AMD-Prozessoren - Ryzen 7000 soll den bislang größten Leistungssprung bringen

Die nächste Generation von AMD-Prozessoren mit Zen-4-Architektur soll 40 Prozent schneller sein als Ryzen 5900X und Co. Was wissen wir bislang?

von Alexander Köpf,
10.02.2021 10:35 Uhr

AMD hat mit Ryzen 5000 den Performance-Thron bei Spieleleistung bestiegen und will davon auch nicht mehr gestürzt werden. AMD hat mit Ryzen 5000 den Performance-Thron bei Spieleleistung bestiegen und will davon auch nicht mehr gestürzt werden.

Mit den aktuellen Ryzen 5000-Prozessoren ist AMD Historisches gelungen. Erstmals seit langer Zeit hat sich der vermeintlichen Underdog in quasi allen für die Performance relevanten Segmenten von Intel abgesetzt.

Mit Ryzen 3000 konnte AMD in Sachen Kernzahl und damit auch in puncto Mehrkernperformance den Konkurrenten bereits abhängen. Mit Ryzen 5000 übertrafen die Kalifornier die Core-Prozessoren zuletzt auch bei der Leistung auf einem Kern. Das belegt unser Test zum Ryzen 9 5900X:

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Um die führende Position weiter auszubauen, arbeitet AMD fleißig an der neuen Zen 4-Architektur. Neue Hinweise deuten auf einen gewaltigen Leistungssprung bei den AMD-Prozessoren der nächsten Generation hin.

Ryzen 7000 soll richtig schnell werden

Das Techmagazin Chipsandcheese will an Informationen zu den Zen 4-Chips gelang sein, die aller Voraussicht nach auf den Namen Ryzen 7000 hören. Zur Namensgebung lest ihr mehr im Abschnitt »Wann ist mit Ryzen 7000 zu rechnen?«.

Deutliche IPC-Steigerung: Die als vertrauenswürdig bezeichnete Quelle wird nicht konkret genannt, soll aber verraten haben, dass allein die Steigerung der Leistung pro Taktzyklus (IPC) gegenüber Zen 3 alias Ryzen 5000 29 Prozent betrage.

Konkret soll ein Serverchip (ein Testsample, um noch genauer zu sein) aus der Genoa-Reihe auf Basis von Zen 4 bei gleicher Taktrate und Kernzahl einen Milan-Chip auf Basis von Zen 3 um 29 Prozent übertroffen haben.

Obendrauf kommen dann noch gesteigerte Taktraten, sodass ein Plus von 40 Prozent möglich scheint. Das wird laut des Berichts vor allem durch den für Zen 4 verwendeten Technologieknoten, einem 5-Nanometerverfahren, erreicht. Ryzen 5000 wird dagegen noch in einem 7-Nanometerverfahren gefertigt.

Plus-Guide: Wichtig ist eine hohe CPU-Leistung vor allem bei niedrigeren Auflösungsstufen, wie etwa dem immer noch sehr beliebten Full HD:

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Bei aller Vorfreude gilt es zu bedenken, dass es sich bei den Informationen vorerst um unbestätigte Gerüchte handelt. Zudem halten sich die Vorteile für Spieler zumeist in Grenzen.

Zumindest, wenn ihr nicht gerade in 1080p oder besser noch in 720p spielt. Bei höheren Auflösungen ist dann in der Regel die Grafikkarte der limitierende Faktor.

Wann ist mit Ryzen 7000 zu rechnen?

Mit absoluter Sicherheit lässt sich das nicht sagen. Folgt AMD jedoch seinem zuletzt eingehaltenen Rhythmus, rechnen wir mit einem Release gegen Ende des kommenden Jahres, sprich: Ende 2022.

Davor könnte es aber noch eine Zwischengeneration in Form von Zen 3+ alias Ryzen 6000 geben. Ankündigungen in diese Richtung gibt es allerdings noch nicht.

GameStar-Talk: Während AMD bei den Prozessoren den Konkurrenten Intel hinter sich gelassen hat, gibt es bei den Grafikkarten einen echten Zweikampf an der Spitze:

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