster Hunter Wilds auf einem Handheld genießen will, also eine flüssige Performance gekoppelt mit hoher Bildqualität, hat wohl nur zwei Optionen:
- Remote- oder Cloud-Gaming auf einem Handheld oder Handy mit Controller. Mit dieser Methode müsst ihr allerdings auch Eingabeverzögerung und Bildartefakte in Kauf nehmen.
- Auf einen Gaming-Handheld mit Ryzen Z2 Extreme oder Ryzen AI 9 HX 370 warten. Diese Handhelds werden noch etwas mehr Gaming-Leistung besitzen. So erreicht ihr entweder bessere Bildwiederholraten oder könnt höhere Grafikeinstellungen wählen. Denkbar sind zum Beispiel der Lenovo Legion Go 2 oder der Ayaneo 3.
Hattet ihr vor, Monster Hunter Wilds auf einem Gaming-Handheld, wie dem Steam Deck zu spielen? Werdet ihr es trotzdem tun oder schreckt euch die geringe Leistung doch ab? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
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