Nach einer weiteren gewaltigen Entlassungswelle bei Microsoft, bei der etwa 9.000 Mitarbeitende nach Hause geschickt wurden, taucht jetzt ein infolgedessen eingestellter Sci-Fi-Shooter auf.
Wie Bloomberg-Journalist Jason Schreier berichtet, soll dieser so gut gewesen sein, dass Microsoft Gaming CEO Phil Spencer beim Spielen der Demo den Controller nicht aus der Hand legen konnte.
Vielversprechend ist nicht genug
Durch die vielen Entlassungen mussten auch Projekte bei Microsoft dran glauben, darunter das noch nicht angekündigte Blackbird, das sich bei ZeniMax in Entwicklung befand.
Laut Jason Schreier (via Bloomberg) handelte es sich dabei um ein Third-Person-Shooter-MMO mit Sci-Fi-Setting, das an Blade Runner erinnere. Das Gameplay sollte sich - ähnlich wie bei Destiny - vertikal entfalten und durch Elemente wie Greifhaken, Wallruns und Luft-Dashes geprägt sein.
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Von einem Team mit 300 Mitarbeitenden entwickelt, war ein Release in 2028 angedacht - daraus wird jetzt aber nichts mehr. Und das, obwohl die Sterne eigentlich ziemlich gut standen, denn Phil Spencer höchstselbst soll ziemlichen Spaß mit der Demo gehabt haben.
Laut Schreiers Quellen sei der Microsoft Gaming CEO im März noch so von der internen Demo beeindruckt gewesen sein, dass Vice President Matt Booty ihm den Controller aus den Händen habe reißen müssen.
Umso überraschender traf die Entwickler die Information über Blackbirds Einstellung. So sollen sie sich am Mittwoch, dem 3. Juli 2025, noch zur Arbeit angemeldet haben und bereits das Fehlen der Accounts des Executive Producers und des Creative Directors im Kommunikationstool bemerkt haben.
In einem späteren Meeting habe man ihnen eröffnet, dass Projekt Blackbird auf »unbestimmte Zeit auf Eis gelegt« sei. Daraufhin seien die Entlassungen der Teammitgleider erfolgt, während Microsoft mit ZeniMax’ Gewerkschaft über Abfindungspakete verhandelte.
Warum genau das Projekt eingestellt wurde, ist nicht abschließend geklärt. Es ist aber denkbar, dass es sich als ein zu teures Risiko für Microsoft abzeichnete, da Live-Service-Games in jüngerer Vergangenheit einen schlechten Stand hatten. Sonys Concord oder Ubisofts XDefiant sind nur zwei Beispiele, die nach ihrer Veröffentlichung rasch wieder abgesägt wurden.
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