Dieses kleine Gadget für nur 25 Euro ist für mich im Sommer unverzichtbar geworden

Nach 35 Jahren habe ich mit dem »heat it« ein smartes Gadget gegen Mückenstiche entdeckt – und will es nicht mehr hergeben.

Dieses kleine Gadget hilft gegen Mückenstiche – und gehört für Mirco daher vor allem im Sommer in jeden Haushalt. Dieses kleine Gadget hilft gegen Mückenstiche – und gehört für Mirco daher vor allem im Sommer in jeden Haushalt.

Endlich Sommer! Aber mit den lauen Abenden, offenen Fenstern und Grillpartys kommt leider auch ein lästiger Begleiter. Allein in den letzten Wochen haben mich mehrere Mücken gepiesackt.

Klar, es gibt unzählige Mittel gegen die Viecher: Sprays, Cremes, verschiedenste Hausmittel. Seit einigen Jahren bietet der Markt aber auch technische Lösungen: Kleine Geräte in Form eines Stifts oder USB-Sticks, die eine aufheizbare Kontaktfläche besitzen und so den Juckreiz lindern.

Meine Kollegin Nele hat sich bereits den Bite Away genauer angeschaut und schwört seit Jahren darauf. Ich habe mir nun mit dem heat it ein ähnliches Hitzegerät vorgeknöpft, das extra für Smartphones entwickelt wurde.

Und ich muss sagen: Ich will es nie wieder hergeben.

Was ist das für ein Gadget?

heat it wird offiziell als smarter Insektenstichheiler bezeichnet und ist ein Gerät in Form und Größe eines kleinen USB-Sticks, das ihr einfach an euer Smartphone anschließt, um es aufzuheizen. Es ist mit jedem halbwegs modernen Handy kompatibel und unterstützt iOS sowie Android sowie USB-C als auch Lightning beim iPhone.

Ich habe die Lightning-Version des heat it für ältere iPhones, es gibt jedoch auch eine USB-C-Variante. Ich habe die Lightning-Version des heat it für ältere iPhones, es gibt jedoch auch eine USB-C-Variante.

Die kostenlose App steuert den Vorgang: Stick einstecken, aufheizen und anschließend kurz auf die Haut auflegen – der bis zu 51 Grad Celsius warme Hitzeschub lindert den Juckreiz und die Schwellung.

Das Tolle an diesem Produkt: Es bietet bis zu zwölf Einstellungen, etwa für die Dauer und Intensität der Hitzebehandlung, etwa für Kinder oder empfindliche Hautstellen. So konnte ich mich bei meinem ersten Stich langsam herantasten, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

So fühlt es sich an: Bei meinem ersten Stich war ich ehrlich gesagt etwas überrascht, wie warm das Teil wirklich wird. Oha! war meine erste Reaktion. Aber: völlig auszuhalten.

Ich war verblüfft, wie gut der Stick wirkt. Meist reicht eine Anwendung und das Jucken hört sofort auf. Bei einem besonders fiesen Stich (oder vielleicht ein Biss, genau kann ich es nicht mehr sagen), musste ich den heat it zweimal anwenden. Danach war ich juckfrei. Ein Gamechanger!

Aufsetzen, aufheizen und schon hört das Jucken auf. Aufsetzen, aufheizen und schon hört das Jucken auf.

Warum funktioniert das? Die Nervenenden in der Haut reagieren mit diesem kurzen Hitzeimpuls. Nach aktuellem Forschungsstand soll die Hitze die Reizweiterleitung reduzieren. Heißt: Das Jucksignal wird nicht mehr richtig ans Gehirn übermittelt. Das Prinzip nennt sich Hyperthermie und ist medizinisch belegt. Es funktioniert angeblich bei Stichen von Mücken, Bremsen, Bienen und Wespen.

Das Wirkprinzip ist übrigens nicht neu. Auch andere Stichheiler wie der erwähnte Bite Away setzen darauf. Aber heat it hat für mich ein paar praktische Vorteile.

Was mir am heat it gefallen hat

Hohe Kompatibilität: Verglichen mit Konkurrenzprodukten überzeugt der heat it in erster Linie mit seiner Kompatibilität mit unterschiedlichen iPhone-Modellen und Android-Geräten. Während es den Bite Away Pro etwa nur mit USB-C gibt, kann ich den heat it in der Lightning-Version auch für mein altes iPhone 13 mini nutzen.

Extrem kompakt: Das Gerät nimmt keinen Platz weg und ist immer dabei – dank einer Öse passt es zum Beispiel an einen Schlüsselbund.

Der Stick lässt sich komfortabel am Schlüsselbund befestigen. Der Stick lässt sich komfortabel am Schlüsselbund befestigen.

Kein Batteriewechsel: Der Strom kommt direkt aus dem Handy, es ist daher kein Nachkaufen oder Entsorgen von Batterien notwendig. Auch der Stromverbrauch ist niedrig. Der Hersteller verspricht bei einem vollen Smartphone-Akku bis zu 1.000 Behandlungen auf höchster Stufe.

Schnell einsatzbereit: Die App öffnet sich automatisch, wenn ihr den heat it ins Handy steckt. Der Aufheizvorgang dauert keine fünf Sekunden.

Ebenfalls cool: Die Kontaktfläche kühlt nach der Anwendung schnell wieder ab. So kann man das Gerät auch schnell wieder verstauen, ohne sich zu verbrennen.

Starke App-Anbindung: Eine App klingt unnötig, macht die Nutzung aber extrem komfortabel. Das beginnt schon beim Hauptbildschirm, der übersichtlich schnellen Zugriff auf alle Optionen bietet.

Ich kann die Dauer in drei Stufen (4, 7 oder 9 Sekunden) einstellen und darüber hinaus auswählen, ob es sich um eine empfindliche Hautpartie oder sogar um ein Kind handelt – entsprechend weniger heiß wird die Kontaktfläche.

Die App ist übersichtlich und liebevoll gestaltet. Die App ist übersichtlich und liebevoll gestaltet.

Ebenfalls praktisch: Die App bietet eine einfache Anleitung, zahlreiche Erklärungen für jede Funktion und die Möglichkeit, die Anwendung mit der Lautstärketaste zu starten.

Liebevolle Animationen, ein angenehmer Darkmode sowie Warnhinweise bei doppelter Anwendung unmittelbar hintereinander runden den positiven Eindruck ab.

Kurz gesagt: Die App macht den Unterschied, weil sie das Gerät nicht nur smarter, sondern auch vielseitiger macht.

Das könnte besser sein

Mir ist im Alltag kein Kritikpunkt eingefallen. Man könnte dem Gerät die Abhängigkeit von App und Smartphone ankreiden, doch zum einen ist unser Handy in der Regel heutzutage überall mit dabei. Zum anderen ist die App kostenlos und benötigt keinen Benutzer-Account.

Zudem ist der heat it im Gegensatz zum direkten Konkurrenten Bite Away Pro nicht wasserdicht. Für mich kein wirklicher Nachteil, aber etwas, das im Urlaub durchaus wichtig sein kann.

Es gibt übrigens auch den heat it Pro mit robusterem Gehäuse und integrierter Taschenlampe. Letztere könnte unter anderem beim Camping sinnvoll sein. Die Pro-Variante kostet allerdings 50 Euro UVP und wäre es mir persönlich nicht wert.

Praktisch: Hinweise in der App warnen euch vor einer Überreizung der Haut. Praktisch: Hinweise in der App warnen euch vor einer Überreizung der Haut.

Bite Away vs. Heat it: Was ist besser?

Ich selbst habe den Bite Away nie verwendet, aber meine Kollegin Nele schwört seit Jahren auf den Markt-Platzhirsch.

  • Der Bite Away ist robust, batteriebetrieben und funktioniert komplett ohne Smartphone.
  • Zwei Knöpfe, zwei Modi (3 oder 5 Sekunden), feste Temperatur.
  • Relativ groß, etwa kugelschreiberlang, aber eben ein eigenständiges Gerät.

Für viele ist genau das der Vorteil: Ihr braucht kein Handy, keine App, keine Updates. Einfach Knopf drücken, fertig.

Der Heat it ist dagegen der clevere Minimalist: Klein wie ein USB-Stick, umweltfreundlicher (keine Batterien), App-gesteuert. Ideal für unterwegs, wenn ihr euer Handy eh immer in der Tasche habt.

Bite Away hat mit dem Bite Away Pro mittlerweile ebenfalls eine kompakte Version fürs Handy im Sortiment.

Mein Fazit: Nie wieder ohne Insektenstichheiler

Ich bin seit der ersten Anwendung überzeugt. Der heat it hat einen festen Platz an meinem Schlüsselbund bekommen. Gerade weil er so klein, flexibel und wartungsfrei ist. Und ja, ich finde es cool, so etwas über eine App zu steuern.

Ob ihr lieber ein eigenständiges Gerät wie den Bite Away nutzt oder das moderne Smartphone-Addon vom heat it oder Bite Away Pro, hängt letztlich von eurem Stil ab. Beide helfen euch, den Sommer juckfrei zu überstehen.

Was nutzt ihr gegen Mückenstiche? Klassisch oder digital? Lasst es mich wissen!

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