RTX 5090: Neue Techdemo zeigt, wie viel Grafik-Power in dem Nvidia-Flaggschiff steckt

Mit der »Zorah« getauften Techdemo will Nvidia beweisen, wie die »Zukunft des Renderings« mit der RTX 5090 aussehen soll.

Nvidia zeigt in der »Zorah«-Techdemo, wie gut die RTX 5090 werden soll. Nvidia zeigt in der »Zorah«-Techdemo, wie gut die RTX 5090 werden soll.

Auf der CES 2025 hat GPU-Hersteller Nvidia nicht nur die neue Blackwell-Generation rund um die RTX 5090 vorgestellt, sondern das neue Flaggschiff auch für einige Techdemos genutzt.

Eine davon hört auf den Name »Zorah« und soll laut dem Unternehmen »die Zukunft des Renderings« vorstellen. Das unten eingebettete Videomaterial wurde in Echtzeit von der RTX 5090 gerendert.

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Nvidia erklärt zu der Leistungsfähigkeit der RTX 5090 im Kontext der Zorah-Techdemo Folgendes:

  • Halbe Milliarde Dreiecke pro Szene: Die Demo verarbeitet fast 500 Millionen Dreiecke, was eine extrem detaillierte Darstellung ermöglicht.
  • Materialvielfalt und Beleuchtung: Über 30.000 verschiedene Materialien sowie mehr als 2.000 Partikellichter und 1.500 Texturen sorgen für eine realistische Architektur und filmische Beleuchtung.
  • Neurales Rendering: Dank DLSS 4 (Deep Learning Super Sampling) und Multi Frame Generation wird eine Kombination aus hoher Bildqualität und flüssiger Framerate erreicht.

Wie Nvidia-Markenbotschafter Jacob Freeman auf X (vormals Twitter) erklärt, ist insbesondere letztgenannter Punkt wichtig: »Ohne DLSS wäre die visuelle Qualität bei 500 Millionen Dreiecken schlicht nicht möglich.

Video starten 1:01 Nvidia stellt endlich die neue GeForce RTX 50-Serie vor

In den YouTube-Kommentaren ist der Tenor zur Techdemo wesentlich weniger euphorisch.

Abseits vom etwas ungewöhnlichen Seitenverhältnis im Video werden etwa die zum Schluss gezeigten Gesichtsmodelle und -animationen ins Reich des »Uncanny Valley« verwiesen. Die Aufnahmen seien teilweise »verstörend«.

Und wie in den vergangenen Wochen seit dem Release von Blackwell wird auch hier der Einsatz von DLSS grundsätzlich kritisiert: Stichwort »Fake Frames«.

  • So wird infrage gestellt, wie es um die Latenz angesichts der mit MFG zwischengenerierten Bilder bestellt ist. Ob das ebenfalls angekündigte Reflex 2 diesen Umstand tatsächlich auf ein spielbares Niveau bringen kann, bleibt abzuwarten.
  • Positives Feedback kann Nvidia dennoch für sich verbuchen: Einige der Kommentare haben die Beleuchtung und speziell das gezeigte Pathtracing hervor, das in der Techdemo besonders schön aussieht - Latenzen und DLSS hin oder her.
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