Ninja Gaiden 4 tritt ein schweres Erbe an. Die ersten beiden Teile von Tecmo und Team Ninjas 3D-Neuinterpretation der Ende der 80er-Jahre vor allem auf dem NES sehr erfolgreichen Reihe zählen noch heute zu den besten Actionspielen aller Zeiten.
Zu großen Teilen ein Verdienst des jüngst verstorbenen japanischen Enfant terrible Tomonobu Itagaki, dessen spieldesignerische Rockstar-Attitüden als Studioleiter von Team Ninja vor allem in Bezug auf die freizügige Dead-or-Alive-Reihe samt Xtreme-Beach-Volleyball-Ablegern gerne mal in der Geschmackskritik standen. Am 2012 erschienenen Ninja Gaiden 3 war er nicht beteiligt. Dem durchwachsenen Spiel merkte man das an, die Fanreaktionen waren sehr verhalten, die Marke scheinbar ruiniert.
Nach über einem Jahrzehnt Funkstille soll die Ninja-Gaiden-Reihe nun aber fortgesetzt und zu alten Höhen geführt werden – unter der Leitung des japanischen Studios Platinum Games, das für stylische Actionkracher wie Bayonetta verantwortlich ist, und erneut ohne Sonnenbrillen- und Lederjacken-Fan Itagaki.
Kann das gutgehen? Um an dieser Stelle etwas vorzugreifen: Ja, es kann. Sehr sogar.
Der Rabe und der Drache
Die Geschichte von Ninja Gaiden 4 dreht sich um eine Prophezeiung, die dem Raben-Clan die Bürde auferlegt, die Welt vom Dunklen Drachen zu befreien. Seit der letzten Niederlage des Drachen gegen Ryu Hayabusa hängt sein riesiges Skelett im Himmel über Tokio und verwandelt die einstige Metropole in eine finstere, von giftigem Regen gepeinigte Hölle auf Erden.
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