Laut der weltweit größten Community: Das sind die zehn besten Brettspiele aller Zeiten

Auf BoardGameGeek, dem größten Forum für Brettspiele, gibt eine Liste, mit allen Spielen, die dort jemals hochgeladen und bewertet wurden. Ich zeige euch die zehn bestwerteten Brettspiele der Geschichte.

Es gibt viele gute Brettspiele, aber nur eines kann das Beste sein. Es gibt viele gute Brettspiele, aber nur eines kann das Beste sein.

Was ist das beste Brettspiel aller Zeiten? Wenn man diese Frage 100 Brettspielenden stellen würde, würde man höchstwahrscheinlich 100 unterschiedliche Antworten bekommen. Aber wofür gibt es schließlich das Internet?

Auf der Website BoardGameGeek (BGG) können Brettspiele online bewertet werden, daraus berechnet die Seite einen Score, ähnlich dem Audience Score bei Metacritic oder den Steam-Bewertungen. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Spiele die vordersten zehn Plätze belegen und welche davon sich besonders lohnen.

Hier erfahrt ihr direkt, welches Spiel auf Platz eins ist

So funktioniert das Wertungssystem auf BoardGameGeek

Jedes Brettspiel kann auf der Seite auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet werden. Halbe Punkte zu vergeben, ist nicht möglich. Um eine Wertung für ein Spiel abzugeben, müsst ihr lediglich einen Account besitzen und eingeloggt sein. Es ist also nicht gesichert, dass alle, die eine Bewertung abgegeben haben, das Spiel auch tatsächlich gespielt haben.

Aus diesen Wertungen ergibt sich eine Durchschnittswertung, für ihre Rangliste setzt BoardGameGeek allerdings auf den sogenannten Geekscore. Bei dieser Wertung werden der Durchschnittswertung Dummy-Stimmen hinzugerechnet, die alle den Wert 5,5 haben. Wie viele Stimmen genau hinzugefügt werden, ist nicht bekannt es dürften aber ungefähr 1.500 sein.

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Das hat folgenden Effekt: Brettspiele, die sehr wenige, aber dafür hohe Bewertungen haben, werden im Geekscore insgesamt schlechter abschneiden als Spiele, die konstant viele Bewertungen im oberen Bereich der Skala bekommen. Die Dummy-Stimmen sorgen dafür, dass vor allem die Spiele auf den obersten Plätzen landen, die viele gute Bewertungen bekommen, da sie ab einer bestimmten Anzahl einfach nicht mehr so ins Gewicht fallen, als bei Spielen, die nur eine Handvolle Ratings haben.

Trotzdem ist der Geekscore ein Wert, der von der Community von BBG abhängt. Dazu sei gesagt, dass diese das Wort Geek sehr wörtlich nimmt und deswegen vor allem Spiele auf den vorderen Plätzen landen, die mit sehr komplexen Regeln oder hohem Spielumfang aufwarten. Einsteigerfreundliche Brettspiele für Familien und Kinder sind in der Top 10 also nicht vertreten.

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Platz 10: Star Wars: Rebellion

  • 2-4 Spieler
  • ab 14 Jahren
  • 3-4 Stunden Spieldauer

Auf dem letzten Platz der Liste hat es tatsächlich ein Lizenz-Spiel geschafft (es wird aber nicht das Einzige bleiben). In Star Wars: Rebellion treffen das mächtige Imperium und die Rebellenallianz aufeinander. Die beiden Fraktionen sind dabei stark asymmetrisch.

Über 150 Miniaturen stecken in diesem Star Wars Brettspiel. Über 150 Miniaturen stecken in diesem Star Wars Brettspiel.

Während das Imperium mit gigantischen Kohorten von Sturmtruppen, Sternzerstörern und dem Todesstern die Galaxis dominiert, sind die Rebellen mit weitaus weniger Truppen ausgestattet und müssen auf Guerilla-Taktiken setzen.

Auch die Spielziele unterscheiden sich: Das Imperium gewinnt, wenn es die Rebellenbasis findet und vernichtet. Dazu muss es Planeten einnehmen oder zerstören und seine Dominanz in der Galaxis erhöhen. Die Rebellenallianz gewinnt, wenn sie genügend Planeten davon überzeugen können, sich der Rebellion anzuschließen und so eine planetenübergreifende Revolution auslösen.

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Platz 9: Terraforming Mars

  • 1-5 Spieler
  • ab 12 Jahren
  • ca. 2 Stunden Spieldauer

Wir bleiben im Weltall, zumindest zur Hälfte, denn im Sci-Fi-Spiel Terraforming Mars schlüpft ihr in die Rolle verschiedener Mega-Konzerne, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Mars bewohnbar zu machen.

Das ist aber alles andere als leicht, denn es müssen Grünflächen gepflanzt, Ozeane angelegt, der Sauerstoffgehalt erhöht und der Planet erwärmt werden. Dazu werden verschiedene Ressourcen wie Energie oder Saatmittel benötigt, die ihr euch mit Geld kaufen oder durch das Ausspielen von Karten erhalten könnt.

Die Handkarten sind der Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Sie haben starke Effekte, haben zum Teil aber auch Bedingungen, die zuvor erfüllt werden müssen. Eine Algenfarm könnt ihr beispielsweise nur ausspielen, wenn die Temperatur auf dem Mars bereits hoch genug ist und es genügend Wasserflächen gibt.

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Das bedeutet, dass ihr eventuell euren Gegnern helft, wenn ihr bestimmte Parameter auf dem Mars verändert, da diese dann ihre Karten ausspielen können, die zuvor noch blockiert waren. Dasselbe gilt auch für das Spielbrett, auf dem ihr Wasser- und Grünflächen, sowie Städte platzieren könnt. Städte geben beispielsweise in der Schlusswertung zwei Siegpunkte für jede Grünfläche, an die sie angrenzen. Dabei ist es völlig unerheblich, von wem diese Grünfläche ursprünglich platziert wurde.

Video starten 0:45 Terraforming Mars: Trailer zur PC-Version eines der besten Brettspiele aller Zeiten

Ich habe selten ein Brettspiel mit mehr taktischen Möglichkeiten gespielt als Terraforming Mars und der Umstand, dass so gut wie alles, was ihr tut, auch Einfluss auf eure Mitspieler hat, ist extrem spannend und gut umgesetzt. Ich gehe in diesem Fall absolut D’accord mit der BGB-Community.

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Platz 8: Der Herr der Ringe – Ringkrieg

  • 2-4 Spieler
  • ab 14 Jahren
  • ca. 2,5 Stunden Spieldauer

Das dürfe das älteste Spiel in der Liste sein, denn die zweite Edition, die es in die Liste geschafft hat, kam bereits 2011 auf den Markt und bringt ein Herr der Ringe-Feeling mit, das sich gewaschen hat. Ähnlich wie bei Star Wars: Rebellion treten die Spieler als eine von zwei Fraktionen gegeneinander an, entweder als die freien Völker von Mittelerde, oder als Sauron und seine Ork-Heerscharen.

Die Schlacht um Mittelerde findet ab sofort auf Brettspieltisch statt. Die Schlacht um Mittelerde findet ab sofort auf Brettspieltisch statt.

Das Spiel erinnert beim ersten Blick an Risiko, ist aber deutlich komplexer. Hier auf alle Regeln einzugehen sprengt definitiv den Rahmen, deswegen hier das Allernötigste in Kürze:

Ihr könnt das Spiel auf zwei unterschiedliche Arten gewinnen: Entweder nehmt ihr genügend Festungen ein und haltet diese lang genug, um genügend Siegpunkte zu bekommen, oder aber durch die Gemeinschaft des Ringes. Logischerweise muss die helle Seite versuchen, die Gemeinschaft sicher zum Schicksalsberg zu bringen, während Sauron sie vorher aufspüren und vernichten muss, um in den Besitz des Ringes zu gelangen.

Sämtliche Aktionen, wie Truppenbewegungen, Rekrutierung neuer Streitkräfte oder das Aktivieren von Spezialfertigkeiten, werden mit Würfeln ausgeführt, die verschiedene Symbole tragen. Mehr gibt es zu dem Spiel auch nicht zu sagen, außer dass es das vermutlich komplexeste und gleichzeitig spannendste Herr der Ringe Brettspiel aller Zeiten ist.

Taucht ab in den Ringkrieg

Platz 7: Twilight Imperium

  • 3-6 Spieler
  • ab 14 Jahren
  • 4-6 Stunden Spieldauer

Viele Hardcore-Brettspieler, auch viele, die ich persönlich kenne, nennen Twilight Imperium als ihr persönliches Lieblingsspiel. Es ist so etwas wie der heilige Gral der Geek-Spiele und erinnert mit seinem Setting ein wenig an Dune. Verschiedene Völker ringen um die Vorherrschaft in der Galaxis und nutzen dabei alle Register, von Diplomatie, über wirtschaftlichen Einfluss bis hin zu roher Waffengewalt.

In dieser Box stecken über 1.000 Spielkomponenten. In dieser Box stecken über 1.000 Spielkomponenten.

Es gibt kaum ein Brettspiel mit der gleichen strategischen Tiefe. Die Spielzeit wird vom Verlag mit drei Stunden angegeben, realistisch ist aber eher das Doppelte. Vor allem, wenn ihr das Spiel zum ersten Mal spielt. Während dieser Spieldauer entstehen Allianzen zwischen den Spielern und gehen wieder in die Brüche, Strategien ändern sich und ihr werdet eure Mitspieler gleichzeitig hassen und lieben lernen.

Jedes Spiel verläuft anders und in gewisser Weise schreibt ihr damit eure ganz eigene Space Opera mit Konflikten, wichtigen Ereignissen und einem epischen Finale, in dem einer von euch das Schicksal der Galaxis in die eigene Hand nimmt. Der Spieleklassiker hat auch prominente Fans. So gab der Schauspieler Josh Hutcherson, der unter anderem Peeta in Tribute von Panem verkörperte, bei einem Auftritt bei der Tonight Show vor Host Jimmy Fallon zu, dass Twilight Imperium sein Lieblingsspiel sei.

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Wer sich also als wahrer Brettspiel-Fan bezeichnen will, der sollte Twilight Imperium sein Eigen nennen. Und es auch zumindest einmal gespielt haben, auch wenn es viel Zeit kostet.

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Platz 6: Dune: Imperium

  • 1-4 Spieler
  • ab 13 Jahren
  • ca. 1,5 Stunden Spieldauer

Während Twilight Imperium sich nur nach Dune anfühlt, ist auf dem sechsten ein tatsächliches Dune-Spiel. Und das ist nicht nur die Fans der Filme etwas sondern für alle, die klug durchdachte Strategie-Spiele feiern.

Dune: Imperium ist ein cleverer Mix aus Worker-Placement und Deckbuilder, bei dem ihr um Siegpunkte kämpft, euch mit Fraktionen verbünden könnt und eure Soldaten aufs Schlachtfeld schickt. Jede Karte hat verschiedene Symbole, die mit den Symbolen der Felder übereinstimmen, auf denen ihr eure Arbeiter platzieren könnt. Um einen Arbeiter platzieren zu können, müsst ihr erst eine Karte mit dem passenden Symbol ausspielen. Diese Felder ermöglichen es euch, Wasser oder Spice abzubauen, neue Soldaten auszubilden, oder eure interstellaren Beziehungen zu erweitern.

Alle Artworks sind selbst gezeichnet und orientieren sich lediglich lose an der Filmvorlage. Alle Artworks sind selbst gezeichnet und orientieren sich lediglich lose an der Filmvorlage.

Danach könnt ihr auch einen Aufdeck-Zug ausführen. Dabei dreht ihr alle Handkarten um und erhaltet die Effekte auf dem Aufdeck-Feld der Karten, in der Regel sind das Einflusspunkte, mit denen ihr euch neue Karten für euer Deck kaufen könnt. So werdet ihr im Laufe des Spiels eine ganz eigene Strategie entwickeln, die euch zum Sieg führt, denn Siegpunkte könnt ihr auf verschiedenste Weise sammeln. Sobald jemand 10 oder mehr Siegpunkte erreicht, wird das Ende des Spiels eingeläutet.

Dune: Imperium fasst die Essenz der Sci-Fi-Vorlage vortrefflich ein und ist keineswegs nur ein billiger Cashgrab, um Fans der fantastischen Filme abzuzocken, sondern ein Spiel, das sich seinen Platz in der Top 10 auf BGG redlich verdient hat.

Lasst das Spice fließen

Platz 5: Dune: Imperium – Uprising

  • 1-6 Spieler
  • ab 13 Jahren
  • ca. 2 Stunden Spieldauer

Warte, noch ein Dune-Spiel? Mit fast dem gleichen Namen? Tatsächlich hängt Dune: Imperium Uprising direkt im mit dem Original zusammen, es ist nämlich eine Art verbesserter Neuauflage, die gleichzeitig auch als Erweiterung fungieren kann. Normalerweise sind Erweiterungen vom Ranking auf BoardGameGeek ausgenommen, aber da es sich um hier eine selbstständig spielbare Erweiterung handelt, gilt eine Ausnahme.

Die Unterschiede zu Dune: Imperium belaufen sich vor allem auf drei Aspekte. Es gibt natürlich neue spielbare Charaktere und haufenweise neue Karten. Außerdem bekommen die bekannten Sandwürmer eine wesentlich größere Rolle, denn mit den aus dem zweiten Teil bekannten Greifhaken könnt ihr nun die Würmer an euren Kämpfen teilhaben lassen. Diese erhöhen so nicht nur eure Stärke, sondern verdoppeln auch die Belohnungen, die ihr durch den Kampf bekommt.

Ihr könnt dieses Brettspiel so ähnlich betrachten wie den zweiten Teil der Dune-Filme. Ihr könnt dieses Brettspiel so ähnlich betrachten wie den zweiten Teil der Dune-Filme.

Der dritte Unterschied ist eine neue Art von Arbeitern, die ins Spiel kommt: Ihr könnt nun nämlich auf speziellen Feldern Spione platzieren, die es euch ermöglichen, Arbeiter auf Felder zu stellen, auf denen bereits ein gegnerischer Arbeiter steht, oder euch mehr Karten ziehen lassen.

Das mag nach nicht viel klingen, aber es gibt einen Grund, warum Uprising weiter vorne im Ranking liegt: Es ist einfach das bessere Dune: Imperium und wenn ihr noch keins von beiden gespielt habt, würde ich euch empfehlen, direkt mit Dune: Imperium - Uprising zu starten.

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Platz 4: Gloomhaven

  • 1-4 Spieler
  • ab 14 Jahren
  • ca. 2 Stunden Spieldauer

Das vielleicht ehrgeizigste Kickstarter-Projekt der Brettspielszene und mittlerweile kaum noch wegzudenken: Gloomhaven ist der Dungeon Crawler unter den Dungeon Crawlern, der einfach alles hat: Meta-Progression, eine spannende Story, kooperatives Gameplay der Extraklasse und natürlich so viel Spielmaterial, dass ihr die Sonne nicht mehr sehen könnt.

Gloomhaven ist das Brettspiel für Nerds schlechthin. Gloomhaven ist das Brettspiel für Nerds schlechthin.

Ihr schlüpft in die Rolle eines Söldners und bewegt euch durch die verschiedensten Höhlen, Dungeons und Areale, bekämpft dabei Monster und sammelt Loot ein. Auch wenn ihr kooperativ zusammenspielt, hat jeder Charakter auch eine persönliche Mission. Sobald diese abgeschlossen ist, geht der Charakter in den Ruhestand und ihr müsst euch einen neuen erstellen.

Wenn ihr mit Gloomhaven liebäugelt, aber nicht direkt zu viel Geld für die große Box ausgeben wollt, dann kann ich euch Gloomhaven: Die Pranken des Löwen empfehlen. Das Spielprinzip ist genau dasselbe, allerdings gibt es hier ein ausführliches Tutorial, ein paar Szenarien weniger und vor allem einen wesentlich günstigeren Preis. Perfekt zum reinschnuppern in die Welt von Gloomhaven.

Ihr könnt in Gloomhaven mehr Spielzeit zubringen, als in so manchem AAA-Spiel, ohne dass es euch anödet. Die Kombination der verschiedenen Charaktere, die alle ihre eigenen Stärken und Schwächen haben, abwechslungsreichen Gegnern und zufälligen Ereignissen außerhalb der Kämpfe sorgen für eine Mischung, die immer spannend bleibt.

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Platz 3: Pandemic Legacy

  • 2-4 Spieler
  • ab 14 Jahren
  • ca. eine Stunde Spieldauer

Wir sind auf dem Treppchen angekommen. Und mit Pandemic Legacy finden wir das bestbewertete Koop-Spiel auf dem dritten Platz. Eure Aufgabe ist es, als Forscher-Team die Ausbreitung einer Krankheit aufzuhalten, indem ihr ein Gegenmittel erfindet. Euch bleibt aber nur ein Jahr, sonst ist die Menschheit dem Untergang geweiht.

Ihr könnt eure Charaktere bennenen und sie werden im Verlauf der Kampagne auch stärker. Ihr könnt eure Charaktere bennenen und sie werden im Verlauf der Kampagne auch stärker.

Jede von euch absolvierte Spielrunde repräsentiert einen Monat. Die Entscheidungen, die ihr darin trefft, haben direkten Einfluss auf den nächsten Monat. Um dies auch visuell darzustellen, klebt ihr Sticker auf das Spielbrett kleben und zerreißt Karten – ihr könnt die Kampagne also auch nur ein einziges Mal durchspielen.

Im Ranking auf BGG belegt die erste Staffel den besten Platz. Insgesamt gibt es aber drei Pandemic Legacy Spiele: Season 0 versetzt euch in die Vergangenheit und wirft einen Blick darauf, wie die Seuche entstanden ist. Season 1 spielt in der Gegenwart, während Season 2 zeigt, wie die Seuche die Zukunft verändert. Alle drei Spiele sind unabhängig voneinander spielbar. Wenn ihr aber mit dem, laut BGG besten Teil anfangen wollt, dann startet ihr mit der ersten Staffel.

Holt euch das beste Koop-Brettspiel aller Zeiten

Platz 2: Arche Nova

  • 1-4 Spieler
  • ab 14 Jahren
  • ca. 2 Stunden Spieldauer

In diesem Brettspiel könnt ihr wortwörtlich die Affen aus dem Zoo lassen. In diesem Brettspiel könnt ihr wortwörtlich die Affen aus dem Zoo lassen.

Ich hätte selbst nicht gedacht, dass sich ausgerechnet ein Zoospiel so in der Brettspiel-Community durchsetzt, dass es auf Platz zwei der besten Spiele aller Zeiten landet, aber hier sind wir. Arche Nova ist ein Eurogame, bei dem ihr euren eigenen Zoo aufbaut. Dazu legt ihr Gehege an, kauft passende Tiere dafür und aktiviert durch Sponsoren Spezialeffekte.

Klingt erst einmal nach dem klassischen Spielprinzip baue etwas auf und sammle durch Synergien möglichst Siegpunkte, aber genau hier greift die Besonderheit von Arche Nova ein. Es gibt nämlich zwei verschiedene Siegpunktleisten: Die eine spiegelt die Attraktivität eures Zoos für Besuchende wider, die andere den Artenschutz. Ihr müsst beides im Gleichgewicht halten, denn am Ende des Spiels gewinnt derjenige, der zwischen beiden Punkteskalen die größte positive Differenz hat.

Das Spielmaterial ist nicht nur hochwertig, sondern es gibt auch extrem viel davon. Das Spielmaterial ist nicht nur hochwertig, sondern es gibt auch extrem viel davon.

Arche Nova glänzt einem realistischen Artstyle und einer komplexen, strategischen Tiefe, die viele verschiedene Mechaniken miteinander verzahnt und zu einer gut geschmierten Brettspiel-Maschine zusammenschweißt. Wer Strategie liebt und auch mit Tieren etwas anfangen kann, der ist hier gut bedient.

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Platz 1: Brass Birmingham

  • 2-4 Spieler
  • ab 14 Jahren
  • 1-2 Stunden Spieldauer

Seid ihr bereit? Das beste Brettspiel aller Zeiten ist ... eine Wirtschaftssimulation in England zur Zeit der industriellen Revolution. Klingt nach der größten Schnarchnummer? Keineswegs. Denn Brass Birmingham ist viel mehr als nur ein simples Wirtschaftsspiel. Denn es ist wahrscheinlich das interaktivste System, das ich in einem Brettspiel je gesehen habe.

Dieses Brettspiel ist das bestwertete der Welt. Dieses Brettspiel ist das bestwertete der Welt.

Viele Strategie- und vor allem Wirtschaftsspiele haben das Problem, dass sehr wenig bis gar keine Interaktion zwischen den Spielenden stattfindet. Meistens bauen alle ihre Strategien schön für sich auf und zum Schluss gewinnt dann die Person, die ihren Ablauf am besten optimiert hat.

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Nicht so bei Brass Birmingham. Zwar errichtet ihr hier auch Gebäude und produziert verschiedene Güter, vor allem Kohle, Eisen und Bier, aber ein weiterer wichtiger Faktor sind die Handelsnetze, die ihr zuerst mit Kanalschiffen und später mit Zügen ausbauen müsst, um die Rohstoffe auch dorthin transportieren zu können, wo sie gebraucht werden.

Auch visuell kann Brass Birmingham überzeugen. Auch visuell kann Brass Birmingham überzeugen.

Liegen Rohstoffe, die ein anderer Spieler produziert hat, auf einem Gebiet, das an euer eigenes Netzwerk angrenzt, dann dürft ihr diese Ressourcen verwenden, als seien es eure eigenen. Das ist aber kein simples Mopsen, denn eure Gegner bekommen in der Regel auch etwas dafür, wenn ihr die Ressourcen verwendet, in den meisten Fällen sind das Siegpunkte. Zum Teil lohnt es sich sogar mehr, die eigenen Rohstoffe den anderen Spielern zur Verfügung zu stellen, als sie selbst zu verbrauchen.

So entsteht eine Interaktion, die zwar alle Spieler miteinander verbindet, aber gleichzeitig nie fies ist oder sich danach anfühlt, dass euch gerade übel in die Suppe gespuckt wird. Dieses Prinzip ist einzigartig und macht Brass Birmingham verdient zum besten Brettspiel aller Zeiten.

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