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Seite 3: Samsung C49HG90 - Riesiger 32:9-Monitor für Spieler

Bildqualität

Bei den Messungen zum Farbumfang mit einem Spyder 5 Pro schneidet der Samsung-TFT sehr gut ab, selbst der weite AdobeRGB-Farbraum wird zu 89 Prozent abgedeckt. Bei den Messungen zum Farbumfang mit einem Spyder 5 Pro schneidet der Samsung-TFT sehr gut ab, selbst der weite AdobeRGB-Farbraum wird zu 89 Prozent abgedeckt.

Unabhängig von der HDR-Darstellung hinterlässt der C49HG90 in Sachen Bildqualität einen ansprechenden Eindruck bei uns. Die bereits subjektiv überzeugende Farbdarstellung des Quantum-Dot-Displays (mehr zu Quantum Dots lest ihr im Test des Samsung C24FG70) wird von guten Messwerten bestätigt: Den sRGB-Farbraum deckt das VA-Panel komplett ab, den AdobeRGB-Farbraum immerhin zu 89 Prozent.

Die maximale Helligkeit beträgt im normalen Modus ohne aktives HDR mehr als ausreichende 320 cd/m², wobei das in Kombination mit guten Schwarzwerten zu einem ansprechenden Kontrastverhältnis von etwa 2.400:1 führt. Im HDR-Modus sollen es kurzzeitig bis zu 600 cd/m², was dem Monitor auch das DisplayHDR-600-Zertifikat der neuen Vesa-Standards einbringt.

In einem komplett abgedunkelten Raum sind bei einem völlig schwarzen Bild zwar wie so oft in den Ecken und Randbereichen gewisse Lichthöfe auszumachen. Sie sind aber nicht so ausgeprägt, dass das im Alltag auffallen würde.

Die Pixeldichte liegt bei etwa 81 ppi (»pixels per inch«), was ungefähr einem Full-HD-Monitor mit 27 Zoll entspricht und ein vergleichsweise niedriger Wert ist. Ein WQHD-Monitor mit 27 Zoll kommt auf 109 ppi, ein 4K-Monitor mit 32 Zoll sogar auf 138 ppi. Bei genauerem Hinsehen wirkt das Bild dadurch insgesamt etwas gröber, daran stört sich aber nicht jeder gleichermaßen.

Die Blickwinkel fallen zu guter Letzt insbesondere horizontal nicht sehr weit aus. Bei einem derart breiten Panel mit einer relativ starken Wölbung ist das aber nicht überraschend. Außerdem wird dieser Umstand durch die Tatsache entschärft, dass man als Spieler ohnehin meist mittig vor dem Bildschirm sitzt.

Reaktionszeit, Input Lag & FreeSync

Resident Evil: HDR deaktiviert Resident Evil gehört einerseits zu den Spielen, die mit der 32:9-Auflösung nichts anfangen können, andererseits unterstützt es als einer von bislang sehr wenigen Titeln auf dem PC HDR. Ohne HDR wirkt das Bild zu hell...

HDR aktiviert ...mit HDR fällt es deutlich dunkler und realistischer aus. Insgesamt sind wir von der HDR-Erfahrung auf dem PC allerdings nicht sehr angetan, wobei hier neben der Hardware auch die Software eine wichtige Rolle spielt.

Einen guten Eindruck hinterlässt der Monitor auch in Sachen Reaktionszeit, was gerade für ein VA-Panel nicht selbstverständlich ist. Dank Overdrive-Option fällt sie ausreichend niedrig aus, um flotte Bildwechsel ohne störende Farbsäume an Objektkanten oder nervige Schlieren zu ermöglichen.

Dabei reduziert sich die Helligkeit allerdings durch ein zusätzliches Abschalten der Hintergrundbeleuchtung auf den beiden höchsten Stufen klar sichtbar um etwa 100 cd/m², was gleichzeitig wiederum zu einer geringeren Bewegungsunschärfe führt (siehe auch den Test des Samsung C24FG70 mit ähnlicher Technologie).

Unsere Messung des Input Lags mit einem Leo Bodnar hat dagegen mit Einschränkungen zu kämpfen. Einerseits arbeitet das Gerät nur mit 60 Hertz, während der Samsung C49HG90 bis zu 144 Hertz unterstützt. Andererseits konnten wir den »Low Input Lag«-Modus nicht aktivieren, wenn das Messgerät angeschlossen war.

»Ebenfalls interessant: FreeSync gegen G-Sync

Beim C24FG70 hat die Option einen Unterschied von immerhin 18 Millisekunden ausgemacht. In Anbetracht der beim C49HG90 ohne die Option gemessenen knapp 34 Millisekunden wäre das eine durchaus beachtliche Verbesserung - die sich in der Praxis zu bestätigen scheint.

Eingaben fühlen sich auf dem C49HG90 jedenfalls mit aktivierter Low-Input-Lag-Option sehr direkt an, wobei er das auch seiner hohen maximalen Bildwiederholrate von 144 Hertz und der FreeSync-2-Unterstützung zu verdanken hat (eine passende AMD-Grafikkarte vorausgesetzt). Wenn FreeSync aktiviert ist, sind im Menü die Optionen für die Bildwiederholrate, die Reaktiosnzeit und den Low-Input-Lag-Modus übrigens ausgegraut und nicht veränderbar.

Ein schnelles TN-Panel mit niedrigerer Reaktionszeit und geringeren Input Lag bietet zwar immer noch leichte Vorteile – wer bevorzugt schnelle Shooter gegen andere Menschen spielt, der wird mit dem C49HG90 also vermutlich nicht ganz glücklich. Insgesamt empfinden wir den Monitor aber trotzdem als voll Spiele-tauglich.

Menü & Bedienung Das etwas futuristisch, aber dennoch übersichtlich gestaltete Menü des Monitors wird über einen Vier-Wege-Joystick mit Tastenfunktion an der Unterseite zuverlässig gesteuert.

Zwischensequenzen mit schwarzen Balken Wenn Zwischensequenzen nicht in der Spiele-Engine gerendert werden, liegen sie meist nur im 16:9-Format vor, so dass es auf dem C49HG90 breite, schwarze Balken zu sehen gibt.

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