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9.000 Angestellte auf einen Schlag gekündigt: Bei Microsoft kommt es erneut zu Massenentlassungen

Die Entlassungswelle bei Microsoft reißt nicht ab: Jetzt müssen weitere 9.100 Menschen einen neuen Job finden.

Erneut macht Microsoft mit Massenentlassungen Schlagzeilen. Erneut macht Microsoft mit Massenentlassungen Schlagzeilen.

Es ist gerade mal zwei Monate her, da hat Microsoft 6.000 Menschen entlassen. Anfang Juni waren es weitere 305 Stellenkürzungen. Die Massenentlassungen sind aber offensichtlich damit noch nicht am Ende gewesen. So hat der Konzern nun angekündigt, 9.100 weitere Mitarbeiter zu feuern.

Um das Ganze in Relation zu setzen: Im Juni 2024 beschäftigte Microsoft noch 228.000 Menschen. Damit sind über sechs Prozent aller Stellen innerhalb eines Jahres weggefallen.

Wer ist betroffen?

Wie viele davon genau aus dem Gaming-Segment von Microsoft betroffen sind, ist unklar. Laut The Verge muss die Sparte aber stark einstecken. Der Game Designer George Broussard schätzt auf X etwa 1.000 bis 2.000 Stellen, was etwa 10 bis 20 Prozent aller Angestellten entspräche.

Welche Studios genau betroffen sind, ist ebenfalls noch unklar - ein Team wurde aber bereits bestätigt:  Laut VGC muss sich Rare, die Macher von Sea of Thieves, von einigen Kollegen und Kolleginnen trennen. Damit einhergehend wird auch das Projekt Everwild eingestampft, das schon seit zehn Jahren in Entwicklung ist.

Video starten 1:31:39 Warum brennt die Spieleindustrie?

Das sagt der Xbox-Chef zu den Entlassungen

In einer Nachricht meldet sich der Xbox-Chef Phil Spencer bei seinen Angestellten. Die Begründung für die Massenentlassung fällt folgendermaßen aus:

Um Gaming für einen dauerhaften Erfolg zu positionieren und uns auf strategische Wachstumsbereiche zu konzentrieren, werden wir die Arbeit in bestimmten Geschäftsbereichen einstellen oder reduzieren und dem Beispiel von Microsoft folgen, indem wir Managementebenen abbauen, um die Agilität und Effektivität zu erhöhen.

Ihm zufolge sehe unsere Plattform, unsere Hardware und unsere Spiele-Roadmap noch nie so gut wie heute aus. Dieser Erfolg beruhe auf den harten Entscheidungen, die wir zuvor getroffen haben.

Den Betroffenen soll geholfen werden, an anderer Stelle wieder beruflichen Fuß zu fassen - womöglich auch wieder bei Microsoft in anderer Position.

Die Entlassungswelle zieht sich bei Microsoft schon lange: 1.900 Mitarbeiter mussten bei Activision Blizzard und Xbox im Januar 2024 ihre Schreibtische räumen und im Mai 2024 wurden einige Studios dicht gemacht. Im September 2024 wurden weitere 650 Stellen gestrichen.

Finanziell steht das Unternehmen gut da und verzeichnete ein Umsatzwachstum von 70 Milliarden US-Dollar und einen Gewinnzuwachs von 18 Prozent im letzten Quartal. Die Aktie stieg um 150 Prozent in den letzten fünf Jahren.

Die Kündigungswelle zieht sich indes durch die ganze Industrie: Kaum ein großer Gaming-Konzern hat nicht in den letzten Jahren massenhaft Angestellte entlassen. EA, Ubisoft, CD Projekt Red, Embracer und Co. haben sich ebenfalls von tausenden Mitarbeitern getrennt.

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