Firefox: Mozilla rät Nutzern älterer Versionen zum Update, weil Erweiterungen sonst nicht mehr funktionieren

Der Firefox-Browser verliert am 14. März ein wichtiges Zertifikat - Add-on- und Streamingprobleme sind bei älteren Versionen die Folge. Um dies zu verhindern, rät Mozilla euch zur schnellen Aktualisierung.

Ein auslaufendes Zertifikat beim Mozilla Firefox sorgt für Probleme, wenn ihr ältere Versionen des Browsers nutzt. Ein auslaufendes Zertifikat beim Mozilla Firefox sorgt für Probleme, wenn ihr ältere Versionen des Browsers nutzt.

Der Mozilla Firefox ist zumindest statistisch der zweitbeliebteste Browser in Deutschland und muss sich in dieser Rangliste lediglich Google Chrome geschlagen geben (via Statista).

Normalerweise zieht sich der Mozilla-Browser notwendige Updates automatisch und installiert diese - bei manchen Nutzern könnte diese Funktion aber deaktiviert sein.

Solltet ihr dazu gehören und Mozilla Firefox mit der Version 127 oder älter verwenden, raten euch die Entwickler dennoch dazu, schnellstmöglich auf eine aktuellere Version (mindestens Version 128) umzustellen.

Denn am 14. März 2025 läuft ein kritisches Root-Zertifikat aus, dessen Ende weitreichende Konsequenzen hat.

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Mozilla Firefox nach dem Ende des Root-Zertifikats

Wie die Entwickler im zugehörigen Supporteintrag erklären, verlieren ältere Firefox-Versionen durch den Ablauf des Root-Zertifikats Zugriff auf Features, die »Remote-Updates« benötigen.

Ein Root-Zertifikat ist vereinfacht formuliert für die Verifizierung von Webseiten, Erweiterungen und Softwareupdates zuständig. Kann diese Authentifizierung aufgrund von Ungültigkeit nicht durchgeführt werden, können diverse Funktionen unbrauchbar sein. Natürlich ist der Verlust des Zertifikats auch ein Sicherheitsrisiko.

Daraus folgt der potenzielle Kompatibilitätsverlust für drei verschiedene Funktionen:

  • Eure installierten Browsererweiterungen (Add-Ons) werden deaktiviert, sodass ihr diese nicht mehr nutzen könnt.
  • DRM-geschützte Inhalte, die etwa über Streaming-Dienste abgespielt werden, können unter Umständen ebenfalls nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren.
  • Zudem nennen die Mozilla-Entwickler den möglichen Funktionsverlust von »Systemen, die auf Inhaltsverifizierung angewiesen« sind.

Die Updateaufforderung gilt übrigens nicht nur für die Windows-Version: Auch macOS-, Linux- und Android-Nutzer sollten laut Mozilla nach dem aktuellen Update Ausschau halten.

So überprüft und aktualisiert ihr eure Firefox-Version

Wenn ihr den Firefox-Browser nutzt, solltet ihr also einmal nachsehen, ob eure Softwareversion auf aktuellem Stand ist. Diese Information findet ihr im Dreipunktmenü des Browsers ☰ in der oberen rechten Ecke.

Geht hierfür auf den Eintrag »Hilfe« und wählt hier »Über Firefox« aus. Im Anschluss öffnet sich ein kleines Fenster, das euch eure Versionsnummer anzeigt.

Hier findet ihr die installierte Firefox-Version. Hier findet ihr die installierte Firefox-Version.

Solltet ihr ein Firefox-Update angesichts des ablaufenden Root-Zertifikats benötigen, könnt ihr die jeweils aktuelle Version stets über die Mozilla-Webseite herunterladen und installieren.

Alternativ könnt ihr auch eine manuelle Aktualisierung anstoßen. Diese findet ihr erneut im Dreipunktmenü des Browsers ☰ unter »Einstellungen«. Scrollt hierfür im Reiter »Allgemein« etwas nach unten, bis ihr im Bereich »Firefox-Updates« landet.

Hier könnt ihr sowohl die manuelle Suche nach Updates anstoßen als auch einstellen, dass Firefox dieses Vorgehen künftig dauerhaft automatisch durchführt.

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