Razzia bei HandOfBlood entpuppt sich als großer PR-Stunt mit »Botschaft«

Der Stream-Ende von HandOfBlood war kein Polizeieinsatz, sondern ein provokanter PR-Stunt. Was steckt wirklich hinter der Marketing-Aktion und ihrer schockierenden Botschaft?

Razzia bei HandOfBlood entpuppt sich als großer PR-Stunt mit »Botschaft«. Mit dem plötzlichen Ende seines Livestreams am 3. November hatte der Influencer Maximilian Knabe, online besser bekannt als HandOfBlood, für Schlagzeilen gesorgt (GameStar berichtete).

Jetzt lösen der Influencer und seine Agentur Instinct3 die Aktion auf: Es handelt sich um eine Marketing-Aktion für Knabe Cola Null, ein neues Produkt im Getränkesortiment von HandOfBlood.

Quelle: Pressemitteilung

Die Aktion sei ursprünglich als Witz gemeint gewesen, dennoch gibt es einen ernsten Hintergrund. So heißt es in einer entsprechenden Mitteilung:

Mit Fake-Inhalten, Fake-Accounts und etwas digitalem Geschick lassen sich Kommentarspalten komplett desorientieren. Wir haben gemerkt: Wir machten eigentlich genau das, was russischen Botnetzwerken, Trump, AfD und Co. nachgesagt wird – und es ist wirklich schockierend einfach.

Man habe mithilfe von vorproduzierten Clips und Posts und eigens angelegter Social-Media-Accounts fast die gesamte öffentliche Wahrnehmung lenken können, so das Statement. Das zeige die schockierende Anfälligkeit des Online-Diskurses für Manipulation.


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