Das Smartwatch-Jahr 2026 hat noch längst nicht richtig begonnen. Google, Samsung und Apple haben ihre Eisen noch nicht Feuer. Auch Garmin und Amazfit haben offenbar noch nicht alles gezeigt.
Wer Geduld an den Tag legt, kann bald das neueste Modell eintüten – oder Geld sparen. Denn die älteren Smartwatches werden in der Regel im Preis fallen.
Schnellnavigation:
- Samsung Galaxy Watch 9 und Ultra 2
- Google Pixel Watch 5
- Apple Watch Series 12 und Ultra 4
- Gamin Fenix 9
- Amazfit mit einer Solar-Smartwatch
Samsung Galaxy Watch 9 und Ultra 2
Glaubt man den Gerüchten, werden die Südkoreaner schon bald ihre neuesten Foldables und Smartwatches vorstellen. Mit von der Partie sind in diesem Jahr die Galaxy Watch 9 und die Ultra 2, während Fans der Classic-Modelle offenbar leer ausgehen.
Am Grunddesign der Galaxy Watch 9 soll sich wenig ändern: Die Größen 40 und 44 Millimeter sowie das runde Display im leicht kantigen Gehäuse bleiben anscheinend erhalten (via Android Headlines).
Die einzige nennenswerte Neuerung ist der potenziell größere Akku, denn mehr ist in diesem Fall einfach immer besser.
Von der Ultra 2 könnt ihr hingegen mehr erwarten, zumindest wenn die Gerüchteküche Recht behält. Neben einem überarbeiteten Design soll die Uhr einen 5G-Chip, einen 800-mAh-Akku und den Snapdragon Wear Elite erhalten.
Laut dem in der Regel gut informierten Leaker Ice Universe soll sich beim Display ordentlich was tun. Demnach erreicht das Display eine Spitzenhelligkeit von stolzen 5.000 Nits.
Abgerundet wird das Ganze durch eine IP69-Zertifizierung. Dadurch ist das Ultra-Modell staubdicht und widerstandsfähig gegen Hochdruck- und Heißwasserstrahlen gemäß definierter Industrieprüfungen.
Google Pixel Watch 5
Bleibt Google seinem neuen Rhythmus treu, könnt ihr euch im August auf die Pixel-11-Serie sowie die Pixel Watch 5 freuen.
Bisherige Leaks und Gerüchte zu Googles fünfter Generation sind rar und kurios zugleich. So soll beispielsweise ein Taucher einen Prototypen der Pixel Watch 5 aus dem Meer gefischt haben.
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Demnach ist die Uhr offenbar gemäß IP68 gegen Staub und Wasser geschützt (10 ATM) und verhindert so, dass Salzwasser die Komponenten beschädigt. Dieser Leak sollte jedoch mit großer Skepsis betrachtet werden.
Davon abgesehen drehen sich die Gerüchte um die unveränderten Größen von 41 und 45 Millimetern. Außerdem kursieren Gerüchte über einen möglichen neuen Chip und leicht verbesserte Gesundheitsfunktionen.
Wenn ihr also schon ein Auge auf die Pixel Watch 4 geworfen habt, könnte sich das Warten auszahlen. Wenn die fünfte Generation erscheint, wird die Pixel Watch 4 vermutlich (weiter) im Preis fallen.
Apple Watch Series 12 und Ultra 4
Bei der Apple Watch Series 12 deuten die Gerüchte auf ein moderates Update hin: altes Design, neuer Chip, etwas mehr Akkulaufzeit und kleinere Verbesserungen in der Health-App.
Das spannendste Gerücht: Touch ID könnte in die Seitentaste der Apple Watch 12 und Ultra 4 integriert werden. Grundlage hierfür ist ein Bericht von Macworld, die entsprechenden Quellcode entdeckt haben.
Damit wäre die Abhängigkeit von numerischen Passwörtern Geschichte.
16:02
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Mehr gibt es über die Ultra 4 zu berichten. Konkret spricht die Gerüchteküche neben Touch ID von einem größeren Redesign, mehr Sensoren und einer möglichen Blutdruckerkennung.
Gleichzeitig soll ein effizienterer neuer Chip verbaut werden und die Akkulaufzeit soll verbessert werden. Das Display soll in ein dünneres Gehäuse eingefasst werden (via MacRumors).
Handfeste Details folgen dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Anfang September auf der Keynote in Cupertino.
Gamin Fenix 9
Wie Notebookcheck berichtet, hat der Garmin-CEO versichert, dass die Outdoor-Sparte im Jahr 2026 noch sehr aktiv sein wird. Demnach könnte die Fenix 9 im zweiten Halbjahr, also im Spätsommer oder Herbst, erscheinen – ähnlich wie seinerzeit die Fenix 8 im Jahr 2024.
Bei dem Outdoor-Monster wird über eine digitale Krone spekuliert, ähnlich wie bei der Apple Watch. Das würde die Navigation in den Menüs potenziell angenehmer gestalten.
Besonders spannend wäre eine Solarladung in den AMOLED-Versionen. Garmin arbeitet bereits an einer solchen Funktion, wie Patente beweisen.
Weitere Verbesserungen werden vermutlich in den GNSS-Diensten, in neuen biometrischen Sensoren sowie in Fitness-Features der App zu sehen sein.
Amazfit mit einer Solar-Smartwatch
Amazfit macht Garmin ordentlich Konkurrenz. Die Uhren des chinesischen Herstellers zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.
In einem Bereich möchte Amazfit offenbar neu angreifen: Smartwatches mit MiP-Display (Memory in Pixel).
Auf dem Instagram-Account von Amazfit Spain wurde ein Bild einer bisher unbekannten Smartwatch gepostet. Sie verfügt über eine breite Metalllünette und sechs statt der sonst üblichen vier Buttons.
Das Display wirkt matt und schwarz-weiß, was für eine Solar-Smartwatch spricht. Kurz zuvor waren im Code der Zepp-Health-App Hinweise auf eine Amazfit-Smartwatch mit Solarzellen aufgetaucht.
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Tritt Amazfit im Solar-Feld gegen Garmin an, dürfte das vor allem eines bedeuten: Garmin bekommt Preisdruck in einer Nische, in der sich das Unternehmen bislang ziemlich gemütlich eingerichtet hat.
Die oben genannten Smartwatches werden in den nächsten Wochen oder Monaten offiziell vorgestellt. Wenn ihr das neueste Modell um das Handgelenk schnallen möchtet, wird sich das Warten je nach Gerät durchaus lohnen. Und wer lieber zur älteren Generation greift, kann mitunter Geld sparen.





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