State of Unreal 2026: Alle wichtigen Infos der Epic-Keynote in drei Minuten

Beim State of Unreal zeigte Epic Games nicht nur ein wenig UE6, sondern auch einige Systeme zur Unreal Engine 5.8.

Beim State of Unreal 2026 zeigte Epic Games unter anderem das neue Versionskontrollsystem »Lore« sowie Neuerungen rund um Fortnite und UEFN. Beim State of Unreal 2026 zeigte Epic Games unter anderem das neue Versionskontrollsystem »Lore« sowie Neuerungen rund um Fortnite und UEFN.

Die State of Unreal 2026 liegt hinter uns und hat einen gut zwei Stunden langen Ausblick auf die Zukunft der Epic-Software gegeben.

Neben einem vergleichsweise kurzen Abstecher zur Unreal Engine 6 sprachen die Entwickler viel über das (wahrscheinlich) letzte große Update in Form von UE 5.8 – alle wichtigen Neuankündigungen der Keynote zeigen wir euch im folgenden Schnelldurchlauf.

Video starten 3:26 Unreal Engine 5.8: Epic zeigt beeindruckendes neues Update

Unreal Engine 6: Der grobe Zeitplan steht

Zur Unreal Engine 6 bestätigte Epic Games den Fahrplan: Die kommende Enginegeneration soll laut Epic-CEO Tim Sweeney die UE5 mit der Pipeline verschmelzen, die parallel in Fortnite entsteht – mit dem Programmiermodell Verse, offenen Standards für portable Inhalte und tieferer KI-Integration über MCP.

Der Early Access ist laut Epic Games weiterhin für Ende 2027 angesetzt.

Unreal Engine 5.8 als letztes großes Update?

Zu Unreal Engine 5.8 nannte Epic Games auf der Bühne unter anderem einen neuen Lumen-Modus für 60 fps auf Nintendo Switch 2 und PC sowie mehrere Systeme wie MegaLights.

Durch optimierte Shader-Kompilierung soll sich laut dem Studio allein Fortnites Shader-Anzahl um 68 Prozent verringert haben. Zudem soll es nach 5.8 vorerst keine weitere große UE5-Version geben – Epic Games hält sich ein mögliches Update auf Unreal Engine 5.9 lediglich als Option offen.

KI-Integrationen und Lore

Mit UE 5.8 bringt Epic Games außerdem ein experimentelles MCP-Plugin, über das sich Modelle wie Claude direkt mit UE-Projekten verbinden lassen.

Laut Epic Games sollen die Modelle dabei deutlich mehr leisten als bloßes Copy-Paste: Sie sollen einzelne Unreal-Engine-Workflows verstehen und eigenständig darin mitarbeiten; welches Modell dafür genutzt wird, bleibt den Studios selbst überlassen.


Mehr zum Thema: Was Epic auf der State of Unreal gezeigt hat, hat das Potenzial, Spielentwicklung für immer zu verändern


Unter dem Namen »Lore« hat Epic Games daneben ein Open-Source-Versionskontrollsystem vorgestellt, das ab sofort kostenlos verfügbar ist.

Klassische Versionskontrollsysteme sind laut Epic Games meist auf Quellcode oder auf große Binärdateien spezialisiert. Lore soll dagegen beide Fälle abdecken und ist auf verteilte Repositories für sehr große Teams ausgelegt.

Dies Simpsons kommen zu UEFN

Nachdem im vergangenen Mai Star-Wars-Inhalte laut Epic Games innerhalb von 72 Stunden fast acht Millionen Spieler auf eigene Inseln gezogen hatten, folgen »Die Simpsons« als nächste große Lizenz. Ein eigenes Toolkit mit Figuren und Schauplätzen aus Springfield soll dem Studio zufolge noch in diesem Jahr über das IP-Programm für UEFN-Entwickler verfügbar sein.

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