Mehr FPS! Weniger Lag! Eine bessere Bildqualität und dank NVIDIA Reflex bleibt die Latenz trotz der generierten Zwischenbilder niedrig, während das Spiel visuell extrem flüssig läuft!
Alles Forderungen, die Spielerinnen und Spieler häufig stellen, wenn es um ihren Gaming-PC oder Gaming-Laptop geht. Hierbei zeigt NVIDIA mit DLSS 4 und der GeForce RTX 50-Serie, dass es nicht immer die maximale reine Power braucht, um genau die genannten Ansprüche zu erfüllen.
Die besten NVIDIA GeForce RTX 50-Grafikkarten jetzt bei notebooksbiller entdeckenIn unserem FYNG 2026-Stream haben wir das anhand ARC Raiders demonstriert. Den Stream könnt ihr euch hier noch einmal anschauen. Ansonsten verraten wir euch in den nachfolgenden Abschnitten ebenfalls alles zu DLSS 4, Multi Frame Generation, Super Resolution, Ray Reconstruction, DLAA und Full Raytracing.
Was ist eigentlich DLSS 4? (Und warum ihr es wollt)
Das Herzstück der neuen Generation der NVIDIA-Grafikkarten ist DLSS 4. Dieses vereint alles, was das Gaming besser macht: Multi Frame Generation, Full Raytracing, Super Resulotion, Ray Reconstruction und DLAA. Nachfolgend erklären wir euch, was sich hinter den einzelnen Begriffen versteckt und wie es funktioniert.
Das ist DLSS
Bei DLSS handelt es sich um Deep Learning Super Sampling. Hierbei wird kurz gesagt die KI genutzt, um die FPS zu steigern, die Latenz zu reduzieren und die Bildqualität zu verbessern.
Wie funktioniert das technisch vereinfacht dargestellt?
- Rendering: Die Grafikkarte berechnet das Spiel intern in einer niedrigeren Auflösung als tatsächlich angezeigt wird. Das spart enorm Rechenleistung.
- KI-Upscaling: Spezielle Rechenkerne auf der Grafikkarte (Tensor Cores) nutzen ein neuronales Netzwerk. Dieses Netzwerk analysiert das niedrig aufgelöste Bild.
- Rekonstruktion: Die KI nutzt Informationen aus vorherigen Bildern (deshalb wird es oft immer besser, je länger man hinschaut) und ihr "Wissen" aus dem Training, um die fehlenden Pixel zu erraten und einzufügen.
- Ausgabe: Auf deinem Monitor erscheint ein scharfes 4K-Bild.
Das macht DLSS 4 mit Multi Frame Generation noch besser
DLSS 4 setzt dann noch einen darauf und bietet Multi Frame Generation (MFG). Hierbei werden Bildraten vervielfacht. Wir reden hier von Optionen für 2-, 3- oder sogar 4-faches Upscaling.
Die MFG-Technik ist exklusiv für die neuen GPUs der GeForce RTX 50er-Serie. Doch wie funktioniert das?
1. Multi-Frame Generation
Bei DLSS 3 konnte die KI ein Bild zwischen zwei gerenderten Bildern einsetzen. DLSS 4 ist so leistungsstark und die neuen TensorKerne der RTX 50-GPUs sind so schnell, dass die KI nun mehrere Zwischenbilder noch präziser vorhersagen kann. Außerdem kümmert sich der neue AI Management Processor (AMP) um ein optimales Frame Pacing, sodass die Abstände zwischen den Bildern regelmäßig sind und keine Mikroruckler auftreten.
- Der Effekt: Aus 60 klassisch gerenderten Bildern macht die KI nicht nur 120 (wie bei DLSS 3), sondern gibt die bis zu vierfache Framerate aus. Dies sorgt für ein extrem weiches und flüssiges Spielerlebnis.
So sorgt DLSS 4 Multi Frame Generation für deutlich höhere FPS auf der gleichen bei gleichbleibender Hardware. Ein Spiel wie Cyberpunk 2077 mit Full Raytracing ist damit auch in 4K plötzlich mit hohen FPS spielbar. Das macht die RTX 50er-Grafikkarten so viel stärker als ihre Vorgänger.
Sehr gut zeigt sich das auch im folgenden Video zu ARC Raiders:
Link zum YouTube-Inhalt
2. Neural Texture Compression
Eine weitere wichtige Neuerung in DLSS 4. Bisher nahmen hochauflösende Texturen riesigen Platz auf der Grafikkarte weg.
- Ohne DLSS 4: Die Grafikkarte muss riesige Textur-Pakete mitschleppen. Ist der Rucksack voll, ruckelt es.
- Mit DLSS 4 Neural Texture Compression: Die Texturen werden extrem klein zusammengefaltet (komprimiert) gespeichert. Aber nicht wie bei einer ZIP-Datei (die man langsam entpacken muss), sondern auf eine Weise, die nur die KI versteht. Die KI rekonstruiert die hochauflösende Textur blitzschnell aus komprimierten Daten. Statt riesige Datenpakete zu schleppen, transportiert die Karte nur den 'Bauplan', und die KI setzt die Textur pixelgenau zusammen, wenn sie gebraucht wird."
Full Raytracing, Super Resolution, Ray Reconstruction und DLAA runden das Ergebnis ab
Neben den beiden Features bieten NVIDIAs Grafikkarten natürlich noch ein paar weitere wichtige Features, die das Spielen mit eurem Gaming-PC oder Gaming-Laptop noch viel besser machen.
1. Full Raytracing (Die Simulation der Realität)
Stellt euch vor, ihr seid ein Fotograf. In der alten Computergrafik (Rasterisierung) hat der Computer "getrickst". Er hat geschätzt, wo Licht und Schatten sein müssten. Das sah oft okay aus, aber nicht echt.
Full Raytracing (oder Path Tracing) ist, als würde der Computer die Physik des Lichts wirklich simulieren. Er schickt Millionen von virtuellen Lichtstrahlen aus der "Kamera" in die Szene und verfolgt, wie sie von Objekten abprallen, Farben annehmen, Schatten werfen und Spiegelungen erzeugen.
- Das Ergebnis: Bilder, die extrem realistisch aussehen, mit perfekten Spiegelungen, weichen Schatten und einer Beleuchtung, die sich "richtig" anfühlt.
Das folgende Bild zeigt den Unterschied zwischen der alten Methode (links) und Full Raytracing (rechts).
2. Super Resolution (Die intelligente Bildskalierung)
Stellt euch vor, ihr habt ein kleines, unscharfes Passfoto und möchtet daraus ein riesiges, scharfes Wandposter machen. Wenn ihr es einfach nur vergrößert, wird es pixelig und matschig.
Super Resolution (wie NVIDIAs DLSS) ist eine Künstliche Intelligenz (KI), die gelernt hat, wie Dinge aussehen sollten. Ihr gebt ihr das kleine Bild.
Dieses Bild wird anschließend mithilfe künstlicher Intelligenz auf die gewünschte Auflösung hochskaliert, die KI ergänzt dabei unter Berücksichtigung von Bewegungsvektoren, Tiefenwerten und Daten die fehlenden Details und zeichnet sie intelligent ein.
Dadurch muss die Grafikkarte weniger Rechenarbeit leisten, was zu höheren Bildraten führt. Anders als bei einfachem Upscaling werden die Pixel nicht nur vergrößert, sondern Kanten, Texturen und feine Strukturen gezielt nachgebildet.
Besonders deutlich wird dieser Vorteil bei der Kantenglättung, da DLSS zeitliche Informationen aus mehreren Frames nutzt und so Flimmern und Treppeneffekte reduziert.
- Das Ergebnis: Euer Spiel wird in einer niedrigen Auflösung berechnet (was die Grafikkarte entlastet und für mehr Bilder pro Sekunde sorgt), aber die KI zaubert daraus ein scharfes Bild in hoher Auflösung für deinen Monitor.
Das Bild zeigt, wie aus einem kleinen, pixeligen Bild (links) durch KI ein großes, scharfes Bild (rechts) wird.
3. Ray Reconstruction (Der KI-Bildreiniger)
Full Raytracing ist extrem rechenaufwendig. Der Computer hat nicht genug Zeit, für jeden Pixel genügend Lichtstrahlen zu berechnen, dadurch bleiben im Bild leere Pixel, die das Bild “verrauschen”, wie ein Foto bei schlechtem Licht.
Ray Reconstruction ist ein spezieller KI-Assistent. DLSS Ray Reconstruction ersetzt den Standard Denoiser des Spiels mit einer, von einem NVIDIA Supercomputer trainierten KI-Netzwerk, das hochauflösende Pixel zwischen die einfachen Lichtstrahlen generiert.
Es schaut sich das körnige Bild an und weiß aus Erfahrung, wie glatte Oberflächen, Licht, Spiegelungen, Schatten und indirekte Beleuchtung eigentlich aussehen sollten. Er füllt das Rauschen mit der korrekten Darstellung des Lichts, ohne wichtige Details zu verwischen.
Das Bild zeigt ein körniges Raytracing-Rohbild (links) und das von der KI gesäuberte Ergebnis (rechts).
4. DLAA (Der intelligente Kantenglätter)
Computergrafik besteht aus quadratischen Pixeln. Das führt dazu, dass schräge Linien oder Kurven oft wie Treppenstufen aussehen (das nennt man "Aliasing" oder "Kantenflimmern").
DLAA (Deep Learning Anti-Aliasing) ist die kleine Schwester von Super Resolution. Sie vergrößert das Bild nicht. Stattdessen nutzt sie die gleiche intelligente KI-Technik, um sich nur auf die Kanten zu konzentrieren. Sie glättet diese Treppenstufen extrem sauber, viel besser als alte Methoden.
- Das Ergebnis: Ein extrem ruhiges, glattes Bild ohne flimmernde Kanten, das in der Originalauflösung eures Monitors berechnet wird. Es ist perfekt, wenn eure Grafikkarte stark genug ist und ihr die bestmögliche Bildqualität ohne Upscaling wollt.
Das Bild zeigt eine vergrößerte Kante mit Treppeneffekt (links) und die gleiche Kante, die durch DLAA perfekt geglättet wurde (rechts).
Hardware-Tipps für den Einstieg mit RTX 50
Ich bin ehrlich: Ich liebe OLED-Displays und High-End-Hardware, aber ich bin auch Vater und habe nicht immer das Budget für eine 5090. Das Schöne an der 50er-Serie ist, dass die Features wie DLSS 4 auch auf den gün222stigeren Grafikkarten funktionieren.
Wer jetzt Lust bekommen hat, seinen Gaming-PC aufzurüsten oder einen neuen Gaming-Laptop sucht, für den habe ich hier ein paar Empfehlungen von notebooksbilliger herausgesucht. Damit seid ihr für ARC Raiders und kommende Titel bestens gerüstet.
Die NVIDIA GeForce RTX 50-Grafikkarten (GPUs)
Für alle Schrauber, die ihren Tower fit machen wollen:
- Der Leistungstipp: Palit GeForce RTX 5070 Ti GamingPro S
- Die 5070 Ti ist für mich der Sweetspot. Genug Power für 1440p und mit DLSS 4 auch für 4K-Gaming in aktuellen AAA-Spielen bestens geeignet.
- Der Preis-Leistungs-Sieger: Palit GeForce RTX 5060 Ti 16G Infinity 3
- Mit 16 GB GDDR7-Speicher seid ihr hier zukunftssicher unterwegs, ohne die Bank zu sprengen. Zudem ist die Leistung perfekt, um in Full-HD und WQHD sehr hohe FPS zu erreichen.
Die Gaming-Laptops mit NVIDIA GeForce RTX 50-GPUs
Für die mobile Fraktion oder wer einfach gerne auf der Couch spielt:
- Lenovo LOQ Essential: Lenovo LOQ 3 (RTX 5050)
- Ein guter Einstieg. Die NVIDIA RTX 5050 profitiert enorm von DLSS 4, da sie so Frameraten erreicht, die früher in dieser Preisklasse unmöglich waren. Zudem kommt der starke Intel Core i5 der 13. Generation zum Einsatz. Das alles zum Preis unter 1.000 Euro - ein echt starkes Angebot.
- HP Victus 15-fa2152ng: HP Victus 15 (RTX 5050)
- Auch hier kommt die NVIDIA RTX 5050 und der Intel Core i5 der 13. Generation zum Einsatz.
Die Hardware der Laptops ist gleich, sodass ihr euch auf das für euch bessere Design einlassen könnt.
Wer noch mehr Auswahl sucht, findet auf der NVIDIA Holiday Landingpage bei NBB alle aktuellen Angebote, inklusive Komplett-PCs.