Wie teuer wäre eines der legendärsten Handys bislang, wenn es nicht 2004 sondern heute erscheinen würde?

Ich werfe einen kurzen Blick zurück auf das Razr V3 und kläre die simple Frage, welchen heutigen Kosten der damalige Release-Preis ungefähr entsprechen würde.

Seit dem Release des wohl berühmtesten Motorola-Handys sind über 20 Jahre ins Land gegangen. (Bild: Amazon) Seit dem Release des wohl berühmtesten Motorola-Handys sind über 20 Jahre ins Land gegangen. (Bild: Amazon)

Ich habe vor zwanzig Jahren als Nebenverdienst während des Studiums als Handy-Promoter im Media-Markt gearbeitet. Ein Modell wurde mir damals ganz besonders aus den Händen gerissen: das legendäre Motorola Razr V3, das ihr auf dem Bild oben seht.

Kein Wunder, schließlich wirkt das dünne Design mit dem geschmeidigen Klappmechanismus und dem lasergeschnittenen Keyboard mit flachen Tasten selbst aus heutiger Sicht noch ansprechend und traf damals ganz offensichtlich einen Nerv. Das zeigten auch die beeindruckenden Verkaufszahlen weltweit.

Aber wie teuer wäre das Handy, wenn es heute erscheinen würde, unter Berücksichtigung der Inflation?

Video starten 0:30 Motorolas heutige Version von Klapphandys: Die beiden neuen Flip-Modelle Razr 60 und Razr 60 Ultra im offiziellen Trailer

Motorola Razr V3: Preisvergleich damals und heute

Zum Release im Jahr 2004 lag der Preis des Motorola Razr V3 bei 750 Euro. Aus damaliger Sicht durchaus eine Hausnummer für ein neues Handy.

Erschwerend hinzu kam, dass das Razr V3 zwar ein besonderes Design zu bieten hatte, aber technisch nicht besonders herausstechen konnte. Das gilt etwa für die 0,3-Megapixel-Kamera und den überschaubaren Speicher.

Berücksichtigt man die Inflation in den letzten 21 Jahren, etwa mit Hilfe eines passenden Rechners wie dem meiner Erfahrung nach empfehlenswerten Tool von Fxtop.com, ist der heutige Release-Preis schnell ermittelt.

Derzeit würde das Motorola Razr V3 demnach ungefähr 1.100 bis 1.150 Euro kosten. Das ist zwar ein stark vereinfachter Blick auf den Preis, weil dabei viele Faktoren eine wichtige Rolle spielen, etwa das Marktumfeld oder die aktuellen Produktionskosten. Interessant finde ich diesen Blick aber dennoch.

Ein aktuell erstaunlich gut passender Preis

Damit kostet das neue Top-Modell unter den Klapp- beziehungsweise Falthandys von Motorola in Form des Razr 60 Ultra derzeit ungefähr so viel wie das Razr V3 inflationsbereinigt aus heutiger Sicht.

Wie viel sich in der Zeit zwischen der Veröffentlichung der beiden Modelle technisch getan hat, zeigt abschließend der Vergleich der wichtigsten Daten in der folgenden Tabelle, die teils mit Hilfe von Gemini erstellt wurde:

Motorola Razr V3 (2004)Motorola Razr 60 Ultra (2025)
Hauptdisplay2,2 Zoll TFT, 176x220 Pixel7,0 Zoll faltbares AMOLED, 2.992x1.224 Pixel, 165 Hertz
Außendisplay1,5 Zoll CSTN, 96x80 Pixel4,0 Zoll P-OLED, 1.272x1.080 Pixel, 144 Hertz
ProzessorSingle-CoreOcta-Core (Qualcomm Snapdragon 8 Elite)
Arbeitsspeicher (RAM)5 MByte16 GByte
Interner Speicher5,5 MByte512 GByte
Hauptkamera0,3 MP (VGA)50 MP (Dual-Kamera)
FrontkameraKeine50 MP
Akku680 mAh4.700 mAh
Standby-Laufzeitca. 290 Stundenca. 29 Stunden
BetriebssystemProprietäres OSAndroid 15
KonnektivitätGPRS, Bluetooth 1.25G, Wi-Fi 6e, Bluetooth 5.3, NFC
AnschlüsseMini-USBUSB-C
Abmessungen (aufgeklappt)98 x 53 x 13,9 mm171,5 x 74 x 7,2 mm
Gewichtca. 95 Grammca. 200 Gramm

Könnt ihr euch noch an das Motorola Razr V3 erinnern oder habt es damals vielleicht sogar gekauft? Falls ihr es bisher noch nicht kanntet, wie gefällt euch das Design? Wie viel Geld gebt ihr außerdem maximal für ein neues Smartphone aus und interessiert ihr euch beim Kauf auch für aktuelle Falthandys wie das Razr 60 Ultra? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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