1.800 Euro für ein Smartphone! Beim Preis des Oppo Find X10 Pro Max musste ich erst einmal schlucken. Damit liegt das Oppo preislich bereits in einem Bereich, in dem auch Foldables unterwegs sind.
Dafür erwartet man eine High-End-Ausstattung – und die liefert Oppo auch:
- drei 200-Megapixel-Kameras
- einen neuen Top-Chipsatz von MediaTek
- einen sehr großen Akku
Das Datenblatt liest sich richtig gut. Im Alltag bestätigt sich dieser Eindruck. Die Kamera überzeugt, die Leistung liegt auf hohem Niveau und im Akkutest stößt das Find X10 Pro Max alle bisher von mir getesteten Konkurrenten zur Seite.
Kleine Kritikpunkte gibt es – doch die ändern wenig daran, dass das Find X10 Pro Max eines der besten Premium-Smartphones ist, die ihr derzeit kaufen könnt.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Oppo-Handys ist sehr übersichtlich. Im Karton liegen lediglich ein USB-Ladekabel, ein SIM-Eject-Tool sowie eine Schnellstartanleitung bei. Immerhin ist ab Werk eine Schutzfolie aufgebracht.
Im Hinblick auf den hohen Verkaufspreis ist das trotzdem recht mager. Um eine Schutzhülle und ein Netzteil müsst ihr euch also selbst bemühen.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Oppo Find X10 Pro Max über einen Zeitraum von fünf Tagen im Alltag genutzt und das Gerät dabei so vielseitig wie möglich verwendet. Ganz ersetzen kann ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Oppo Find X10 Pro Max | |
|---|---|
| Display | 6,78 Zoll LTPO-OLED, 2.772 × 1.272 Pixel, 1–120 Hz adaptiv, bis zu 144 Hz in unterstützten Spielen |
| Abmessungen / Gewicht | 161,3 × 76,6 × 8,4 mm / 235 g |
| Prozessor | MediaTek Dimensity 9600 Pro, 2 nm |
| RAM / Speicher | 12 GB / 512 GB, nicht erweiterbar |
| Akku / Laden | 7.150 mAh, bis zu 80 Watt per Kabel und 50 Watt kabellos |
| Hauptkamera | 200 MP, 1/1,3 Zoll, f/1.5, OIS |
| Ultraweitwinkel | 200 MP, 1/1,56 Zoll, f/2.2 |
| Telekamera | 200 MP, 1/1,56 Zoll, f/2.1, OIS |
| Frontkamera | 50 MP, f/2.0, Autofokus |
| Audio | Stereo-Lautsprecher |
| Schutz / Material | IP68, IP69 / Glas und Metallrahmen |
| Konnektivität | 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.2, NFC, USB-C mit USB 3.2 Gen 1 |
| SIM | Dual-SIM mit eSIM-Unterstützung |
| Betriebssystem | Android 17 mit ColorOS 17 |
Preis und Verfügbarkeit
Das Oppo Find X10 Pro Max wird in Deutschland ausschließlich mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher angeboten. Die UVP liegt bei 1.800 Euro. Zur Wahl stehen die Farben Luna White und Titanium Grey.
Design und Verarbeitung
Das große Kameramodul zeigt ziemlich deutlich, worauf Oppo beim Find X10 Pro Max Wert legt. Ungewöhnlich finde ich das inzwischen nicht mehr, denn selbst bei günstigen Smartphones finden wir heutzutage solch große Kamerainseln.
Mit 235 Gramm ist das Oppo kein Leichtgewicht und durch das 6,78 Zoll große Display auch nicht gerade kompakt. Eine Einhandbedienung ist selbst mit großen Händen eine Herausforderung.
Die Verarbeitung bewegt sich erwartungsgemäß auf einem hohen Niveau. Der Metallrahmen fühlt sich wertig an, die Übergänge sind sauber gearbeitet, die physischen Knöpfe sitzen stramm und haben einen guten Druckpunkt.
Praktisch ist der »Snap Key«. Die Taste erinnert an Apples Action Button und lässt sich mit verschiedenen Funktionen belegen. Ihr könnt darüber beispielsweise die Kamera oder Taschenlampe aufrufen. Das Gehäuse ist nach IP68 und IP69 geschützt. Auch beim Staub- und Wasserschutz ist das Oppo damit gut ausgestattet.
Display
Das 6,78-Zoll-OLED löst mit 2.772 × 1.272 Pixeln hoch auf, Farben und Kontraste sehen richtig gut aus. Dank LTPO-Panel wird die Bildwiederholrate im Betrieb zwischen 1 und 120 Hertz variabel angepasst. Das kommt der Energieeffizienz zugute.
In unterstützten Spielen sind bis zu 144 Hertz möglich, aber schon bei der normalen Bedienung wirkt alles sehr flüssig. Oppo gibt bis zu 3.600 Nits HDR-Spitzenhelligkeit und bis zu 2.000 Nits im High-Brightness-Modus an.
Die beiden Werte sollte man nicht verwechseln: Die Spitzenhelligkeit steht nicht dauerhaft über die gesamte Bildschirmfläche zur Verfügung. Für mich zählt vor allem, wie gut ich den Bildschirm draußen ablesen kann (High Brightness Mode) – und das klappt auch bei Sonnenlicht gut.
Das Find X10 Pro Max besitzt unter dem Display einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor. Der reagiert blitzschnell und entsperrt das Handy zuverlässig – auch mit feuchten Fingern.
Prozessor und Speicher
Im Find X10 Pro Max arbeitet der neue Mediatek Top-Chipsatz Dimensity 9600 Pro, dem zwölf Gigabyte Arbeits- sowie ein schneller UFS-4.1-Gerätespeicher zur Seite stehen. Dementsprechend viel Leistung bekommt ihr bei dem Smartphone.
Apps starten schnell, das Multitasking klappt reibungslos und anspruchsvolle Spiele machen dem Smartphone keine Probleme. »Where Winds Meet« läuft auf hoher Grafikstufe flüssig und sieht dabei richtig gut aus.
Die Messwerte passen zu diesem Eindruck:
Geekbench CPU Single Core
Oppo Find X10 Pro Max
- Bewertung
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Während die reine CPU-Leistung im direkten Vergleich mit anderen Geräten nicht heraussticht, liegt das Smartphone bei der Gesamtleistung, bei der unter anderem auch Grafikeinheit und Speichergeschwindigkeit mit reinzählen, ganz weit vorne.
Für WhatsApp, Surfen und YouTube braucht ihr diese Leistung natürlich nicht. Wer aufwendige Spiele nutzt, dürfte sich über die Performance aber freuen. Die Leistungsreserven sind außerdem eine gute Grundlage, wenn ihr das Smartphone mehrere Jahre nutzen möchtet.
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Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
In anderen Märkten bietet Oppo das Smartphone in unterschiedlichen Speicherkonfigurationen an und auch mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. In Deutschland gibt es das Handy allerdings ausschließlich mit zwölf Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Gerätespeicher. Für den Preis von 1.800 hätte ich mir die 16 Gigabyte RAM auch hierzulande gewünscht.
Akkulaufzeit
Bei der Akkulaufzeit stellt Oppo sämtliche von mir getesteten Konkurrenzmodelle in den Schatten. Im Benchmark von PCMark erreicht das Find X10 Pro Max 30 Stunden und 37 Minuten. Damit landet es aus dem Stand auf dem ersten Platz meiner Akku-Bestenliste.
PCMark Akku-Benchmark
Oppo Find X10 Pro Max
- Bewertung
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- 8,00
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- 24,00
- 32,00
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In Europa kommt das Handy mit einem 7.150-Milliamperestunden-Akku. In anderen Märkten verkauft Oppo das Smartphone mit einem größeren 8.000-mAh-Akku. Im Test bin ich mit dem Smartphone bis zu drei Tage mit einer Ladung ausgekommen.
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Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Geladen wird mit bis zu 80 Watt per Kabel und bis zu 50 Watt kabellos. Beides sind keine Rekordwerte, aus meiner Sicht aber völlig in Ordnung, um das Handy recht flott wieder aufzuladen. Für die volle Ladeleistung braucht ihr ein kompatibles SuperVOOC-Netzteil beziehungsweise ein passendes AirVOOC-Ladegerät.
Schade finde ich, dass integrierte Magnete fehlen. Kabelloses Laden funktioniert natürlich trotzdem, magnetisches Zubehör oder Ladepucks lassen sich ohne passende Hülle aber nicht einfach andocken. Kein großes Drama, bei dem Preis hätte ich die Magnete trotzdem gern mitgenommen.
14:01
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Kamera
Die Kamera ist neben dem Akku für mich das Highlight des Find X10 Pro Max, denn alle drei Rückkameras liefern richtig gute Fotos – nicht nur bei Tageslicht. Jede besitzt einen 200-Megapixel-Sensor. Das ist schon eine Ansage!
Mit der vollen Auflösung fotografiert ihr allerdings nicht automatisch. Sie muss separat ausgewählt werden. Im regulären Modus speichert das Handy die Bilder mit niedrigerer Auflösung.
Bei Tageslicht macht das Find X10 Pro Max richtig schöne Fotos. Die Aufnahmen zeigen viele Details, gute Kontraste und einen hohen Dynamikumfang. Zudem sind die Bilder über alle Linsen hinweg farblich konsistent. Die verfügbaren Hasselblad-Farbprofile bieten einen ganz eigenen Look – wenn euch dieser nicht gefällt, könnt ihr selbstverständlich auch andere Profile verwenden.
Die Hauptkamera nutzt einen 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1.5-Blende und optischer Bildstabilisierung. Ultraweitwinkel und Telekamera besitzen jeweils einen 1/1,56-Zoll-Sensor. Der Ultraweitwinkel liefert ebenfalls detailreiche Aufnahmen mit einer guten Schärfe zu den Rändern hin. Durch den Autofokus lässt er sich außerdem für Nahaufnahmen nutzen.
Beispielaufnahmen am Tag (verschiedene Zoomstufen):
Telekamera und Zoom
Die Telekamera bietet eine dreifache optische Vergrößerung beziehungsweise eine Brennweite von 70 Millimetern im Kleinbildäquivalent. Damit gelingen scharfe, detailreiche Fotos. Auch für Nahaufnahmen eignet sie sich gut.
Bei hohen digitalen Zoomstufen gefällt mir die Nachbearbeitung allerdings nicht immer. Feine Strukturen wirken teilweise künstlich nachgezeichnet. Nicht jede Zoomaufnahme ist davon betroffen, bei weit entfernten Motiven lohnt sich aber ein genauerer Blick.
Oppo bietet ein separates Hasselblad-Telekonverter-Kit an, das die Reichweite erweitert. Das Zubehör konnte ich für diesen Test allerdings nicht ausprobieren.
Weitere Kamera-Samples:
Fotos bei wenig Licht
Auch bei wenig Licht gefällt mir die Kamera richtig gut. Das gilt für alle drei Rückkameras: Ich muss abends nicht grundsätzlich zur Hauptkamera zurückwechseln, um ein gutes Foto zu bekommen.
Die Aufnahmen zeigen weiterhin viele Details, ohne dass die Rauschunterdrückung alles glattbügelt. Störendes Bildrauschen hält sich ebenfalls in Grenzen.
Diese Mischung gefällt mir: Die Fotos wirken sauber, behalten aber gleichzeitig ihre Details.
Für mich gehört das Find X10 Pro Max auch bei wenig Licht zu den besten Kamera-Handys. Besonders die gleichmäßig guten Ergebnisse über die drei Rückkameras hinweg haben mich überzeugt. Hier kann mein iPhone 18 Pro Max nicht mithalten.
Frontkamera
Bei Tageslicht liefert auch die 50-Megapixel-Frontkamera mit Autofokus gute Ergebnisse. Selfies sind scharf, zeigen viele Details und gefallen mir bei der Farbdarstellung.
Wenn das Licht nachlässt, fällt die Qualität sichtbar ab. Die Rauschunterdrückung greift stärker ein, Details gehen verloren und Gesichter wirken weicher. Für Videocalls reicht das weiterhin aus.
Die Frontkamera verliert bei wenig Licht sichtbar an Details. (Bildquelle: GameStar Tech)
Kamera-App
Wer gerne an der Bildwirkung schraubt, bekommt zahlreiche Möglichkeiten. Neben der Automatik gibt es einen Master-Modus, in dem ihr zahlreiche Parameter manuell einstellen könnt. Hinzu kommen verschiedene Hasselblad-Bildprofile oder auch der XPAN-Modus mit seinem breiten Kino-Bildformat.
Mir gefällt, dass die Kamera beides kann: einfach draufhalten oder sich intensiver mit den Einstellungen beschäftigen. Für ein gutes Foto müsst ihr allerdings nicht erst alle Regler durcharbeiten. Alle Samples im Test entstanden im Automatikmodus.
Video
Die Rückkameras unterstützen bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde sowie 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Dazu kommen Optionen wie Log-Video und Open Gate. Bei Open Gate wird ein größerer Bereich des Sensors aufgezeichnet. Dadurch bleibt bei der Nachbearbeitung mehr Spielraum, um aus derselben Aufnahme einen Hochkant- oder Querformat-Ausschnitt zu erstellen.
Nicht alle Einstellungen lassen sich miteinander kombinieren. Bei bestimmten alternativen Bildprofilen ist nur Full HD möglich. Wähle ich wieder 4K, springt die App zurück auf die Standard-Farbabstimmung. Wer einen bestimmten Look direkt bei der Aufnahme nutzen möchte, muss deshalb auf die Auflösung achten.
Lautsprecher
Die Stereo-Lautsprecher sind in Ordnung. Für YouTube, Podcasts und Co. reichen sie aus, Stimmen sind gut verständlich. Bei Musik fehlt etwas Volumen und Tiefe. Besonders herausragend klingt das Oppo also nicht, aber es bietet einen soliden Sound.
Konnektivität
Bei den Anschlüssen und Funkstandards ist alles dabei, was ich bei dem Verkaufspreis erwarte:
- 5G
- Wi-Fi 7
- Bluetooth 6.2
- NFC
- USB-C mit USB 3.2 Gen 1
- Dual-SIM mit eSIM-Unterstützung
- Infrarot-Blaster (Handy als Fernbedienung nutzen)
Ihr profitiert vor allem bei Wi-Fi und Bluetooth von den aktuellen Standards, womit sich das Smartphone auch die kommenden Jahre noch sehr gut nutzen lassen wird.
Betriebssystem und Updates
Auf dem Find X10 Pro Max läuft Android 17 mit ColorOS 17. Die Oberfläche lässt sich gut bedienen, reagiert schnell und bietet viele Anpassungsmöglichkeiten.
Allerdings habe ich hier auch einen Kritikpunkt: Bloatware ... Es gibt viele vorinstallierte Drittanbieter-Apps wie Marktguru, Temu, TikTok etc. Einige davon nutzt ihr vielleicht ohnehin. Bei einem Smartphone für knapp 1.800 Euro möchte ich aber nicht erst aussortieren müssen, welche Apps ich behalten will.
Neben Google Gemini integriert Oppo auch diverse eigene KI-Funktionen in ColorOS 17, darunter Übersetzer, Schreib-Tools oder einen KI-Editor für Fotos. Daneben gibt es den »Mind Space« – hier lassen sich Inhalte sammeln und wiederfinden. Wer solche Tools nutzt, bekommt bei Oppo eine breite Auswahl.
Updateseitig verspricht der Hersteller fünf OS-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Das ist solide, aber nicht so lange wie bei Samsung, Google und Co. Bei einem Handy für fast 1.800 Euro hätte ich mir eine längere Unterstützung gewünscht.
Für wen lohnt sich das Oppo Find X10 Pro Max?
Das Find X10 Pro Max lohnt sich für euch, wenn …
- … ihr eine sehr gute Kamera für Tageslicht und wenig Licht sucht.
- … euch eine lange Akkulaufzeit wichtig ist.
- … ihr viel Leistung für anspruchsvolle Spiele oder Apps braucht.
Weniger gut passt es zu euch, wenn …
- … ihr ein kompaktes, leichtes Smartphone sucht.
- … ihr magnetisches Ladezubehör ohne zusätzliche Hülle nutzen möchtet.
- … ihr vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sucht.
Alternativen
- Poco F9 Ultra: Hat mich mit viel Leistung, einer guten Kamera und langer Akkulaufzeit überzeugt.
- Samsung Galaxy S26 Ultra: Wer längeren Update-Support und einen integrierten Stylus sucht, greift zum Samsung-Flaggschiff.
Fazit
Das Oppo Find X10 Pro Max macht sehr viel richtig. Die Kamera überzeugt mich bei Tageslicht und wenig Licht – nicht nur mit der Hauptkamera, sondern auch mit Ultraweitwinkel und Tele. Dazu kommen viel Leistung und eine lange Akkulaufzeit. Verarbeitung, Display und Ultraschall-Fingerabdrucksensor passen ebenfalls.
Weniger gefallen mir die unnötigen Drittanbieter-Apps. Magnete für Ladezubehör und ein bis zwei zusätzliche Android-Updates hätte ich ebenfalls gern gesehen. Große Negativpunkte sehe ich im Alltag trotzdem kaum.
Es bleibt der Preis: Klar gibt es immer Vorbestellaktionen, aber eine UVP von 1.800 Euro liegt fast auf dem Niveau von Foldables. Für ein Nicht-Falt-Handy ist das extrem viel und das muss man ausgeben wollen und vor allem können.
Interessant ist das Gerät aus meiner Sicht vor allem wegen der Kamera und der Gesamtausstattung auf Höchstniveau. Nur für Leistung und Akku sollte man das Find X10 Pro Max aber nicht kaufen, hier gibt es auch unter 1.000 Euro viele gute Geräte.




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