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Seite 2: Oculus Quest - Virtual Reality ohne Kabel und PC

Specs: Gute Smartphone-Mittelklasse

Die Verpackung der Oculus Quest ist hochwertig, neben Netzteil und Ladekabel gibt es aber kaum mitgeliefertes Zubehör.Die Verpackung der Oculus Quest ist hochwertig, neben Netzteil und Ladekabel gibt es aber kaum mitgeliefertes Zubehör.

Für die Berechnung der VR-Grafiken kommt kein leistungsstarker Gaming-PC zum Einsatz, die komplette Hardware inklusive Akku ist in der dafür relativ leichten Oculus Quest (571 Gramm) verbaut. Dargestellt werden die VR-Welten auf zwei OLEDs mit je 2.880x1.600 Bildpunkten mit 72 Hz.

Bis auf die Wiederholrate entspricht das den Displays der HTC Vive Pro beziehungsweise Samsungs Odyssey - eine recht hohe Auflösung, die üblicherweise relativ hohe Anforderungen an die Grafikkarte stellt.

  • Abmessungen: 193mm x 105mm x 222mm
  • Gewicht: 571 Gramm
  • Tracking: 6 degrees of freedom, 6DOF mit Inside-Out Kameratracking Oculus Insight
  • Speicherplatz: 64 oder 128 Gigabyte
  • Display: OLED mit 2.880x1.600 Pixeln (2x 1.440x1.600)
  • Display Wiederholrate: 72 Hz
  • SoC: Qualcomm Snapdragon 835
  • Audio: Integrierte Lautsprecher mit virtuellem 3D und Mikrofon, Anschluss für 3,5 Klinke
  • RAM: 4 Gigabyte
  • Batterielaufzeit: 2-3 Stunden, je nach Nutzungsszenario und Spiel
  • Ladezeit: Etwa 2 Stunden mit dem beiliegenden Netzteil
  • IPD: Manuell einstellbar
  • Spielbereich: Stationär (sitzend oder stehend) sowie Roomscale ab 2x2 Metern
  • Controller: 2x Touch-Controller, je 105 Gramm, mit je 1x AA-Batterie

Eine dedizierte Grafikkarte gibt es natürlich nicht, Oculus nutzt wie in der Oculus Go einen Qualcomm-SoC auf ARM-Basis und zwar den Snapdragon 835. Dabei handelt es sich nicht um das Topmodell, auch wenn die Performance auf gehobenem Smartphone-Mittelklasseniveau einzuschätzen ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit 4,0 Gigabyte ebenfalls eher durchschnittlich groß aus.

Das Oculus-eigene Betriebssystem basiert auf Android, allzu viel haben wir damit aber nicht zu tun. Es kostet aber ein wenig Speicherplatz im internen Flash. Dieser ist je nach Modell 64 (449 Euro) oder 128 Gigabyte (549 Euro) groß -der Speicher ist nicht erweiterbar.

Aktuell ist es möglich, die Oculus Quest im Oculus Store oder bei Amazon und Mediamarkt vorzubestellen - ausgeliefert werden soll die VR-Brille am 21. Mai 2019.

Akku für 2-3 Stunden VR-Dauernutzung

Der integrierte Akku wird via USB-C mit einem beiliegenden Netzteil (5 Volt, 3 Ampere) geladen, ein etwa 2,5 Meter langes Kabel liegt bei. Ein kompletter Ladevorgang dauert etwa zwei Stunden, mit einer Powerbank dauert es etwas länger.

Im Anschluss reicht die Energie für eine Spielzeit von zwei bis drei Stunden, je nach Spiel allerdings. Einige Titel wie Superhot VR, Apex Construct oder Ultrawings fordern unter anderem den Prozessor stärker als andere Spiele, entsprechend variieren die Akkulaufzeiten. Wir haben im schlimmsten Fall etwas über zwei Stunden gemessen, bis der Akku der Quest leer war.

Der Akku kann auch während des Spielens beispielsweise via Powerbank geladen werden.Der Akku kann auch während des Spielens beispielsweise via Powerbank geladen werden.

Die Laufzeit lässt sich mit einer beim Spielen angesteckten Powerbank verlängern: Auch während des Spielens von Superhot VR sorgte der externe Stromspender dafür, dass sich der Akkufüllstand zumindest nicht spürbar weiter verringerte.

Im Homescreen war sogar ein behutsames Nachladen zu beobachten. Dabei erwärmte sich die Oculus Quest zwar etwas mehr, darauf zurückzuführende Abstürze oder Ruckler im Spiel haben wir aber nicht beobachten können.

Display wie bei HTC Vive Pro

Für eine mobile VR-Brille mit eher geringer Rechenleistung setzt Oculus Quest auf erstaunlich hochauflösende Displays. Mit 2.880x1.600 Pixeln insgesamt (aufgeteilt auf zwei OLEDs mit je 1.440x1.600) fällt die Auflösung sogar höher aus als bei Oculus Rift und Rift S, von Playstation VR ganz zu schweigen.

Das Field of View (Sichtfeld) in der virtuellen Realität beträgt die ebenfalls bereits gewohnten 110 Grad, was sich bei mobiler VR aber gut verschmerzen lässt - mit einem extrabreiten Headset im Stile einer Pimax hätte sich Oculus keinen Gefallen getan.

Die Displays sorgen für ein scharfes und detailreiches Bild mit nur geringem Fliegengitter. Links im Bügel ist der offene Lautsprecher zu sehen.Die Displays sorgen für ein scharfes und detailreiches Bild mit nur geringem Fliegengitter. Links im Bügel ist der offene Lautsprecher zu sehen.

Die hohe Auflösung in Verbindung mit den überarbeiteten Fresnel-Linsen ähnlich denen der Oculus Go sorgt für eine sehr gute Bildqualität: Ein Pixelgitter ist zwar noch leicht zu erkennen, dafür müssen wir aber schon recht genau hinschauen.

Texte lassen sich sehr gut lesen, außerdem sorgt das OLED für sattes Schwarz, was vor allem bei Titeln wie Face your Fears 2 positiv auffällt.

Im Gegensatz zu Oculus Rift und HTC Vive (Pro) ist die Wiederholrate der Displays auf 72 Hz abgesenkt worden. Während es oft hieß, VR wäre erst mit 90 Hz flüssig und ohne Übelkeit zu genießen, zeigt Oculus mit der Quest, dass auch 72 Hz ausreichen.

Schnelle Bewegungsabläufe wie der Tischtennisball in Racket Fury wirken allerdings etwas weniger flüssig, vergleichbar mit dem unterschied zwischen 60 und 100 Hz bei einem Monitor.

Im Gegensatz zur Oculus Rift S ist bei Oculus Quest die sogenannte IPD, der Abstand zwischen den Pupillen, manuell mit einem unten angebrachten Schieberegler einstellbar. Der Abstand ist zwischen 60mm und 72mm einstellbar, sodass die meisten potentiellen Nutzer abgedeckt sein dürften.

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