Vor rund anderthalb Jahren hat Sony mit der PlayStation Portal ein eigenes Handheld herausgebracht, das PS5-Spiele – entsprechende Konsolen- oder Cloud-Verbindung vorausgesetzt – auf den mobilen Bildschirm bringt.
Seit einigen Monaten köchelt die Gerüchteküche indes eine zweite Handheld-Suppe: So soll der japanische Hersteller auch an einem »richtigen« Handheld arbeiten. Dies berichtet die Digital Foundry unter Berufung auf den zuverlässigen Leaker Kepler_L2.
- Demzufolge trägt das Projekt intern den Codenamen »Jupiter« und soll frühestens 2027 auf den Markt kommen – als wahrscheinlicher gelten allerdings die beiden darauffolgenden Jahre.
- Sony bewertet derzeit verschiedene Herstellungsoptionen, wobei AMD als Chipentwickler als fast sicher gilt; als Fertigungspartner sind sowohl Samsung als auch TSMC im Gespräch.
Beide Halbleiterhersteller arbeiten derzeit an einem Fertigungsprozess auf zwei Nanometern. Das Sony-Handheld soll aber noch nicht davon profitieren; stattdessen läuft die Chipfertigung wohl auf eine Strukturbreite von drei Nanometern hinaus.
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Unboxing: Sonys neuer Handheld - Die Playstation Portal
UDNA-Architektur als Grafikgrundlage – KI-Upscaling mit an Bord
Das Herzstück des Sony Handhelds soll ein Custom-Chip mit AMDs kommender UDNA-Architektur bilden, die das Unternehmen im vergangenen Jahr als Nachfolger von RDNA ankündigte.
- Die geleakten Spezifikationen umfassen 16 UDNA-Compute-Units, 32 ROPs und 16 GByte LPDDR5X-Arbeitsspeicher.
- Trotz der gleichen RAM-Menge wie PlayStation 5 verfügt das Handheld nur über ein Drittel der Speicherbandbreite der Konsole. Entwickler sollen bereits Zugang zu speziellen PS5-Entwicklungskits mit reduzierter Bandbreite erhalten haben, um Spiele für das Handheld zu optimieren.
- Sony kompensiert die fehlende Bandbreite durch zusätzliche 16 MByte MALL-Cache (ähnlich zu AMDs Infinity Cache) und 4 MByte L2-Cache, die in PS5 und PS5 Pro fehlen.
AMDs Z2 Extreme, der etwa in der ROG Ally X zum Einsatz kommt, soll laut Kepler_L2 folglich der letzte große Handheld-Prozessor vor der Ankunft von UDNA sein.
Ein besonderes Merkmal des Sony-Handhelds stelle indes die breite Unterstützung für KI-basiertes Upscaling dar. Codename Jupiter soll als einziges AMD-basiertes Handheld sowohl FSR4 als auch Sonys eigenes PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) unterstützen, was wiederum einen Vorteil gegenüber der immer aktiver werdenden Konkurrenz liefern soll.
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