Im ursprünglichen Star Wars von 1977 hat Han Solo zuerst geschossen, doch spätestens 1997 schrieb George Lucas höchstpersönlich den Sternenkrieg um: Mit der Special Edition veröffentlichte er eine überarbeitete Version der Original-Trilogie, die zahlreiche Szenen und Effekte verbessern sollte … was aber nicht immer zündete.
Über die Special Edition wird seit jeher fleißig diskutiert, denn nicht mit jeder Änderung waren beziehungsweise sind die Fans bis heute glücklich. Etwa das teilweise arg offensichtliche CGI, neue Musikstücke oder eben der Streit um Han Solo und Greedo sorgten für viel Unmut.
Es sollte sich außerdem nicht um die letzte nachträgliche Änderung an den originalen Star-Wars-Filmen handeln: 2004 wurde etwa Sebastian Shaw als Anakin Skywalker in Episode 6 durch Hayden Christensen ersetzt und Jason Wingreen als Boba Fett in Episode 5 durch Temuera Morrison.
George Lucas steht heute noch immer hinter der Star Wars Special Edition
Trotz all der Kritik an den kleinen und großen Änderungen der Special Edition steht George Lucas auch heute noch hinter seinen Anpassungen. Im Interview mit CBS Sunday Morning erklärt der 82-jährige Star-Wars-Erfinder, als er dort gemeinsam mit seiner Frau Mellody Hobson zu Gast ist:
Die meisten Filme sind nicht fertig. Sie werden einem aus den Händen gerissen und ins Kino gebracht. Man sagt sich also immer: Ach, ich wünschte, ich hätte diese eine Kleinigkeit noch fertigstellen können.
Aber so läuft das nicht. Man hat eine Deadline und die muss man einhalten.
Ich bin zu Star Wars zurückgegangen und habe alle Filme überarbeitet, um sie zu vollenden. Damit sie nun tatsächlich fertig sind.
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Star Wars: Offizieller Kino-Trailer zu Episode 4 - Eine neue Hoffnung
2027 kehrt die Urfassung von Star Wars in die Kinos zurück
Viele Mitglieder der Sternenkrieg-Community wären wahrscheinlich versöhnlicher mit diesem Umstand, wenn sie die Wahl zwischen den beiden Versionen hätten. Doch an die unveränderten Originalfassungen von Star Wars kommt man längst nur verdammt schwer ran, da selbst Disney nur die Special Edition verkauft beziehungsweise im Streaming-Angebot zur Verfügung stellt.
Doch dafür kommt es nächstes Jahr zu einem möglicherweise einmaligen Event: Zum 50. Jubiläum von Eine neue Hoffnung wird die ursprüngliche Fassung von Episode 4 nochmal im Kino gezeigt. Seid aber gewarnt: Die ist ist möglicherweise schlechter gealtert, als ihr sie in Erinnerung habt.
Schon 2026 wurde die Fassung im Zuge eines Filmfestivals aufgeführt und so manch Zuschauer war erschrocken, wie drastisch die sich von der Special Edition unterscheidet. Dabei fielen Zitate wie: Star Wars in dieser Form ist ein schmuddeliges, stumpfsinnig zusammengezimmertes Spektakel, das eher wie ein Kostümfilm als ein großes Sci-Fi-Epos anfühlt.
Die Special Edition hat – trotz all ihrer Probleme – dann doch Star Wars an mehr Stellen verbessert, als uns heute bewusst ist.
Übrigens: Mehr dazu, wie es mit Star Wars weitergeht, könnt ihr unter den Links oben nachlesen. So läuft nicht nur die Originalfassung von Episode 4 in den Kinos. Ebenso geht es mit Staffel 2 von Ahsoka weiter, während mit Starfighter von Shawn Levy (Deadpool & Wolverine) mit Ryan Gosling in der Hauptrolle ein völlig neues Spielfilmabenteuer auf der großen Leinwand folgt. Und dann wäre da ja noch die neue Trilogie, an der Lucasfilm bereits arbeitet.
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