Die Computex 2026 liegt hinter uns und mit ihr natürlich eine Menge an Produktankündigungen. Während die Messe zeitgemäß mit viel KI-Neuigkeiten bestückt war, ging es hinter vorgehaltener Hand auch um die Zukunft »regulärer« Grafikkarten – erklärt zumindest das niederländische Portal Tweakers (via Tom's Hardware).
Demnach haben mehrere AIBs (Add-in Boardpartner wie MSI, Sapphire oder Asus) hinter den Kulissen ihre Einschätzung abgegeben, wann mit der neuen AMD-Generation an Radeon-Grafikkarten zu rechnen ist.
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Das nächste GPU-Duell lässt auf sich warten
Diese Prognosen sind nicht ganz einheitlich, weisen aber eine klare Tendenz auf: In diesem Jahr und auch in der ersten Jahreshälfte 2027 wird es nichts mit der (Stand jetzt) »RX 10000« getauften Grafikkarten-Serie.
Stattdessen rechnen die meisten mit einem Launch gegen Ende nächsten Jahres. Ein namentlich nicht genannter Hersteller soll dabei noch am konkretesten geworden sein: Im dritten Quartal 2027 sei der realistische Zeitraum für die nächste GPU-Reihe.
Zu den technischen Daten ließen die AIBs indes keine Informationen heraus – hier bleibt es beim bereits bekannten Stand der Dinge:
- So soll die RX-10000-Serie von der RDNA-Architektur abkehren und stattdessen auf die neue UDNA-Architektur setzen.
- Mit dieser soll eine engere Verzahnung der Gaming- und Compute-Bereich stattfinden, was sich mutmaßlich auch in einem größeren Sprung als noch zur RX 9000 äußern dürfte.
- Zudem soll es insgesamt vier Chips geben, die sich von der Enthusiasten- bis zur Einsteigerstufe aufteilen.
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Damit würde AMD mutmaßlich das gewohnte Zusammenspiel mit Nvidia fortführen, denn auch für die RTX-6000-Serie wird ein Release Ende 2027 nachgesagt.
In diesem Fall würden sich beide Hersteller ungewohnt lange Zeit zwischen den Generationen lassen; schließlich wären sowohl RTX 5000 als auch RX 9000 dann beinahe drei Jahre alt – deutlich länger als die zwei Jahre Abstand, die normalerweise vorherrschen.
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