La-Le-Lu, nur der Mann im Mond schaut zu: Schon kleine Kinder bekommen zum Einschlafen vorgesungen. Mir singt leider niemand mehr etwas vor, aber ich kenne Abende, an denen die Stille mich nicht schläfrig machen will. Da kommt dann Spotify mit Podcasts sowie Musik zum Einsatz und hilft mir mit ein bisschen Ablenkung dann doch noch Schlaf zu finden.
Und dann wache ich auf, draußen ist es stockfinster, ich habe für diese eine Sekunde keine Ahnung, wo ich bin und frage mich nur: Wer zum Teufel spricht da?
Spätestens wenn ihr euch hier angesprochen fühlt, habe ich eine kleine Funktion in der App für euch, mit der ich zwar zu Spotify einschlafe, aber nicht mitten in der Nacht wieder dazu aufwache: Den Sleeptimer.
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Musik und Podcasts zum Einschlafen
Auch die Barmer-Krankenkasse bestätigt auf ihrer Webseite: Musik zum Einschlafen ist gar nicht verkehrt – zumindest wenn es sich um Entspannungsmusik handelt. Alles andere, Popmusik, der Fernseher – und ich würde hier auch Podcasts hinein zählen – eher nicht so:
»Überraschungsmomente« können unser Gehirn im Schlaf empfindlich beeinflussen und so unseren Schlaf stören: Aber Hand aufs Herz, ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die auch mal zu True Crime einschläft und nicht vorhat, nun auf Walgesänge umzusteigen.
Um zu Mord und Totschlag einzuschlafen, aber nicht davon aufzuwachen, hat Spotify eine Einstellung, die mir persönlich viel zu lange nicht aufgefallen ist: Der Sleeptimer. Der macht nichts anderes, als euren Stream nach einer bestimmten Zeit – wenn ihr planmäßig eingeschlafen seid – zu beenden.
Eine unspektakuläre Funktion, aber für einen erfüllten Schlaf unter Umständen eine echte Hilfe.
Um den Sleeptimer zu aktivieren, geht ihr wie folgt vor:
- Wählt den Song bzw. Podcast, zu dem ihr einschlafen wollt, aus.
- Tippt oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü (⁝).
- Scrollt in der Auswahl zu »Sleeptimer«
- Hier könnt ihr nun aus sieben Optionen wählen, ob der Stream beispielsweise nach Ende des Songs oder erst nach einer Stunde beendet werden soll.
- Tippt ihr nach der Einstellung noch einmal auf das Drei-Punkte-Menü, ist die Option »Sleeptimer« markiert und zeigt an wie viele Minuten noch bis zum Ende des Streams verbleiben.
Der Sleeptimer schon nicht nur den Schlaf
Der Sleeptimer schützt euren Schlaf, wenn ihr auf Unterhaltung zum Einschlafen nicht verzichten wollt – oder könnt. Neben der Tatsache, dass ich mit gestelltem Timer nicht mehr mitten in der Nacht zu Mord und Todschlag aufwache, hat die Funktion für mich aber noch zwei weitere Vorteile:
- Ich schone meinen Akku: Streaming, wenn ich tief und fest schlafe, stört nicht nur potenziell meine Ruhe, es verbraucht auch unnötig Strom.
- Ich schone meine Playlisten: Wie viele Podcast-Folgen sind bei mir auf Spotify mit "Fertig" markiert, obwohl ich keine Ahnung habe, was darin passiert? Mit dem Sleeptimer kann ich zumindest ungefähr einschätzen, was ich tatsächlich schon gehört habe.
Wie es oft ist mit schlechten Gewohnheiten: Man muss sie nicht gleich ganz abstellen, sondern zuerst einmal die negativen Effekte weitestgehend reduzieren. Der Sleeptimer ist eine einfache, aber effektive Funktion für Schlaflose wie mich.
Mit ihm schläft es sich nicht nur besser, es wacht sich auch besser auf – und vor allem ohne dieses: Wo bin ich und wer zur Hölle redet da?
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