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»Größtenteils negativ«: Steam-Reviews für Monster Hunter Wilds kesseln nach neuem Update in den Keller

Nach dem jüngsten Update dümpelt Monster Hunter Wilds bei 23 Prozent positiver Reviews herum. Was ist da los?

23 Prozent positiv: Nach Update 1.011 verschlechtert sich die Stimmung in der MH-Community. Was steckt dahinter? 23 Prozent positiv: Nach Update 1.011 verschlechtert sich die Stimmung in der MH-Community. Was steckt dahinter?

Monster Hunter Wilds war zu seinem Release am 28. Februar 2025 ein gigantischer Erfolg für Capcom. Das Action-Spiel steht bei einem Meta-Score von 88 (für die PC-Version) und verzeichnete zum Launch knapp 1,3 Millionen Spielerinnen und Spieler auf Steam.

Doch obwohl Kritiker das Spiel mit Lobeshymnen überhäuften, erreichte Monster Hunter Wilds auf Steam nur 47 Prozent positiver Reviews und rutschte auf »Ausgeglichen«.

Mittlerweile ist die Gesamtbewertung zwar auf 60 Prozent hochgekraxelt, die kürzlichen Rezensionen rutschen aber noch weiter in den Keller: In den letzten 30 Tagen gaben nur 23 Prozent von über 7.000 Spielern eine positive Review. Damit dümpelt Monster Hunter Wilds jetzt bei »größtenteils negativ« herum. Wir schauen uns kurz und knapp an, was dahinter steckt.

»Größtenteils negativ« - Was ist da los?

Schuld ist nach wie vor die schlechte PC-Optimierung. Bereits zu Release hatten Spielerinnen und Spieler auf Steam mit großen Performance-Problemen zu kämpfen – selbst der Day-One-Patch konnte nichts daran ändern. Mit dem jüngsten Update vom 28. Mai 2025 scheinen noch stärkere Performance-Einbrüche und andere »Krankheiten« dazugekommen zu sein.

Fans berichten, dass das Spiel selbst nach hunderten Spielstunden plötzlich nicht mehr startet. Bei vielen gurkt das Action-Spektakel trotz High-End-PCs bei ruckeligen 30 FPS herum. Er kommt regelmäßig zu Abstürzen, Texturen laden zu langsam nach, die Szenen spielen sich in Stop Motion ab, und und und. Vor Kurzem hat Capcom außerdem die umstrittene DRM-Software Enigma Protector eingeführt, die ebenfalls dafür bekannt ist, die Performance zu beeinträchtigen.

Fans der Reihe sind frustriert. Steam-User Monz schreibt etwa:

Mensch, ich mag das Gameplay wirklich sehr, ich will das Spiel genießen. Aber es sind schon 4 Monate seit Release vergangen und die haben noch nix gefixt. Ich habe es gekauft und fast ein halbes Jahr gewartet, um es vernünftig spielen zu können - und ich habe sogar einen soliden PC. Capcom, was stimmt nicht mit euch? Warum verlangt ihr Geld für etwas, das ich nicht mal benutzen kann? Das ist wirklich @€#!\]}].

Capcom liefert regelmäßige Updates für Monster Hunter Wilds nach, die sowohl neue Inhalte hinzufügen als auch Bugs und technische Probleme angehen. Wann die Performance-Komplikationen auf dem PC vollständig ausgebügelt werden, ist aber noch unklar. Wir behalten die Entwicklungen für euch natürlich im Auge.

Video starten 18:33 Monster Hunter Wilds ist der bislang beste Serienteil und zum Release fast perfekt!

Was kann ich tun?

Einige Spielerinnen und Spieler berichten, dass ihnen das Löschen von Shader Cache Dateien geholfen hat, die Performance etwas zu verbessern. So läuft das Spiel bei ihnen zumindest nicht mehr als Stop-Motion-Animation. Um den Shader Cache zu entleeren, geht ihr wie folgt vor:

Für NVIDIA-Grafikkarten

  1. Öffnet die NVIDIA Systemsteuerung (Control Panel). Ihr könnt den Namen einfach in die Windows-Suchleiste eintippen.
  2. Klickt in der Kategorie »3D-Einstellungen« auf »3D-Einstellungen verwalten«. Scrollt hier nun bis »Shader-Cache-Größe« runter und deaktiviert diese.
  3. Sucht jetzt in der Windowsleiste nach »Datenträgerbereinigung«.
  4. Wählt euer C-Laufwerk aus, setzt einen Haken bei »DirectX Shader Cache« und bestätigt mit OK.
  5. Navigiert nun zum Installationsordner mit der MonsterHunterWilds.exe-Datei und löscht die Dateien »shader.cache« und »shader.cache2«. Sollten diese Dateien bei euch fehlen, dann könnt ihr Schritt 5 überspringen.

Für AMD-Grafikkarten

  1. Öffnet AMD Software: Adrenalin Edition.
  2. Navigiert zu dem Abschnitt »Global Gaming Experience« in der Kategorie »Gaming« und führt den Reset für den Shader Cache durch.
  3. Sucht jetzt in der Windowsleiste nach »Datenträgerbereinigung«.
  4. Wählt euer C-Laufwerk aus, setzt einen Haken bei »DirectX Shader Cache« und bestätigt mit OK.
  5. Navigiert nun zum Installationsordner mit der MonsterHunterWilds.exe-Datei und löscht die Dateien »shader.cache« und »shader.cache2«. Sollten diese Dateien bei euch fehlen, dann könnt ihr Schritt 5 überspringen.

Habt ihr Monster Hunter Wilds bereits gespielt oder wartet ihr noch darauf, dass Capcom die Performance-Probleme in den Griff bekommt? Wenn ihr bereits auf dem PC gespielt habt: Wie läuft das Action-Spiel bei euch und welche PC-Konfiguration habt ihr? Hat euch der Workaround mit dem Shader Cache geholfen? Oder kennt ihr vielleicht noch weitere Tricks, die Ruckler zumindest etwas in den Griff bekommen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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