Nachdem die PS5 Pro dank des Preisschilds von 800 Euro bei vielen Spielern in Ungnade gefallen ist, trifft Sony in einem Interview einige vage Aussagen über die PS6. Was wird sie technisch bieten?
Hideaki Nishino, Senior Vice President bei Sony Interactive Entertainment, gab einen ersten Einblick in die geplanten Verbesserungen und macht klar: »Es gibt noch mehr, was wir tun können.« .
Alle bereits bekannten Informationen und Gerüchte zur PlayStation 6 findet ihr hier:
PlayStation 6: Alle bisher bekannten Infos zu Release, Preis und Technik
Technologie im Wandel: „Es gibt noch mehr, was wir tun können“
Im Detail: In einem Interview mit der japanischen Wirtschaftszeitschrift Nikkei wurde Hideaki Nishino, Senior Vice President bei Sony Interactive Entertainment, gefragt, ob die Entwicklung der PlayStation 5 Pro die Arbeit an der PS6 erschweren könnte (via Tweaktown).
Seine Antwort: »Die Technologie entwickelt sich ständig weiter, und ich denke, es gibt noch mehr, was wir tun können«.
Nishino führte weiter aus, dass der Wechsel von der HDD in der PS4 zur SSD in der PS5 ein wesentlicher Schritt war, um die Ladezeiten deutlich zu verkürzen. Weiterhin habe die Einführung des 3D-Sounds über die Lautsprecher des DualSense-Controllers das Spielerlebnis immersiver gemacht.
»Visuelle Genauigkeit ist wichtig. [...] Wir werden auch andere Elemente aktualisieren.«
Wir gehen davon aus, dass er mit visueller Genauigkeit höhere Auflösung, stärkeres Raytracing und diverse weitere Grafikverbesserungen meint. Ob wir, wie angedeutet, einen so großen technischen Sprung wie der von HDD- auf SSD-Speicher erleben werden, bleibt abzuwarten.
Grafikleistung und Raytracing: Der nächste große Sprung
Die PlayStation 5 Pro liefert bereits 4K mit 60 FPS und verbesserte Raytracing-Leistung. Anthony Garreffa von Tweaktown vermutet, dass die PS6 diese Werte deutlich übertreffen wird. Möglicherweise mit 4K bei 120 FPS als Standard sowie einem 8K-Modus mit bis zu 60 FPS.
Er spekuliert, dass die nächste Konsole sogar neue Modi für 8K mit und ohne Raytracing bieten könnte, unterstützt durch Technologien wie das PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR).
Ein wesentlicher Bestandteil der PS6 wird die Zusammenarbeit mit AMD sein, das den Auftrag zur Entwicklung eines neuen System-on-Chip (SoC) angeblich schon erhalten hat.
Laut Nishino hat sich AMD bereits mit der Entwicklung der Hardware beschäftigt, wobei die neue GPU nicht nur effizienter, sondern auch leistungsstärker sein soll.
Dabei wird die PS6 voraussichtlich auf die Zen 5 CPU-Architektur sowie die RDNA 5 GPU-Architektur setzen – so die Vermutung von Garreffa. Er geht sogar so weit zu sagen, dass RDNA 5 für die GPU-Technologie von AMD ein »Zen-Moment« sein könnte – eine radikale Neuerung in Bezug auf Effizienz und Leistung.
Mehr Performance, aber noch höhere Kosten?
Mit diesen technischen Fortschritten kommt möglicherweise auch ein höherer Preis. Geraffa spekuliert, dass die PS6 bei ihrer Veröffentlichung über 999 US-Dollar kosten könnte, was eine deutliche Steigerung gegenüber der PS5 Pro darstellt, die bereits 800 Euro kostet.
Angesichts der Tatsache, dass die 800 Euro bereits für die meisten Spieler zu viel sind, könnte die PS6 für viele ein Traum bleiben. Zumindest für längere Zeit.
Die PS6 wird zweifellos die Messlatte für Konsolentechnologie höher legen.
Nishino deutet an, dass der Fokus von Sony weiterhin auf immersiven Erlebnissen und visueller Präzision liegt, doch die Diskussion über steigende Preise und die Frage nach dem Mehrwert für Gamer bleibt offen.




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