Die weltweite Speicherknappheit hat 2026 für stetig steigende Preise auf dem Hardware-Markt gesorgt. Nun könnte zumindest für einen Bereich ein Ende in Sicht sein.
Geht es nach einem Analyseunternehmen, soll zumindest NAND-Flash-Speicher ab der zweiten Jahreshälfte 2027 wieder ausreichend verfügbar sein.
Ein Hoffnungsschimmer in der Speicherkrise
Losgetreten wurde die Krise durch die Knappheit von DRAM, die vor allem auf die extrem gestiegene Nachfrage durch KI-Unternehmen und Rechenzentren zurückzuführen ist. In der Folge stellten die großen Hersteller ihre Produktionen um, sodass auch in anderen Sparten Knappheiten entstanden sind.
2026 macht sich das durch teils deutlich steigende Preise etwa bei Firmen wie Nintendo, Apple oder Google bemerkbar. Zudem sind viele Produkte nur noch kaum oder sogar gar nicht mehr verfügbar.
Laut dem Marktanalyseunternehmen Trendforce aus Taiwan, soll sich diese Situation noch mindestens ein Jahr so weiterziehen, bevor es dann endlich Besserung gibt.
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Laut der Analyse fehlen 2026 weltweit zwischen vier und fünf Prozent NAND-Flash-Speicher, um die Nachfrage zu bedienen. Zwei Entwicklungen sollen dazu führen, dass dieses Defizit bis zur zweiten Jahreshälfte 2027 aufgeholt wird:
- Die Nachfrage sinkt durch hohe Preise.
- Die Hersteller produzieren wieder mehr NAND-Speicher.
Dass die Nachfrage sinkt, ist durch die gestiegenen Preise nahezu gesichert. Viele Nutzer, die nicht unbedingt ein neues Smartphone, einen neuen Laptop oder eine neue Spielekonsole kaufen müssen, werden dies bei den hohen Preisen wohl auch nicht tun.
Die großen Smartphone-Hersteller sollen deshalb auch mit deutlich geringeren Absätzen bei den nächsten Generationen ihrer Handys rechnen.
Die großen Chip-Hersteller werden sich wohl auch 2027 auf die Produktion von DRAM konzentrieren. Gleichzeitig dürften aber kontinuierliche Prozessumstellungen dafür sorgen, dass an den bestehenden Produktionsstandorten effizienter produziert werden kann als bisher.
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Dadurch soll dann wieder ausreichend NAND-Flash-Speicher verfügbar sein, um die weltweite Nachfrage zu stillen. Die Verfügbarkeit von SSDs und anderen Produkten dürfte sich dadurch verbessern. Ob das dann auch zu sinkenden Preisen führt, hängt letztlich von den Firmen und deren Strategie ab. In jedem Fall dürfte eine verbesserte Verfügbarkeit aber zu stabileren Preisen führen.

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