Spätestens seit Anfang des Jahres heißt das Zugpferd der Monitor-Hersteller OLED.
Allein auf der CES 2024 wurden Dutzende neue Displays vorgestellt, was uns damals zur Einschätzung veranlasste, dass Gaming-Monitore in diesem Jahr so spannend wie lange nicht mehr sein werden.
Diese Einschätzung scheint sich für die Hersteller zumindest in Anbetracht der Verkaufszahlen zu bestätigen: Wie die Marktanalysten von Trendforce erklären, liegt für das (fast beendete) Jahr 2024 eine Prognose von 1,81 Millionen Einheiten vor. Im Jahresvergleich bedeuten diese Zahlen ein Wachstum von rund 181 Prozent - ein Ende des Wachstums sei indes nicht abzusehen.
- Insbesondere das Segment der 31,5-Zoll-Monitore sei für diese Entwicklung ausschlaggebend.
- Panelhersteller konzentrieren sich demzufolge auf »Produktdifferenzierung und verbesserte Spezifikationen«, während Gaming-Marken »aggressiv neue Modelle veröffentlichen, um sich Marktanteile zu sichern«.
Bei den Herstellern ist Samsung unangefochten an der Spitze
Der Trendforce-Bericht schlüsselt zudem auf, wie diese Marktanteile bei den jeweiligen Herstellern liegen. An der Spitze liegt Samsung mit einem Anteil von 31 Prozent.
Hier sollen insbesondere die 49-Zoll-Modelle wie der Odyssey OLED G9 sowie ein stetig wachsendes Portfolio für die starke Position im OLED-Markt verantwortlich sein.
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Samsung präsentiert den weltweit ersten DQHD OLED Gaming-Monitor: Der Odyssey OLED G9
Auf den zweiten Platz wird ein weiterer südkoreanischer Hersteller verwiesen: LG Electronics sichert sich mit einem Marktanteil von 19 Prozent die Silbermedaille. Die weitere »Rangliste« wird von Trendforce wie folgt aufgedröselt:
- Platz 3: Asus und Dell mit je 14 Prozent
- Platz 4: MSI mit 11 Prozent
- Platz 5: Gigabyte mit 3 Prozent
Auch bei den Panels liegt Samsung vorn
OLED-Displays werden grundsätzlich in drei verschiedenen Paneltypen geliefert. Hierzu zählen das von Samsung entwickelte QD-OLED, das von LG hergestellte W-OLED sowie RGB-OLED, das unter anderem von EDO massengefertigt wird.
- Auch hier kristallisiert sich Samsung als klarer Spitzenreiter heraus: Im Jahr 2024 soll der Anteil an gelieferten OD-OLED-Monitoren auf satte 73 Prozent ansteigen. W-OLED hingegen sinkt auf 26 Prozent ab; das restliche Prozent bleibt für die RGB-OLED übrig.
- Der Unterschied zwischen QD-OLED und W-OLED liegt (stark vereinfacht) in einer unterschiedlichen Subpixelstruktur, die das Problem des Burn-in-Phänomens angehen sollen.
- Mehr zum Thema OLEDs werden wir euch übrigens auf unserem alljährlichen Live-Event »Find Your Next Tech« erzählen, das vom 22. bis zum 24. Oktober stattfindet. Den kompletten Terminkalender findet ihr hier:
Jetzt seid ihr gefragt: Steht bei euch bereits ein OLED-Monitor auf dem Schreibtisch? Welche Größe und Auflösung haltet ihr bei eurem Display für ideal - oder sind euch die OLED-Bildschirme schlicht noch zu teuer? Auf welchen Preis müssten die in diesem Fall purzeln? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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