Das erste Hardwareprodukt der ChatGPT-Entwickler OpenAI geistert schon seit Monaten durch die Gerüchteküche. Laut einem Bericht von The Information soll es sich dabei um einen smarten Lautsprecher mit eingebauter Kamera handeln. Dem Bericht zufolge, der sich auf »mit der Sache vertraute Personen« stützt, sind bereits mehr als 200 Mitarbeiter ausschließlich mit diesem Projekt beschäftigt.
Der noch namenlose Smart Speaker soll demzufolge zwischen 200 und 300 US-Dollar kosten und frühestens Anfang 2027 auf den Markt kommen.
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In »The AI Doc: Or How I Became an Apocaloptimist« kommen die wichtigsten Stimmen der KI-Branche zu Wort
ChatGPT-Lautsprecher: Kamera, Gesichtserkennung und Einkaufsfunktion
Entwickelt wird der Speaker in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive, dessen Hardwarefirma OpenAI im Mai 2025 für rund 6,5 Milliarden US-Dollar übernommen hatte. Ive ist vor allem durch seinen großen Einfluss am Design des iPhones, iPads und MacBooks bekannt.
- Dem The-Information-Bericht zufolge soll die eingebaute Kamera im ChatGPT-Lautsprecher Objekte in der Umgebung erkennen – etwa Gegenstände auf einem nahen Tisch oder Gespräche in der Nähe.
- Zusätzlich soll eine Gesichtserkennung (ähnlich zu Apples Face ID) beim Einkaufen zum Einsatz kommen und Nutzer biometrisch authentifizieren.
Damit ginge der smarte Speaker deutlich über die Funktionen klassischer Sprachassistenten wie Amazon Echo, Apple HomePod oder Google Nest hinaus. Ob das Gerät über einen Bildschirm verfügt, ist indes unklar; aktuellen Gerüchten zufolge ist davon eher nicht auszugehen.
Ein offizieller Marktstart für den ChatGPT-Lautsprecher steht bislang nicht fest; The Information nennt Anfang 2027 als frühestmögliches Fenster.
Von der Software- zur Hardwareschmiede?
Neben dem Smart-Speaker arbeitet OpenAI dem Bericht zufolge »möglicherweise« an einer smarten Brille und einer smarten Lampe – ganz gemäß der Aussage des CEOs Sam Altman, eine »Familie an KI-Geräten« zu schaffen.
Hierzu ist allerdings noch weniger als zum smarten Lautsprecher bekannt, dessen Debüt wohl auch über Gedeih und Verderb der gesamten KI-Hardware-Idee der ChatGPT-Entwickler – und folglich auch über weitere Produkte – entscheiden dürfte.
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