Sims mussten ja schon einige grausame Taten von Spielern erdulden. Sehr beliebt ist beispielsweise die Kinder-Challenge, bei der eine Sims-Frau dutzende Kinder zur Welt bringen muss.
Noch grausamer ist nun das Experiment des Youtubers Tintaverse, der seine Figur aus Sims 4 in einem leeren Raum festhält und auf ihren Tod wartet. Das Gleiche hat er nämlich in dem Konkurrenzspiel Inzoi getan, um zu sehen, welche Figur zuerst das Zeitliche segnet.
Wenn ihr jetzt übrigens nicht weiterlesen würdet, verwandelt sich das Experiment in Schrödingers Lebenssimulation. Sowohl die Sims-Figur als auch die Inzoi-Figur sind sowohl tot als auch lebendig, solange ihr nicht in die Box (also in dem Fall den Raum) seht. Aber natürlich lest ihr weiter!
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In den ersten 12 Stunden verhalten sich beide Charaktere ähnlich - sie vertreiben sich die Zeit am Handy. Die Inzoi-Dame hält ihre Hygiene-Skala problemlos im oberen Bereich, indem sie sich auch immer wieder mit einem Handspiegel frisch macht. Nur der Hunger macht ihr zu schaffen.
Währenddessen kämpft die Sims-Figur nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit der Blase. Bald passiert der erste Unfall und sie pinkelt auf den Boden, wodurch die Hygiene in den Keller geht.
24 Stunden sind vorbei und der Inzoi-Charakter verhält sich weitestgehend normal - auch wenn sie fragwürdig häufig furzen muss. Der Hunger ist aber im kritischen Bereich und der Schlafentzug wird langsam auch zum Problem.
Aufseiten der Sims-Figur schaut es dagegen kritischer aus: Ohne Bett fällt sie alle zwei Stunden in Ohnmacht, spielt mit Staubflusen und pinkelt weiter auf den Boden. Der Magen knurrt natürlich auch bei ihr weiter.
1:30:44
Inzoi: Next-Gen-Sims oder Luftnummer? | mit Daniel von SimFans.de
37 Stunden sind vergangen und bei Inzoi öffnet sich eine Warnung: Der Charakter braucht dringend Essen. Gepinkelt wird aber weiterhin nicht.
Nach 49 Stunden Isolation ist es letztlich soweit: Das Inzoi-Versuchskaninchen ist verhungert. Bis zum Tod war sie aber vollkommen glücklich, höchst hygienisch, voller Energie und keineswegs einsam.
Dagegen siecht die Sims-Figur vor sich her: Völlig verdreckt fällt sie ständig in Ohnmacht und pinkelt sich an, der Sensenmann besucht sie aber erst nach beeindruckenden 63 Stunden.
So unrealistisch beide Szenarien natürlich sind, zeigt das Video doch recht deutlich, dass Inzoi noch nicht vollends entwickelt ist. Das merkt man nicht nur daran, dass die Figur mit geschlossenem Mund spricht, sondern auch, dass der Effekt einer solchen Isolation bis auf den Essenswunsch offensichtlich keine großen Auswirkungen hat. Und wer drei Tage lang nicht pinkeln muss, sollte einen Arzt aufsuchen.
Ach ja, und nicht zu vergessen: Dieses Experiment sollte nicht zu Hause nachgemacht werden, hier waren offensichtlich Profis am Werk! Es könnten sonst noch Sims oder Inzois verletzt werden. Das ist zwar hier auch passiert, aber das spielt jetzt keine Rolle. Was ihr aber mit euren Spielfiguren anfangt, wissen alle anderen nicht … es ist also quasi wieder Schrödingers Lebenssimulation!

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