RGB ist bei Spielern heute ein Meme, aber wisst ihr eigentlich, wann die erste blinkende Peripherie auf den Markt kam?

Mäuse, Tastaturen und sogar Gaming-Chairs: RGB blinkt heutzutage an jeder Art von Peripherie und Spieler-Merchandise. Wann nahm das seinen Anfang?

Die einen lieben es, die anderen können es nicht mehr sehen: RGB-Beleuchtung. (Bildquelle: Corsair) Die einen lieben es, die anderen können es nicht mehr sehen: RGB-Beleuchtung. (Bildquelle: Corsair)

Nichts wird heutzutage so sehr mit Gaming und Spielern assoziiert wie RGB-Beleuchtung. Ob man sie nun hübsch findet oder nicht, viel Gamer-Peripherie (und -Merchandise) heutzutage blinkt und leuchtet – ungeachtet dessen, ob es nun Sinn ergibt.

Aber wer hat denn damit überhaupt angefangen? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten.

Die erste Tastatur mit RGB erschien 2014

Die Frage nach der ersten »Gamer Gear« hat sich auch Techspot gestellt. Genau die haben auch eine Peripherie ausgemacht, die laut ihren Recherchen die erste sein soll.

Corsairs K70 RGB von 2014. 

  • Mechanische Tastatur
  • Cherry MX RGB Switches
  • 16,8 Millionen Farben

Video starten 0:54 Corsair steigt in den Ring: Ihr neuester Controller ist für alle, die sich virtuell gern prügeln

Das Besondere an Corsairs Tastatur: Die RGB-Beleuchtung ließ sich erstmals per PC-Software ändern und anpassen. Von hypnotischen Wellen bis hin zu spielespezifischen Profilen war alles möglich.

Corsair sollte damit eine Welle lostreten, die eine ganz eigene Produktkategorie wurde. Heutzutage hat nahezu jeder PC-Hardware-Hersteller Peripherie oder Bauteile mit RGB-Beleuchtung im Angebot. Alle natürlich mit ihrem eigenen Ökosystem.

RGB vor Corsair

Bei der ganzen Schwemme an RGB-Produkten ist es kaum zu glauben, dass das Ganze seinen Anfang erst vor elf Jahren gefunden haben soll. Tatsächlich hat die Case-Modder-Szene schon viel früher mit blinkenden Lichtern angefangen.

Jetzt kommt Deutschland ins Spiel. Auf YouTube findet sich ein Video, das einen Case-Modding-Championship von der GamesCom 2009 zeigt. Und was sieht man da? Richtig, viele beleuchtete PCs.

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Im Clip seht ihr allerhand verrückte PC-Cases, viele von ihnen mit LED-Lichtern oder Leuchtstoffröhren ausgestattet. Klar, die konnten ihre Farbe nicht wechseln oder Leuchtmustern nachahmen, aber sie haben wortwörtlich für Bling gesorgt.

Noch weiter zurück geht ein Guide mit dem klangvollen Titel »Maximum PC Guide to Extreme PC Mods« (via Amazon). Der Klappentext verspricht Folgendes:

Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie ihr das PC-Modding-Nirwana erreicht, einschließlich der Auswahl (oder Herstellung) des perfekten Gehäuses, des Ausschnitts individueller Fenster, der Lackierung von Gehäusen, der Umwandlung alltäglicher, gewöhnlicher Gegenstände in voll funktionsfähige PCs, der Installation von Neon-/Kaltkathodenbeleuchtung, Flüssigkeitskühlung und vielem mehr.

Das Buch erschien übrigens im Februar 2004, also zehn Jahre bevor Corsair mit seiner Tastatur eine neue Ära einleitete.

Ganz sicher geht die Geschichte von beleuchteten Gehäusen zurück bis in die 1990er, doch da verwischen die Spuren. Bis zur Corsair K70 RGB war Beleuchtung eben eine Nische.

Übrigens: Dieser Artikel wurde auf einer Corsair K57 RGB getippt und das von einem Autor, der mit PC Gaming relativ wenig am Hut hat. Und, ach ja: Die RGB-Beleuchtung hatte er ausgeschaltet.

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