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Powercolor RX Vega 56 Nano Edition - Die kleinste High-End-Grafikkarte

Powercolor schrumpft mit der RX Vega 56 Nano Edition im Test erstmals eine Vega-Grafikkarte auf nur 16,7 Zentimeter. Die hohen Taktraten werden allerdings teuer erkauft.

von Christoph Liedtke,
14.06.2018 16:20 Uhr

Klein, kleiner, Nano: Powercolor schrumpft mit der Nano Edition erstmals eine Vega-GPU auf nur 16,7 Zentimeter.Klein, kleiner, Nano: Powercolor schrumpft mit der Nano Edition erstmals eine Vega-GPU auf nur 16,7 Zentimeter.

Mit der Powercolor RX Vega 56 Nano Edition im Test wird die aktuelle Vega-Reihe von AMD um ein kompaktes für Mini-ITX-Gehäuse geeignetes Modell ergänzt. Damit erinnert sie an die im Jahr 2015 erschienene Radeon R9 Nano mit Fiji-Chip. Wir vergleichen die Vega 56 Nano Edition mit dem Referenzmodell und den bisher getesteten Custom Designs auf Basis der RX Vega 56.

Das auffälligste Merkmal der RX Vega 56 Nano Edition ist ihre Größe: Mit einer Länge von nur 16,7 Zentimetern ist sie die aktuell kürzeste High-End-Grafikkarte. Möglich macht das der verbaute HBM2-Speicher, der im Unterschied zu herkömmlichen GDDR5-Chips direkt neben der GPU sitzt und wie 3D-NAND-Speicher in aktuellen SSDs über- statt nebeneinander gestapelt ist.

Die Platine der RX Vega 56 Nano Edition ist dadurch nur rund 15 Zentimeter lang und gleicht der Radeon R9 Nano bis auf ein paar unterschiedliche Bauteile. Auch die Kühlung ist ähnlich: Unter einem Aluminium-Kühlkörper kommt eine riesige Kupferplatte samt Vapor Chamber zum Vorschein. Auf zusätzliche Heatpipes, wie sie bei der Fiji-Nano vorhanden sind, wurde verzichtet.

Ein 90 Millimeter großer Axial-Lüfter übernimmt auf der Nano Edition die aktive Kühlung und muss sich der Leistungsaufnahme von 165 Watt stellen. Im Unterschied zu vielen anderen Custom Designs, die mit bis zu drei Lüftern bestückt sind, verfügt die kleine Grafikkarte nicht über weitere BIOS-Versionen, die mit höheren Taktraten oder entsprechend höherem Power Draw versehen sind.

Nano Edition: Kühlung 1/3 Die Nano Edition setzt wie die R9 Nano auf einen einzelnen, 90 Millimeter großen Axial-Lüfter.

2/3 Eine Kupferbodenplatte samt Vapor Chamber leitet die Hitze des Grafikchips an...

3/3 ... den großen Aluminium-Radiator weiter. Auf zusätzliche Heatpipes wurde verzichtet.

In Sachen Taktrate hält sich Powercolor an den Vorgaben AMDs und verzichtet auf jegliche Übertaktung. Somit besitzt die RX Vega 56 Nano Edition einen Chiptakt von 1.156 MHz (1.471 MHz Boost), der 8,0 GByte große HBM2-VRAM arbeitet effektiv mit 1,6 GHz. Auch die weiteren Eckdaten entsprechen einer ausgewachsenen Radeon RX Vega 56, weder Shader noch die Speicheranbindung sind bei der Nano Edition in irgendeiner Form beschnitten.

Zugunsten möglichst niedriger Produktionskosten verzichtet die Nano Edition auf eine Backplate und jegliche (RGB-)Beleuchtung. Mit dem veranschlagten Preis von rund 450 Euro wäre sie allerdings auf Anhieb das günstigste RX-Vega-56-Modell auf dem Markt.

Unsere nachfolgenden Benchmarks klären, inwiefern die Nano Edition es mit den teils über 30 Zentimeter langen Custom Designs aufnehmen kann.

Technische Daten

Powercolor RX Vega 56
Nano Edition

Sapphire RX Vega 56
Pulse

Asus RX Vega 56
ROG Strix OC Gaming

Grafikchip

Vega 10 XL

Chiptakt (Basis/Boost)

1.156 /
1.471 MHz

1.208 /
1.512 MHz

1.297 /
1.573 MHz

Shader / TMUs / ROPs

3.584 / 224 / 64

Fertigung

14 nm FinFET

VRAM

8,0 GByte HBM2

Speichertakt
(effektiv)

1,6 GHz

Speicher
-interface

2.048 Bit

Speicher
-bandbreite

410 GByte/s

Preis

450 Euro

Powercolor Radeon RX Vega 56 Nano Edition - Bilder ansehen

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