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Kennt ihr die »Cutscene-Lüge« von Fallout New Vegas? Wenn die Endsequenz läuft, seid ihr eigentlich in ein geheimes Kino gesperrt

Wer die Hauptquest von Fallout: New Vegas abschließt, kann in der Endsequenz sehen, wie sich seine Entscheidungen auf die Mojave auswirken werden. Aber die Cutscene verbirgt ein Geheimnis.

Die Endsequenz von Fallout: New Vegas will uns hinters Licht führen. Die Endsequenz von Fallout: New Vegas will uns hinters Licht führen.

Egal ob wir in Fallout: New Vegas für die Republik Neukalifornien kämpfen, uns der Legion anschließen oder mit Ja-Sager unser ganz eigenes Süppchen kochen: Am Ende müssen wir die zweite Schlacht am Hoover-Staudamm überleben und bekommen danach eine Endsequenz zu unseren Leistungen: Wem haben wir geholfen, welche Fraktion haben wir zerstört und was passiert nach unserem Sieg in der Mojave?

Diese Endsequenz ist aber nicht einfach eine Cutscene: Tatsächlich erleben wir sie mithilfe eines seltsamen Konstrukts durch die Augen unserer Spielfigur.

Im Kino mit Ron

Auffallen kann das durch einen Bug: Wenn wir in der letzten Schlacht einen bestimmten Begleiter an unserer Seite haben, kann es vorkommen, dass der während der Endsequenz einfach seelenruhig in unsere Endsequenz reintrottet.

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Wie kann das sein? Am Ende des Spiels wird unsere Figur in einen geheimen Raum teleportiert, der außerhalb der Spielwelt liegt. Ohne Konsolenkommandos kommen wir also vorher nie dorthin. In dem fensterlosen, dunklen Kämmerchen schaltet das Spiel dann unsere Benutzeroberfläche aus, lähmt unsere Spielfigur, und zwingt sie in die Egoperspektive.

Direkt vor uns platziert sie dann die Endsequenz, dir wir also nur in einer Art Kino im Spiel anschauen. Das Beste kommt aber noch: Denn sogar der Erzähler ist nicht einfach eine Stimme aus dem Off, sondern ein NPC namens Ron the Narrator, der hinter der Leinwand sitzt und das Geschehen kommentiert. Er heißt natürlich Ron, weil im englischen Original Ron Perlman im Intro und in der Endsequenz zu hören ist.

Video starten 17:02 Fallout: New Vegas - Wir erreichen endlich die Stadt und verschaffen uns Zugang zu Mr. House

Solche absurden Lösungen gibt es in Fallout mehr als einmal: Berühmt-berüchtigt ist etwa der Zug aus dem Fallout-3-DLC Broken Steel. Weil es sehr schwer gewesen wäre, eine richtige U-Bahn zu programmieren, fanden die Entwickler eine andere Lösung: Sie setzen uns während der Zugfahrt einfach den Wagen als Helm auf und spielten eine bestimmte Animation ab. In Wirklichkeit laufen wir also nur über die Schienen mit einem riesigen Zug-Hut auf unserem Kopf.

Wenn unser Artikel bei euch akute Fallout-Nostalgie ausgelöst hat, dann können wir euch vielleicht weiterhelfen. Es gibt etwa eine aufregende Nachricht zur dritten Staffel der Fallout-Serie: Die hat nämlich Aaron Paul (Breaking Bad, Westworld) gecastet, der auch großer Fan von New Vegas ist. Wollt ihr spielen, dann haben wir euch sieben Spiele herausgesucht, die euren Fallout-Hunger zumindest ansatzweise stillen.


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