Wenn euer Galaxy in den vergangenen Wochen auffällig schnell warm wird und der Akku deutlich früher schlappmacht als gewohnt – dann seid ihr damit nicht allein.
Seit dem Rollout von Samsungs Juli-Sicherheitsupdate auf Basis von One UI 8.5 häufen sich die Beschwerden (via Android Headlines). Betroffen sind vor allem das Galaxy S25 Ultra und das Galaxy S24 Ultra, vereinzelt taucht auch das S24 Plus auf. Gesammelt haben sich die Berichte im offiziellen Samsung Community Forum und auf Reddit.
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Drei Symptome, die häufig zusammen auftreten
In den Nutzerberichten tauchen im Kern drei Beschwerden auf, die sich oft in kombinierter Fassung vorfinden:
- Akkuverbrauch: Ein S25-Ultra-Besitzer schildert im Samsung-Forum, sein Gerät sei von 85 Prozent um Mitternacht bis zur Mittagszeit auf knapp fünf Prozent gefallen – bei rund zwei Stunden Bildschirmzeit in diesem Zeitraum. Im Leerlauf verliere das Handy fünf bis sieben Prozent pro Stunde.
- Hitzeentwicklung: In einem separaten Thread beschreibt ein Nutzer sein S25 Ultra als »sehr heiß« – auch hier im Anschluss an das Update.
- Ladegeschwindigkeit: Vereinzelt berichten Nutzer, dass ihre Geräte seit dem Update langsamer laden. Diese Fälle sind allerdings deutlich dünner dokumentiert als die beiden anderen.
Auf der S24-Ultra-Seite klingt es ähnlich: Dort schreibt ein Nutzer, er komme bei gleichem Nutzungsverhalten schlicht nicht mehr durch den Tag.
Der Verdacht: WhatsApp hängt sich im Backup fest
Bei der Ursachensuche wird es interessant. Ein Betroffener hat den Verbrauch auf WhatsApp zurückgeführt – die App bleibe nach der Update-Installation im Sicherungsvorgang hängen, statt ihn abzuschließen.
Gemeint ist das verschlüsselte Chat-Backup, das WhatsApp regelmäßig in die Cloud schiebt. Hängt so ein Vorgang in einer Schleife fest, arbeitet der Prozessor dauerhaft im Hintergrund; Akkuverbrauch und Wärmeentwicklung wären damit erklärt. Bestätigt ist das indes nicht.
Was ihr jetzt tun könnt – und was bisher nichts gebracht hat
Einen belegten Workaround gibt es bislang nicht. In den Foren haben Nutzer die üblichen Verdächtigen – von Neustart über Cache leeren bis zum abgesicherten Modus – durchprobiert. Gefruchtet hat davon nichts.
Wer dem WhatsApp-Verdacht nachgehen will, schaut unter Einstellungen, Akku und Akkuverbrauch nach. Steht der Messenger dort auffällig weit oben, ist ein vorübergehend pausiertes Chat-Backup einen Versuch wert.

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