Alan Ritchson gehört zu den aktuell größten Action-Stars in Hollywood. Seine Amazon-Serie Reacher reiht sich neben der Videospiel-Verfilmung Fallout und der Roman-Adaption Maxton Hall in die Liste der erfolgreichsten Projekte auf Prime Video ein.
Und obwohl der 43-jährige Darsteller das Action-Genre derzeit wie kein anderer prägt, gehört sein Lieblingsfilm in eine ganz andere Kategorie: Der Flug des Navigators
ist ein Sci-Fi-Kinderfilm aus dem Jahre 1986.
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Einer der ersten Filme, der viel CGI benutzte
Der Flug des Navigators handelt von dem 12-jährigen David (Joey Cramer), der von einem außerirdischen Raumschiff entführt wird und unerwartet acht Jahre in die Zukunft reist. Dort wird er von der NASA verfolgt und versucht mithilfe der Schiffs-KI Max (Paul Reubens) einen Weg zurück in seine Zeit zu finden.
Vor sechs Jahren schon betitelte Ritchson in einem Video auf Facebook den Klassiker als »einen seiner absoluten Lieblingsfilme.« Damals nahm er Der Flug des Navigators als Grundlage für sein eigenes Format #instachurch, in dem er als bekennender Christ seine Ansichten zum Glauben teilt.
In diesem Clip ging es letztendlich um die Frage, ob sich Gottes Wille wirklich immer erfüllt. Denn anscheinend hat das Heimkino-Erlebnis den Familienvater ordentlich ins Grübeln gebracht.
Nicht nur für den Schauspieler spielt der Film eine wichtige Rolle. Er hat auch die Filmlandschaft hinsichtlich CGI (Computer Generated Imagery) maßgeblich mitgeprägt und war einer der ersten Filme, der die Computeranimation großzügig einsetzte.
Besonders die Morphing-Sequenz, wo sich die Tür des Raumschiffes erst in flüssiges Metall und dann in eine Treppe verwandelt, gilt als einer der beeindruckendsten visuellen Effekte der damaligen Zeit. In einem Interview mit The Telegraph enthüllte Regie-Legende James Cameron sogar, dass die CGI-Effekte als Inspiration für T-1000 aus Terminator 2 dienten (via Collider).
Hier könnt ihr euch einmal einen Trailer zu Der Flug des Navigators anschauen:
Link zum YouTube-Inhalt
An den Kinokassen war der Film aber gar nicht einmal so erfolgreich. Bei einem geschätzten Budget von 9 Millionen US-Dollar nahm er weltweit nur etwa 18,57 Millionen Dollar ein. Da er aber heute echten Kultstatus erreicht hat, kann man darüber gut und gerne mal hinwegsehen.
Streamen könnt ihr Der Flug des Navigators aktuell leider nirgendwo. Auf maxdome gibt’s ihn höchstens als Video-on-Demand oder zum Leihen. Es besteht natürlich auch immer noch die Möglichkeit auf die altbewährte DVD zurückgreifen.
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