Auf der Bilibili World 2025 präsentierte Asus die »ROG Astral RTX 5090 Real Gold Edition«, die bei den Besuchern für Aufsehen sorgte und dem durchschnittlichen Budget eines GPU-Käufers die Schweißperlen auf die Stirn trieb.
Satte fünf Kilogramm Feingold formen Kühlerrahmen, Backplate und Teile der Lamellen und treiben das Gesamtgewicht auf 7,24 kg. Zum Vergleich: Selbst ausladende Partnerkarten der RTX 5090 wiegen meist um 3 kg.
- Bei einem Spotpreis von gut 93.000 Euro pro Kilogramm 24-karätigem Gold (Stand: 21. Juli 2025) ergibt sich allein für das Metall ein Materialwert von über 465.000 Euro. Damit katapultiert sich das Unikat mindestens in die Nähe der teuersten je gezeigten Consumer-GPUs.
- Hinzu kommen Entwicklung, Fertigung und die rund 3.000 Euro teure »Basis« in Form der ROG Astral RTX 5090D – Kleingeld im Vergleich zum Goldpreis.
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Nicht die erste hochdekadente RTX 5090
Asus hat in jüngerer Vergangenheit wohl Gefallen an solch dekadenten Sondereditionen gefunden. Bereits die »Dhahab-Edition OC« bringt 6,5 Gramm Goldbeschichtung mit dekorativen Smaragd-Akzenten und kostete zumindest zu ihrem Start rund 6.000 Euro.
Zwischenzeitlich traf aber auch diese Dhahab-Version das sich formende »Scalper'sche Gesetz«: Was limitiert ist, wird überteuert auf Drittanbieterplattformen weiterverkauft. Auf einschlägigen Auktionsplattformen ging die Grafikkarte für bis zu 20.000 Euro weg (via Tom's Hardware).
Natürlich schließt Asus den Verkauf des neuerlichen Gold-Monsters aus, es handelt sich lediglich um einen (offensichtlich gelungenen) »Messe-Eyecatcher« – sieben Kilogramm an der PCIe-Kante würden jedes Mainboard verbiegen. Selbst zwei Kilogramm schwere Karten verursachen ohne Stütze bereits ein spürbares Absacken der GPU.
Was mit der dekadenten ROG Astral RTX 5090 Real Gold Edition nach Ablauf der Messe geschehen soll, ist zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung indes noch unklar.
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