50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Mehr Spieler auf Steam als GTA 5, Marvel Rivals und Kingdom Come Deliverance 2: Eine Demo übertrifft sie alle

Der Multiplayer-Shooter Mecha Break hat 300.000 Spieler gleichzeitig auf Steam erreicht und damit einige der größten Spiele überhaupt deklassiert.

Mecha Break hat mit dem Steam-Release seiner Demo einen riesigen Hype ausgelöst. Mecha Break hat mit dem Steam-Release seiner Demo einen riesigen Hype ausgelöst.

Mecha Break hat sich diese Woche in Windeseile weit oben in die Steam-Charts katapultiert – zumindest, was die Spielerzahlen betrifft. Der neue Multiplayer-Mecha-Shooter von Amazing Seasun Games lockte in seiner offenen Beta innerhalb weniger Stunden über 317.000 gleichzeitige Spieler an.

Damit übertrifft das Spiel selbst Schwergewichte wie GTA 5, Kingdom Come: Deliverance 2 und Marvel Rivals.

Mecha Break wurde Ende 2023 auf den Game Awards enthüllt und sorgte mit seinem stylishen Mech-Design und fulminanten Effektgewitter-Gameplay für Aufsehen:

Video starten 1:40 Mecha Break: Einer der meistgewünschten Shooter auf Steam macht Gundam-Träume wahr

Aktuell befindet sich Mecha Break auf Platz 8 der meistgewünschten Steam-Spiele nach Wishlists.

Mech-Kämpfe mit Frustfaktoren

Die offene Beta/Demo, die am 23. Februar startete, sollte nun den Hype weiter anheizen – doch stattdessen hagelt es Kritik. Nur 34 Prozent der Bewertungen fielen positiv aus.

Der erste große Frustpunkt vieler Spieler ist das Tutorial, das sich als überraschend langwierig und gleichzeitig wenig hilfreich erweist. Manche berichten, dass sie fast eine Stunde mit dem Einführungsteil und zwei erzwungenen KI-Matches verbracht haben, bevor sie überhaupt ins eigentliche Spiel einsteigen konnten.

Ein weiteres heiß diskutiertes Thema ist die Verwendung eines Kernel-Level-Anti-Cheats, das tief ins System eingreift und nach der Deinstallation des Spiels manuell entfernt werden muss.

Diese Art von Anti-Cheat-Software hat in der Gaming-Community einen schlechten Ruf, da sie oft als Sicherheitsrisiko oder sogar als chinesische Spyware betrachtet wird. Einige Spieler berichten auch von Bluescreens, die möglicherweise mit der Anti-Cheat-Lösung in Verbindung stehen.

Mecha Break will Armored Core im Multiplayer sein, hat aber aktuell noch einige Probleme, die nichts mit dem Gameplay zu tun haben. Mecha Break will Armored Core im Multiplayer sein, hat aber aktuell noch einige Probleme, die nichts mit dem Gameplay zu tun haben.

Die Monetarisierung sorgt für Sorgenfalten

Obwohl Mecha Break mit seiner Mischung aus Titanfall, Armored Core und Gundam spielerisch einen Nerv trifft, machen sich auch viele Spieler Sorgen um die Monetarisierung. Während die erste Beta noch als fair empfunden wurde, werfen nun einige Spieler dem Entwickler vor, mit Battle Pässen und In-Game-Währungen ein potenzielles Pay2Win-Modell zu etablieren.

Ein besonders kritischer Punkt ist das Freischalten neuer Mechs, das laut manchen Spielern unnötig grindlastig sei. Bestimmte Einheiten kosten extrem hohe Mengen an In-Game-Währung, sodass Free2Play-Spieler möglicherweise wochenlang zocken müssen, während Käufer eines Battle Passes direkt Zugriff erhalten.

Ein User schreibt:

Ich will dieses Spiel wirklich mögen, aber wenn es sich so weiterentwickelt, wird es schwer, dabeizubleiben.

Vergleiche mit Gundam Evolution – einem gescheiterten Mecha-Shooter, der aufgrund seiner Monetarisierungsstrategie schnell an Spielern verlor – werden bereits gezogen.

Natürlich sind nicht alle Stimmen negativ: Viele loben das eigentliche Gameplay, das sich schnell, dynamisch und wuchtig anfühlt. Manche vergleichen Mecha Break sogar mit einem Dragon Ball Z in Mech-Form, während andere begeistert die Mischung aus verschiedenen Mecha-Games feiern.

Die große Frage ist nun: Kann Amazing Seasun Games die Kritikpunkte noch vor dem offiziellen Release im Frühjahr 2025 entschärfen? Oder folgt Mecha Break dem traurigen Schicksal vieler anderer ambitionierter Multiplayer-Spiele, die an Monetarisierung und Designentscheidungen scheiterten?

Nachdem zuletzt Marvel Rivals mit seiner fairen Monetarisierung begeisterte und auch knapp drei Monate später auf starke Userzahlen blicken kann, dürften viele Spieler umso weniger Lust auf Pay2Win und übermäßigen Grind haben.

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