Was tut ihr, wenn ihr in einem Videospiel nicht weiterkommt? Schaut ihr Tutorial-Videos, lest Komplettlösungen oder einen unserer hilfreichen GameStar-Guides? Das ist wohl das, was erwachsene Spieler tun würden.
In Bayern hat sich ein fünfjähriger Junge in solch einem Fall fachkundige Hilfe von der Polizei erhofft. Denn dass er bei seinem Spiel auf dem Smartphone seiner Mutter nicht weiterkam, empfand der Junge als Notfall - und an wen wendet man sich in solchen Fällen wohl eher als die Polizei?
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Kurioser Einsatz in Oberfranken
Am Montag, dem 07. Oktober, ging beim Polizeipräsidium Oberfranken der Notruf eines Jungen aus dem bayerischen Rödental ein. Der Knirps nannte vorbildlich seinen Namen, Alter und Adresse und erzählte, dass er dringend Hilfe braucht. Wobei genau, verriet der kleine Mann allerdings nicht.
Als die Beamten dann bei der genannten Adresse ankamen, stellte sich heraus, dass der Junge in einem Videospiel, das er auf dem Handy seiner Mutter gespielt hatte, nicht weiterkommt. Deswegen habe der Junge einen Notruf abgesetzt, erklärt Polizeisprecher Rainer Erfurt gegenüber dem Bayerischen Rundfunk.
Aus seiner Sicht hat der kleine Mann alles richtig gemacht. Der hat nämlich mal im Kindergarten gelernt: Wenn ein Notfall vorliegt, dann muss man die Polizei rufen. Und dass er den Notfall etwas anders eingestuft hat als Erwachsene, das liegt wohl auf der Hand.
Die Eltern des Jungen waren vom Eintreffen der Polizei überrascht - sie wussten nichts von einem Notfall. Wie sich herausstellte, hatte der Junge heimlich die Polizei gerufen. Die reagierte allerdings nicht, wie vom Jungen erhofft.
»Die überraschten Eltern wurden aufgeklärt. Der aktuelle Spielstand des Jungen ist unbekannt«, hieß es von der Polizei. Um welches Spiel es sich genau handelte, bei dem Junge Hilfe brauchte, erwähnt der Polizeibericht nicht. Hilfe für sein Spiel bekam der Junge von den Beamten aber scheinbar keine.
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