Asus ROG Xbox Ally X20 im Test: Einer der besten Handhelds

... aber die Konkurrenz von Intel ist sehr verlockend.

Der neue Asus ROG Xbox Ally X20 hat einen schönen OLED-Bildschirm und kostet weniger als die Intel-Konkurrenz von MSI und Acer – aber ist dafür auch etwas langsamer. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der neue Asus ROG Xbox Ally X20 hat einen schönen OLED-Bildschirm und kostet weniger als die Intel-Konkurrenz von MSI und Acer – aber ist dafür auch etwas langsamer. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Asus hat es Valve und Nintendo nachgemacht und seinem Handheld ein OLED-Refresh spendiert. Das ist aber nicht alles. Der neue Asus ROG Xbox Ally X20 bietet weitere Verbesserungen, doch sind sie den saftigen Aufpreis von 400 Euro gegenüber dem Vormodell wert? 

Asus ROG Xbox Ally X20
Asus ROG Xbox Ally X20
Der Asus ROG Xbox Ally X20 hebt das Handheld-Erlebnis mit seinem brillanten 7,4-Zoll-OLED-Panel, driftresistenten TMR-Sticks, einem transformierbaren D-Pad und dem schnellen microSD-Express-Slot auf ein neues Hardware-Niveau. 

Auch die verbesserte Griffergonomie, die leise Dual-Lüfter-Kühlung und die kräftigen Stereo-Lautsprecher wissen zu begeistern. Da Asus jedoch denselben AMD Ryzen Z2 Extreme wie im Vorgänger verbaut, stagniert die reine Spieleleistung, während moderne Konkurrenten mit Intels G3 Extreme bereits bis zu 50 Prozent mehr Fps liefern. 

Bei einem stolzen Preisschild von 1.400 Euro (400 Euro Aufpreis zum Vorgänger) ist der Ally X20 ein Traum für Technik-Enthusiasten mit Fokus auf Bildqualität und Ergonomie, verlangt für das Gebotene aber auch tief sitzende Taschen.
  • Brillantes 7,4-Zoll-OLED-Display (120 Hz VRR, HDR)
  • Driftresistente TMR-Sticks
  • Transformierbares D-Pad (4-Wege / 8-Wege)
  • Ausgezeichnete Ergonomie mit gummierten Griffen
  • Leise und effiziente Dual-Lüfter-Kühlung
  • Schneller microSD-Express-Slot
  • Starke Stereo-Frontlautsprecher
  • Großer 80-Wh-Akku
  • Keine Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgänger
  • Kratzende Sticks durch fehlende Glättungsringe
  • Kein Netzteil im Lieferumfang
Zu Alternate
Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision - ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Unboxing des Asus ROG Xbox Ally X20 Anniversary Bundle

Video starten 6:25 Mit so einem Riesenpaket hätte ich nicht gerechnet – der neue Asus-Handheld im Unboxing


Schlüssel-Features ohne Änderung: Gaming-Leistung, Akkulaufzeit etc.

Ich werde in diesem Test die Aspekte, die sich im Vergleich zum Vorgänger nicht geändert haben nur kurz zusammenfassen. Mehr Details findet ihr in meinem Test zum Asus ROG Xbox Ally X.

Gaming-Leistung: Der AMD Ryzen Z2 Extreme (auch im Vorgänger) ist ein solider Chip für das Spielen in Full-HD-Auflösung. In den meisten neuen Spielen werdet ihr jedoch auf niedrige Einstellungen und Upscaling setzen müssen, um auf flüssige Frameraten zu kommen. Im Vergleich zu Handhelds mit dem neuen Intel G3 Extreme (etwa MSI Claw 8 EX AI+ oder Acer Predator Atlas 8) ist er im Schnitt zudem 50 Prozent langsamer. 

Cyberpunk 2077

  • 35W 1080p
  • 15W 1080p
  • 35 W 800p
  • 15W 800p
MSI Claw 8 EX AI+
80
50
109
63
Asus ROG Xbox Ally X
54
38
79
55
Lenovo Legion Go
51
40
76
38
Steam Deck OLED
0
0
0
47
  • 0
  • 22
  • 44
  • 66
  • 88
  • 110

Returnal

  • 35W 1080p
  • 15W 1080p
  • 35 W 800p
  • 15W 800p
MSI Claw 8 EX AI+
62
44
83
58
Asus ROG Xbox Ally X
38
33
52
45
Lenovo Legion Go (SteamOS)
31
18
41
23
Steam Deck OLED
0
0
0
25
  • 0
  • 18
  • 36
  • 54
  • 72
  • 90

Tiny Tinas Wonderland

  • 35W 1080p
  • 15W 1080p
  • 35 W 800p
  • 15W 800p
MSI Claw 8 EX AI+
133
85
208
134
Asus ROG Xbox Ally X
102
62
166
118
Lenovo Legion Go (SteamOS)
69
46
110
78
Steam Deck OLED
0
0
0
83
  • 0
  • 42
  • 84
  • 126
  • 168
  • 210

Assassins Creed Origins

  • 35W 1080p
  • 15W 1080p
  • 35 W 800p
  • 15W 800p
MSI Claw 8 EX AI+
82
56
85
64
Lenovo Legion Go (SteamOS)
70
53
95
74
Asus ROG Xbox Ally X
64
46
71
55
Steam Deck OLED
0
0
0
64
  • 0
  • 20
  • 40
  • 60
  • 80
  • 100

Civilization 6

  • 35W 1080p
  • 15W 1080p
  • 35 W 800p
  • 15W 800p
MSI Claw 8 EX AI+
245
141
285
172
Asus ROG Xbox Ally X
172
105
181
125
Lenovo Legion Go (SteamOS)
59
48
58
56
Steam Deck OLED
0
0
0
36
  • 0
  • 58
  • 116
  • 174
  • 232
  • 290

Dual-Lüfter: Der Asus ROG Xbox Ally X20 setzt weiterhin auf zwei Lüfter, die die internen Komponenten selbst bei Volllast effizient und leise kühlen. Beim Spielen im Turbo-Modus messe ich eine Lautstärke von circa 40 dBA. Das entspricht einem hörbaren, aber nicht unangenehmen Rauschen. Die Temperatur des Chips bleibt dabei relativ konstant bei knapp unter 70 Grad. 

Akkulaufzeit: Im Asus ROG Xbox Ally X20 steckt weiterhin ein großer 80-Wh-Akku, der mit 65-Watt-Leistung aufgeladen werden kann. Wie lange ihr mit dem Handheld spielen könnt, ist natürlich stark vom Spiel und der gewählten Einstellungen abhängig. 

  • Im Turbo-Modus mit 35-Watt-TDP komme ich auf knapp über zwei Stunden, während beim Spielen im »Silent«-Modus bis zu sechs bis acht Stunden drinnen sind.
  • Kurios: Selbst bei 2.600-Euro-teuren Jubiläums-Bundle mit der AR-Brille gibt es kein Netzteil im Lieferumfang. 

Lautsprecher: Die Stereo-Lautsprecher sind nach vorn gerichtet (bei Handhelds nicht selbstverständlich), werden nicht nur schön laut, sondern klingen auch richtig gut. Selbst bei maximaler Lautstärke nehme ich kaum Verzerrungen wahr. Bei Bedarf kann ein Gaming-Headset mit 3,5mm-Klinke angeschlossen werden. 

Solltet ihr euch den Asus ROG Xbox Ally X20 im Bundle mit der ROG-XREAL-R1-Brille kaufen und diese nutzen, hört ihr eure Spiele über die kleinen Lautsprecher in den Bügeln der Brille (ein separater Artikel dazu folgt).

Wissenswertes zum Test
So habe ich getestet

Ich habe die Asus ROG Xbox Ally X20 eine Woche lang für Gaming im Handheld-Modus und gedockt am Fernseher verwendet.

Spezifikationen
  • Gewicht: 756 Gramm
  • Maße: 30.0 x 12.1 x 2.75 ~ 5.13 cm
  • APU: AMD Ryzen Z2 Extreme
  • RAM: 24 GByte LPDDR5X (on board)
  • SSD: 1 TByte PCIe 4.0 NVMe M.2 2280
  • Display: 7,4-Zoll, 1920 x 1080 Pixel, OLED, 30 bis 120 Hz, VRR, Gorilla Glass Victus
  • Akku: 80 Wh, mit 65-Watt-Ladeleistung (Kein Netzteil im Lieferumfang)
  • OS: Windows 11 mit Xbox-Vollbilderfahrung
  • Anschlüsse: USB-C 4.0, USB-C 3.2 Gen2, 3,5mm-Klinke, microSD-Express
  • Konnektivität: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2
  • Controller: Hall-Effekt Trigger, TMR-Sticks, Zwei Makro-Tasten, 6-Achsen-Gyroskop
  • Audio: Zwei Lautsprecher, integriertes Mikrofon mit AI-Noise-Cancelling
  • Sicherheit: Fingerabdrucksensor, Microsoft Pluton Security Prozessor
Preis und Verfügbarkeit
  • Verfügbarkeit: schon verfügbar
  • Preis: 1.399 Euro

OLED: Ein willkommenes Upgrade

Der OLED-Bildschirm sieht fantastisch aus. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der OLED-Bildschirm sieht fantastisch aus. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Das größte Upgrade gegenüber dem Vorgänger ist natürlich der neue OLED-Bildschirm. Asus-Handhelds hatten keineswegs schlechte Bildschirme, aber gegenüber der Konkurrenz hatten sie, außer VRR, in dieser Hinsicht keine starken Argumente für sich. 

Das ändert sich mit dem Asus ROG Xbox Ally X20 schlagartig. Der Asus ROG Xbox Ally X20 hat einen exzellenten OLED-Bildschirm mit einer variablen Wiederholrate von 30 bis 120 Hz. Außerdem ist der Bildschirm mit einer Diagonale von 7,4-Zoll etwas größer. Das ist bei einem PC-Handheld durchaus sinnvoll, da der 7-Zoll-Bildschirm der Vorgänger mir persönlich etwas zu klein vorkam. Der Unterschied ist zwar nicht gewaltig, aber bemerkbar.

Was hingegen wirklich ausfällt, ist der Sprung von einem IPS-LCD zu einem OLED. Der Kontrast ist um Welten besser, die Farben strahlen und Schwarzwerte sind perfekt. Die maximale Helligkeit von 1.400 Nits bei HDR-Inhalten lässt Inhalte selbst bei Tageslicht zur Geltung kommen.

Alles in allem hat Asus einen der besten Bildschirme in einem Handheld verbaut, die ich bisher gesehen habe. Nur die 7,4-Zoll könnten für manche immer noch etwas zu klein sein.

Neues Gehäuse und leicht verändertes Design

Äußerlich gibt es ein paar kleine Designänderungen, die den Handheld echt schick aussehen lassen. Sogar die hervorragende Ergonomie ist noch ein kleines Stück besser geworden. 

  • Die Haltehörner sind an der Rückseite jetzt gummiert, was für einen noch besseren Halt sorgt. 
  • Das Gehäuse ist leicht transparent, was an alte Spielkonsolen erinnert. Ich mag den Look.
  • Goldene Akzente zieren den Handheld. Sogar der Kühlergrill schimmert golden. Auch das sieht richtig gut aus und die schwarz-goldene Kombination erinnert mich ein wenig an die Uniformen in Clair Obscure: Expedition 33.
  • Der Xbox-Button ist jetzt grün beleuchtet. 

Die Rückseite des Asus ROG Xbox Ally X20. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Die Rückseite des Asus ROG Xbox Ally X20. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Unterm Strich ist der Asus ROG Xbox Ally X20 ein (subjektiv) schöner Handheld mit herausragender Ergonomie. Die gummierten Griffe und das moderate Gewicht von 756 Gramm sorgen dafür, dass der Handheld selbst nach mehreren Stunden bequem bleibt.

Neuer Controller mit TMR-Sticks und transformierbares D-Pad

Neben dem Gummi-Griffen gibt es zwei weitere neue Controller-Features. 

TMR-Sticks: Asus verbaut bei diesem Handheld endlich driftresistente TMR-Sticks. Bei den vorigen Handhelds wurden noch normale Joysticks mit Potenziometern verbaut, die für Drift aufgrund ihres mechanischen Verschleißes anfälliger sind. 

Die neuen TMR-Sticks sind insgesamt nicht nur präziser, sondern eben auch deutlich widerstandsfähiger gegenüber dem berüchtigten Stick-Drift-Problem. 

Die Sticks haben allerdings weiterhin ein Problem, das mir schon bei meinem Testmuster aufgefallen ist. Die Sticks fühlen sich nach langer Nutzung an einigen Stellen rau an, weil sich die Ringe oder die Hälse der Joystick-Kappen abnutzen. 

Mein Testgerät muss schon bei einigen anderen Kollegen und Kolleginnen gewesen sein, denn bereits hier kratzt der linke Stick bei der Vorwärtsbewegung etwas. Das ist Jammer auf hohem Niveau, aber wenn Asus beim nächsten Handheld noch richtige Glättungsringe verbaut, werde ich nichts mehr zu meckern haben.

Die TMR-Sticks sind nicht ganz perfekt. Bessere Glättungsringe wären die Kirsche auf der Sahne gewesen. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Die TMR-Sticks sind nicht ganz perfekt. Bessere Glättungsringe wären die Kirsche auf der Sahne gewesen. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

D-Pad: Das D-Pad kann zwischen zwei Modi umschalten. Dafür muss man die Scheibe nur anheben und um 90-Grad rotieren.

  • 8-Wege-D-Pad: In diesem Modus ist es flach und erleichtert die Eingabe aller acht Richtungen. Die Form ist vergleichbar mit dem tellerförmigen D-Pad des Xbox Elite Series 2. 
  • 4-Wege-D-Pad: Die vier Kardinalrichtungen sind erhöht. So kommt es zu weniger unbeabsichtigten Diagonalen, was nützlich ist bei Spielen, die hohe Präzision erfordern, wie etwa Plattformer oder Rhythmus-Spiele. 
8-Wege-Modus 4-Wege-Modus 8-Wege-Modus 4-Wege-Modus

Die zwei Modi des D-Pads. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

microSD-Express für schnelle Ladezeiten

Die letzte große Neuerung ist der microSD-Express-Slot für die schnellen Speicherkarten. Die Karten sind zwar deutlich teurer als herkömmliche microSD-Karten, aber bieten Geschwindigkeiten auf SSD-Niveau.

Der Asus ROG Xbox Ally X20 kommt schon mit einer sehr großen 1-TB-SSD. Wer noch mehr benötigt und nicht auf schnelle Ladezeiten verzichten will, muss den Xbox Ally X20 nicht öffnen und die interne SSD austauschen – das Einsetzen einer microSD-Express-Karte reicht.

Hier seht ihr auch die goldenen Kühlrippen des Handhelds. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Hier seht ihr auch die goldenen Kühlrippen des Handhelds. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Die Ladezeiten sind im Vergleich zur internen SSD nur geringfügig langsamer (getestet mit einer Biwin Amber ME300 1TB):

Spiel (Hauptmenü → Continue)Interne SSDmicroSD Express
Witcher 3 Remastered8,7 Sek.13,4 Sek.
Like A Dragon: Infinite Wealth26,3 Sek.35,3 Sek.
Silent Hill f9,1 Sek.9,6 Sek.

Forza Horizon 6 auf dem Asus ROG Xbox Ally X20. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Forza Horizon 6 auf dem Asus ROG Xbox Ally X20. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Solltet ihr euch den Asus ROG Xbox Ally X20 kaufen?

Der Asus ROG Xbox Ally X20 ist für euch, wenn …

  • … ihr einen schnellen Handheld mit OLED-Bildschirm sucht.
  • … ihr Ergonomie bei einem Handheld hoch schätzt.
  • … ihr einen Handheld mit zukunftssicherer Unterstützung von microSD-Express-Karten sucht.

Alternativen

Asus ROG Xbox Ally X: Ihr könnt auf OLED, einen leicht verbesserten Controller und teure microSD-Express-Karten verzichten? Dann spart euch das Geld und holt euch lieber den 400 Euro günstigeren Vorgänger. Die Gaming-Leistung ist identisch und der verbaute IPS-LCD ist keineswegs ein schlechter Bildschirm.

Der »normale« Asus ROG Xbox Ally X bleibt weiterhin empfehlenswert. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der »normale« Asus ROG Xbox Ally X bleibt weiterhin empfehlenswert. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)


MSI Claw 8 EX AI+: Euch ist echte Leistung wichtiger als ein OLED-Bildschirm? Dann würde ich euch eher zum neuen MSI-Flaggschiff mit Intel G3 Extreme raten. Der Handheld kostet zwar 250 Euro mehr, aber ihr erhaltet etwa 30 bis 50 Prozent mehr Bilder pro Sekunde, 12 GB mehr Arbeitsspeicher und einen größeren 8-Zoll-Bildschirm.

Der MSI Claw 8 EX AI+ ist ein echtes Monster unter den Handhelds. Er ist zwar größer und schwerer als der neue Xbox Ally X20, aber dafür auch ein gutes Stück schneller. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der MSI Claw 8 EX AI+ ist ein echtes Monster unter den Handhelds. Er ist zwar größer und schwerer als der neue Xbox Ally X20, aber dafür auch ein gutes Stück schneller. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)


Acer Predator Atlas 8: Der Acer Predator Atlas 8 besitzt ebenfalls 24 GB RAM und driftresistente TMR-Sticks. Er kostet zwar 200 Euro mehr als der Xbox Ally X20, aber dafür ist er mit demselben schnellen Intel-Chip ausgestattet, wie der MSI Claw 8 EX AI+. 

Der Acer Predator Atlas 8 kostet nur 200 Euro mehr als der Asus ROG Xbox Ally X20. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der Acer Predator Atlas 8 kostet nur 200 Euro mehr als der Asus ROG Xbox Ally X20. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)


Preis-Leistung: Hier ist der Punkt, an dem mir eine klare Empfehlung für den Asus ROG Xbox Ally X20 schwerfällt. Der Preis ist mit 1.400 Euro sehr hoch und wer so viel Geld für einen Handheld ausgeben kann, für den oder die sind die beiden Intel-Monster von MSI und Acer nicht weit entfernt. 

Für nur 200 bis 250 Euro mehr bekommt ihr zwei Handhelds, die deutlich schneller sind. Ferner kostet der Asus ROG Xbox Ally X ohne OLED-Display , TMR-Sticks und microSD-Express-Unterstützung ganze 400 Euro weniger – und ist genauso schnell. 

Der Asus ROG Xbox Ally X20 ist einer der besten Handhelds, keine Frage, aber er befindet sich preislich in einem schwierigen Bereich. Läge der Preis bei 1.300 oder gar 1.200 Euro, wäre meine Wahl für den Handheld des Jahres ganz einfach. Bei 1.400 Euro schiele ich doch etwas in Richtung der neuen Intel-Handhelds. 


Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.