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Star Trek hat gerade einem Redshirt einen der grausamsten Tode in 58 Jahren Sci-Fi-Geschichte beschert

Der Transporter ist eine überaus nützliche Technologie, birgt aber auch große Gefahren.

In Raumschiff Enterprise waren es traditionell die Crewmitglieder in Rot, die auf Außenmissionen den Tod fanden. Bildquelle: Paramount In Raumschiff Enterprise waren es traditionell die Crewmitglieder in Rot, die auf Außenmissionen den Tod fanden. Bildquelle: Paramount

Die Comic-Reihe Star Trek: Red Shirts widmet sich speziell den Sternenflottenoffizieren in roter Uniform. Getreu dem in der Original-Serie etablierten Klischee »Redshirts always die« haben die Figuren des Comics kein leichtes Leben. In der neuesten Ausgabe musste ein Redshirt auf besonders grausame Weise das Zeitliche segnen.

Was hat es mit den Redshirts auf sich? In der Serie Raumschiff Enterprise waren die Crew-Mitglieder in den roten Uniformen in der Regel die Figuren, die sehr oft und sehr schnell den Tod fanden. Daraus entwickelte sich unter den Fans der scherzhafte Spruch »Redshirts always die«.

Tage seit dem letzten Transporter-Unfall: 0

In der Comic-Reihe Star Trek: Red Shirts versucht eine Gruppe Sicherheitsleute, eben jene Red Shirts, auf einem Eisplaneten romulanische Spione daran zu hindern, Daten von der Sternenflotte zu stehlen. Achtung, es folgen Spoiler zu Ausgabe 3 des Comics.

In dieser Ausgabe verfolgen die Redshirts einige der Spione und erklimmen dafür einen Signal­turm, von dem die feindlichen Agenten aus flüchten wollen. 

Während die Spione bereits auf ihr Schiff gebeamt werden, entscheidet sich Lieutenant Vesta, einer der Red Shirts, auf den Rücken eines Gegners zu springen.

Da ein Transporter eine Person oder ein Objekt erst entmaterialisiert und dann am Zielort wieder zusammensetzt, verschmelzen Vesta und der Romulaner auf dem Weg zum Schiff.

Das Bild zeigt eindeutig, warum der Tod so grausam war. Bildquelle: IDW Publishing Das Bild zeigt eindeutig, warum der Tod so grausam war. Bildquelle: IDW Publishing

Was dann im Transporterraum der Romulaner ankommt, ist eine aus nach außen gekehrten Knochen und Organen bestehende Masse beider Personen, die irgendwie immer noch am Leben ist. 

Die Kreatur, die auch gut aus einem Body-Horror-Film stammen könnte, wird dann von den Romulanern mit einem Disruptor-Schuss erlöst. Trotz der kurzen Dauer, vermutlich einer der schlimmsten Tode, die ein Redshirt je erleiden musste.

Video starten 1:25 Star Trek: Eine der größten Niederlagen der Sternenflotte wird neu aufgerollt

Verjüngt, verschmolzen und verdoppelt

Star Trek hat eine ziemlich umfangreiche Geschichte beim Thema Transporter-Unfälle. Beispielsweise in der Folge »Erwachsene Kinder« aus Das nächste Jahrhundert treten Captain Picard und drei weitere Crewmitglieder plötzlich als Zwölfjährige aus dem Transporter.

Tuvok und Neelix aus Voyager hatten bei ihrer Verschmelzung deutlich mehr Glück. In der gleichnamigen Folge vereint das Beamen sie in einer einzigen Person, die dann Tuvix genannt wird.

Commander Riker wurde in seiner Zeit als Lieutenant bei einem Transport verdoppelt. Sein Klon verbrachte acht Jahre auf dem Planeten, von dem er weggebeamt wurde, bis er von der Enterprise in der Folge »Riker : 2 = ?« gefunden wurde. 

Deep Space Nine hat natürlich auch eine Folge mit einem misslungenen Transporter-Vorgang. In »Gefangen in der Vergangenheit« landen Sisko, Bashir und Dax im Jahr 2024 auf der Erde.

Unterm Strich sind die Serien-Charaktere aber alle glimpflich davongekommen. So etwas wie im Comic passiert eben nur Redshirts.

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