So einen Monitor habe ich noch nie benutzt: Aus 4K wird 6K und 3K und ich bin genauso verwirrt, wie ihr es jetzt vielleicht seid, aber aus anderen Gründen

Mit dem Samsung Odyssey G80HS habe ich zum ersten Mal in meinem Leben in 6K gespielt und bin begeistert und enttäuscht zugleich.

Nils konnte zum ersten Mal überhaupt auf einem 6K-Monitor spielen und schildert euch, wie er es fand. Nils konnte zum ersten Mal überhaupt auf einem 6K-Monitor spielen und schildert euch, wie er es fand.

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Bei PC-Hardware gilt wie so oft im Leben: Mehr ist nicht automatisch besser – aber es kann besser sein, sehr viel besser sogar.

Wer würde beispielsweise nicht lieber mit 120 FPS spielen als mit 30 FPS? Oder eine Grafikkarte mit 24 GB VRAM haben statt eine mit 8 GB? Oder einen 6K-Monitor statt eines 4K-Monitors?

Moment mal!

Seit wann gibt es 6K-Monitore? Und vor allem: Brauchen wir sie? Genau dieser entscheidenden zweiten Frage bin ich anhand des neuen Samsung Odyssey G80HS nachgegangen.

Falls es Verwirrung gibt, wieso er 6K und 3K unterstützt: Ihr habt über das Monitormenü jederzeit die Möglichkeit, die 6K-Auflösung zu halbieren, um mit doppelt so hoher Bildwiederholrate zu spielen.

Meinem Eindruck nach deutlich schwerer aufzulösen ist eine mögliche Verwirrung dagegen, wenn es um die Frage geht, ob sich die Anschaffung eines 6K-Monitors wirklich lohnt – und genau dieser Frage gehen wir jetzt anhand des Odyssey G80HS nach.


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Seit wann gibt es 6K-Monitore?

Bildschirme mit mehr als 6.000 Pixeln in der Horizontalen (= 6K) gibt es schon etwas länger, wenn auch nur in sehr geringer Zahl. So erschien der für den Profibereich gedachte Dell UltraSharp U3224KBA bereits vor ungefähr drei Jahren.

Es folgt eine Übersicht der momentan bei Geizhals gelisteten Modelle:

Stand: 18.05.26Erste ListungAuflösung
(Seitenverhältnis)
max. Hertz in 6KGröße
(Pixeldichte)
Samsung Odyssey G8 G80HS27.04.20266.144x3.456
(16:9)
165 Hertz32 Zoll
(220 ppi)
JapanNext JN-IPS326K-HSPC926.02.20266.016x3.384
(16:9)
60 Hertz31,5 Zoll
(219 ppi)
Dell UltraSharp 52 U5226KW07.01.20266.144x2.560
(21:9)
120 Hertz52 Zoll
(128 ppi)
LG UltraFine 32U990A09.09.20256.144x3.456
(16:9)
60 Hertz31,5 Zoll
(224 ppi)
ASUS ProArt PA32QCV01.08.20256.016x3.384
(16:9)
60 Hertz31,5 Zoll
(219 ppi)
Dell UltraSharp U3224KBA21.06.20236.144x3.456
(16:9)
60 Hertz31,5 Zoll
(224 ppi)

Mit Ausnahme des Modells von JapanNext kosten all diese Monitore weit über 1.000 Euro und teilweise sogar über 2.000 Euro.

Wo ordnet sich der neue Samsung-Monitor ein?

  • Beim Samsung G80HS aus diesem Erfahrungsbericht liegt die UPV bei 1.499 Euro, erscheinen soll der Monitor am 1. Juni 2026.
  • Seine große Besonderheit ist die hohe Hertzzahl von 165 in 6K. Außerdem könnt ihr die Auflösung auf 3K reduzieren (3.072x1.728) und dann sogar mit 330 Hertz spielen.
  • All das gibt es gepaart mit einem IPS-Panel samt 10 Bit Farbtiefe, entspiegelter Oberfläche, AMD FreeSync / Nvidia G-Sync Compatible (jeweils ab 48 Hertz) und RGB-Beleuchtung auf der Rückseite.
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Der entscheidende Knackpunkt des 6K-Monitors

Eine höhere Auflösung sorgt bei gleicher Displaygröße vor allem für ein schärferes und ruhigeres Bild, weil die Pixeldichte größer ist. Sie beschreibt die Menge an Pixeln, die auf einem Zoll der Bildfläche untergebracht sind.

Bildinhalte sind bei höherer Pixeldichte klarer erkennbar, kleinteilige Objekte und Übergänge von einem zum anderen Objekt beziehungsweise Objektkanten flimmern weniger, kurzum: Die Optik kann durch eine höhere Auflösung deutlich dazugewinnen.

Wie stark das der Fall ist, hängt aber von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen etwa der Abstand zum Bildschirm, der genaue Inhalt, der dargestellt wird und mit welchem Monitor mit niedrigerer Auflösung (beziehungsweise geringerer Pixeldichte) das Bild genau verglichen wird.

Doch welche Werte sind bei PC-Bildschirmen in Bezug auf die Pixeldichte heute üblich? Das zeigt die folgende Übersicht von gängigen Monitorgrößen und Auflösungen im 16:9-Format im Vergleich mit dem neuen Samsung G80HS:

Pixeldichte
6.144x3.456 @ 32 Zoll (Samsung G80HS)220 ppi
3.840x2.160 @ 32 Zoll138 ppi
3.840x2.160 @ 27 Zoll163 ppi
2.560x1.440 @ 32 Zoll92 ppi
2.560x1.440 @ 27 Zoll109 ppi
1.920x1.080 @ 27 Zoll82 ppi
1.920x1.080 @ 24 Zoll92 ppi

Mit der 6K-Auflösung ist also eine besonders hohe Pixeldichte möglich – allerdings unweigerlich zu dem Preis der deutlich gestiegenen Anforderungen an die PC-Hardware.

Der Grund: Wie viel Leistung für ausreichend hohe FPS nötig ist, hängt zu einem großen Teil von der Pixelmenge ab, und die steigt mit 6K im Vergleich zu 4K erheblich an.

Auch dazu folgt eine kurze Übersicht:

16:9-Auflösungen im Vergleich

  • darzustellende Pixel
6.144x3.456 6K
21786624
3.840x2.160 4K / UHD
8294400
2.560x1.440 2,5K / WQHD
3686400
1.920x1.080 2K / Full HD
2073600
  • 0
  • 4400000
  • 8800000
  • 13200000
  • 17600000
  • 22000000

Aber was heißt das jetzt alles in der Praxis? Das erfahrt ihr auf der zweiten Seite dieses Artikels.

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