Wir feiern diese Woche das zwanzigste Jubiläum vom Nintendo DS und im Zuge dessen möchte ich euch meinen Lieblings-DS vorstellen: den 2DS.
Zu seinem Release im Jahre 2013 wurde der Handheld von vielen Spielern belächelt. So kommentierten einige Reddit-Nutzer mit »Ist es schon April?« oder mein persönlicher Favorit von ggabriele3: »wat«.
Trotzdem habe ich dem Handheld im Türstopper-Format eine Chance gegeben – und bis heute ist der 2DS einer meiner absoluten Lieblings-Nintendo-Handhelds geblieben, gleich nach der Switch.
Was ist der Nintendo 2DS?
Was ist ein Nintendo 3DS ohne 3D-Funktion? Na logisch: der Nintendo DS – falsch! Natürlich der 2DS!
Ja, die Namensgebung hat schon damals für das ein oder andere Kopfkratzen gesorgt. Der 2DS war eine Variante des Nintendo 3DS mit zwei signifikanten Unterschieden:
- Kein Klappmechanismus
- Kein 3D
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Der namensgebende 3D-Bildschirm war eines der großen Alleinstellungsmerkmale des damaligen Nintendo-Handhelds. Trotzdem haben ihn viele Spieler nur selten oder gar nicht benutzt.
Um von dem brillenlosen 3D-Effekt zu profitieren, musste man das Gerät in einem ganz bestimmten Winkel halten. Außerdem wirkte das Bild durch den 3D-Effekt insgesamt etwas unscharf und bei einigen Spielern löste er sogar Schwindel und Augenmüdigkeit aus.
Also veröffentlichte Nintendo den 2DS, mit dem ihr alle 3DS-Spiele spielen konntet – nur eben ohne 3D-Effekt und in einem neuen keilförmigen Formfaktor.
Warum ich den Nintendo 2DS dennoch mochte
3D war ganz cool, aber nicht mehr als ein Gimmick: Ich besaß den türkisen Nintendo 3DS, der für mich bis heute einer der schönsten Handhelds ist. Den 3D-Effekt habe ich beim Original selten lange eingeschaltet. Obwohl einige Spiele damit ganz schick aussahen, empfand ich ihn als eher lästig. Dass diese Funktion dem Nintendo 2DS fehlt, habe ich keine Sekunde vermisst.
Der Formfaktor: Okay, der 2DS wird keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Aber irgendwie ist mir das Design doch ans Herz gewachsen. Viele meiner DS-Konsolen haben über die Jahre ein lockeres Scharnier entwickelt und wurden dadurch wackeliger. Die meiste Zeit habe ich meine DS-Konsolen fast vollständig aufgeklappt, weil sie dadurch stabiler wirkten – so wirkten sie eh wie ein 2DS.
Ich schätze, Nintendo wollte den 2DS vor allem robuster für kleine Kinder machen.
- Der 2DS hat kein Problem mit einem empfindlichen Scharnier, weil er keines besitzt.
- Die Bedienelemente befinden sich in der Mitte der Konsole, weshalb sie beim Spielen sehr balanciert in der Hand liegt.
Der etwas eigenartige Formfaktor hatte jedoch den Nachteil, dass die Konsole nicht mehr in die Hosentasche gepasst hat.
Der Preis: Vor einigen Jahren habe ich meiner kleinen Schwester einen Nintendo 2DS mit zehn Spielen geschenkt. Eine Nintendo Switch Lite wäre auch möglich gewesen, aber dann hätte mein Budget für Spiele nicht mehr ausgereicht.
- Schon zum Release des Nintendo 2DS kostete der Handheld nur 160 Euro. Später pendelte sich der Preis bei 130 Euro ein.
- Heute kann man sich den 2DS für etwa 50 Euro gebraucht kaufen. Ein absolutes Schnäppchen, um Zugriff auf die riesige Spielbibliothek des Nintendo 3DS zuzugreifen.
Der Nintendo 2DS ist wie der gemütliche Lieblingspulli unter den Handhelds – vielleicht nicht das schickeste Teil im Schrank, aber immer bequem und verlässlich.
Trotz der vielen technischen Spielereien der damaligen und heutigen Zeit war er der beste Beweis dafür, dass man auch ohne jedes neue technische Gimmick eine Menge Spaß haben kann. Der 2DS hat sich Platz 2 meiner Lieblings-Nintendo-Handhelds redlich verdient.
Welcher DS-Handheld war euer Favorit? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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