Samsungs Display-Chef sagt voraus: 2030 wird ein Wendepunkt für Handys

Samsungs Display-Chef sieht 2030 als entscheidenden Wendepunkt für den Handymarkt: Flexible Bildschirme sollen dann eine hohe Nachfrage erfahren.

Mit dem Galaxy Z Fold 7 und Z Flip 7 feierte Samsung wieder ordentliche Erfolge und möchte daran anknüpfen. Mit dem Galaxy Z Fold 7 und Z Flip 7 feierte Samsung wieder ordentliche Erfolge und möchte daran anknüpfen.

Samsung Display, Tochter von Samsung Electronics, blickt optimistisch auf die Entwicklung des Display-Marktes bis 2030. Laut CEO Yi Chung (via Yonhap News Agency) wird der Bedarf an flexiblen Displays – vor allem für faltbare Smartphones – stark steigen.

Die Erwartung ist simpel: Das Wachstum soll bei Samsung in diesem Bereich regelrecht beschleunigt werden, weshalb das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit gezielt auf Premiumprodukte ausrichtet. Auswirkungen dieser Strategie sehen wir mutmaßlich schon im nächsten Jahr im Rahmen des Galaxy S26.

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»Große Chance bei Foldables«

Yi Chung betont an dieser Stelle, dass Samsung Display seine Marktposition durch technologische Innovationen stärken will. Besonders im Bereich faltbarer Displays, wie sie in den Galaxy Z Fold und Flip Modellen zum Einsatz kommen, sieht das Unternehmen demzufolge große Chancen.

Die Herausforderung bestehe darin, nicht nur mitzuziehen, sondern die Erwartungen der Kunden in Qualität und Fertigungsleistung kontinuierlich zu erfüllen. Die Konkurrenz schläft nämlich nicht: Chinesische Marken wie Honor und Huawei haben bereits einige erfolgreiche Foldables auf den Markt gebracht, und auch Apple soll noch innerhalb dieses Jahrzehnts ein eigenes Falthandy auf den Markt bringen.

Mit der geplanten Einführung eines neuen Trifold-Modells im kommenden Monat will Samsung die optimistische Haltung indes weiter begründen und den Status als Vorreiter beibehalten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der Produktivität: Samsung Display plant, die Produktion für die neue 8.6-Generation IT-OLED-Displays für Tablets und Monitore ab nächstem Jahr hochzufahren. Diese Displays sollen nicht nur für mobile Endgeräte, sondern auch für größere Bildschirme genutzt werden.

  • Die neue Panel-Generation besteht aus einem Glassubstrat – hieraus werden die OLED-Bildschirme »herausgeschnitten« – mit einer Fläche von 2,62 x 2,29 Metern.
  • Laut Samsung lassen sich so beispielsweise 88 Notebook-Panels bei einer Diagonale von 14 Zoll aus einem Substrat gewinnen, was gegenüber den bisherigen 5.5G-Substraten mit 24 Einheiten ein deutlicher Zugewinn im Sinne der Herstellungskosten wäre.
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