Samsung bestätigt: 20 Soundbar-Modelle müssen nach Update zur Reparatur geschickt werden

Die infolge eines fehlerhaften Updates defekten Samsung-Soundbars können nicht mit einer neuen Firmware gerettet werden, sondern müssen zur Reparatur eingeschickt werden.

Samsung äußert sich zum Update-Problem diverser Soundbar-Modelle. Samsung äußert sich zum Update-Problem diverser Soundbar-Modelle.

In der vergangenen Woche haben sich zahlreiche Nutzer in Foren und sozialen Medien beschwert, dass ihre Samsung-Soundbar nach Installation eines Firmware-Updates komplett den Dienst quittierte.

Infolge der Aktualisierung auf Version 1020.7 gaben die Geräte keinen Ton mehr aus und reagierten auf keinerlei Eingaben mehr. Auch ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen brachte keine Abhilfe.

Samsung selbst bestätigt im hauseigenen Forum nun das Problem und muss einräumen, dass die Anzahl an betroffenen Modellen deutlich höher als ursprünglich angenommen ausfällt. Folgende in Deutschland verfügbaren Soundbars sollten das Update auf Version 1020.7 nicht installieren:

  • Reihe HW-S: HW-S66GD, HW-S67GD, HW-S710GD, HW-S711GD, HW-S810GD, HW-S811GD
  • Reihe HW-Q: HW-Q710GD, HW-Q810GD, HW-Q935GD, HW-Q995GD
  • Reihe HW-B: HW-B660GD, HW-B760GD
  • Reihe HW-L: HW-LS60GD

Derselbe Forenbeitrag nennt zudem sieben weitere Soundbar-Modelle, die in der Schweiz und Österreich erhältlich sind.

Video starten 3:02 Samsung stellt die neue Flaggschiff-Soundbar für 2025 vor

Samsung-Soundbar nach Update defekt: So geht es weiter

Die Hoffnungen auf eine softwareseitige Lösung sind schnell zerschlagen: Gegenüber The Verge erklärte Jim Kiczek, der US-Chef von Samsungs Audio-Sparte, dass »alle betroffenen Soundbars repariert werden«. Immerhin soll dies unabhängig vom Garantiestatus kostenfrei geschehen.

Auch der erwähnte Foreneintrag spricht von einer physischen Reparatur, die notwendig ist. Die Soundbar muss also bei Samsung eingeschickt werden.

  • Betroffene Kunden sollen sich beim Samsung-Kundendienst via WhatsApp melden, um einen Retourenschein zu erhalten. Dieser erlässt die Versandkosten, eine notwendige Verpackung müssen Kunden hingegen auf eigene Kosten organisieren.
  • Der Beitrag geht indes auf keine alternativen Kontaktmöglichkeiten ein – etwa, falls Kunden kein WhatsApp-Konto haben. Zudem finden sich dort keinerlei Angaben, wie viel Zeit die Reparatur und das Zurücksenden der Samsung-Soundbar in Anspruch nehmen werden.
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