Steam Deck & Co. auf dem Fernseher spielen: Drei Dinge, auf die ihr beim Dock achten solltet

Beim Kauf eines Docks für euren Handheld gibt es drei wichtige Dinge zu beachten.

Wenn ihr euren Handheld auch am Fernseher oder an einem anderen externen Bildschirm verwenden wollt, dann benötigt ihr einen Dock oder einen USB-Hub. (Bildquelle: Razer) Wenn ihr euren Handheld auch am Fernseher oder an einem anderen externen Bildschirm verwenden wollt, dann benötigt ihr einen Dock oder einen USB-Hub. (Bildquelle: Razer)

Die Nintendo Switch hat gezeigt, wie es geht: das hybride Konzept bei Gaming-Handhelds.

Doch mit anderen PC-Handhelds könnt ihr ebenfalls sowohl im mobilen Modus als auch groß am Fernseher spielen, was über einen passenden USB-Dock besonders komfortabel funktioniert.

Ich selbst spiele mit meinen Handhelds sehr oft an einem größeren Bildschirm und mir sind drei Dinge aufgefallen, die ihr beim Kauf eines Docks beachten solltet.

1. Die richtige HDMI-Version

Damit ihr die Auflösung und Bildwiederholrate von eurem Bildschirm oder eurem Fernseher voll ausnutzen könnt, ist es wichtig, einen USB-Dock auszuwählen, der auch die dafür nötige HDMI-Spezifikation mitbringt. 

Der Lenovo Legion Go S im Razer Handheld Dock Chroma. Den Test zu diesem Handheld findet ihr weiter unten verlinkt. Der Lenovo Legion Go S im Razer Handheld Dock Chroma. Den Test zu diesem Handheld findet ihr weiter unten verlinkt.

Wenn euer Fernseher beispielsweise eine 4K-Auflösung und 60-Hertz-Bildschirmwiederholrate besitzt, benötigt ihr mindestens HDMI 2.0, um diese nutzen zu können. Gleiches gilt für Full HD und 240 Hertz. 

Hier seht ihr eine Übersicht über die verschiedenen HDMI-Versionen und der unterstützten Auflösungen und Bildraten.

720p1.080p1.440p2.160p4.320pBitrate
HDMI 1.0120 Hz60 Hz30 Hz--4,9 Gbps
HDMI 1.1120 Hz60 Hz30 Hz--4,9 Gbps
HDMI 1.2120 Hz 60 Hz30 Hz--4,9 Gbps
HDMI 1.3240 Hz120 Hz60 Hz30 Hz -10,2 Gbps
HDMI 1.4240 Hz 120 Hz60 Hz30 Hz-10,2 Gbps
HDMI 2.0480 Hz240 Hz144 Hz60 Hz18,0 Gbps
HDMI 2.11.560 Hz720 Hz360 Hz120 Hz60 Hz48,0 Gbps

2. Lüftungsschlitze müssen frei bleiben

Achtet unbedingt darauf, dass ihr euren Handheld so platziert, dass die Lüftungsschlitze auf der Rückseite nicht überdeckt werden. Andernfalls verschlechtert sich die Kühlung und damit potenziell auch die Leistung.

Die meisten Docks sollten so konzipiert sein, dass ihr euch darüber keine Sorgen machen müsst, aber es gibt Ausnahmen.

Der Handheld Dock Chroma von Razer besitzt beispielsweise eine ziemlich große »Lehne« und diese verdeckt bei sehr vielen Handhelds die Lüftungsschlitze:

Generell müsst ihr nicht unbedingt einen speziellen USB-Dock verwenden, um euren PC-Handheld mit dem Fernseher zu verbinden. Ein USB-Hub mit HDMI oder DisplayPort-Ausgang reicht aus.

Stellt dann sicher, dass ihr euren Handheld nicht so hinlegt, dass die Lüftung blockiert wird – wie etwa auf ein Kissen oder auf einen geschlossenen Tablet-Ständer. 

3. Reichen euch die Anschlüsse?

Manche Docks besitzen mehrere USB-C-Anschlüsse und manche nicht. Manche Docks besitzen mehrere USB-C-Anschlüsse und manche nicht.

Bevor ihr euch für einen Handheld-Dock entscheidet, ist es wichtig, vorher zu überprüfen, ob euch die Anschlüsse ausreichen und ob sie die nötigen Übertragungsraten unterstützen.

Wenn ihr beispielsweise eine externe SSD an euren Dock anschließen möchtet, etwa für eure Steam-Bibliothek, dann sollte der USB-Anschluss möglichst schnell sein. 

Eine andere Frage, die ihr euch stellen solltet: Benötigt ihr einen oder mehrere USB-C-Anschlüsse? Einige Handheld-Docks haben nur einen USB-C-Anschluss für die Stromversorgung, aber keinen für Datenübertragung. 

Viele USB-Geräte von heute setzen auf USB-C und bei einem Dock ohne diesen Anschluss müsst ihr auf Adapter oder zusätzliche USB-Hubs setzen.

Bonus-Tipp: Achtet beim Kauf darauf, auf welcher Seite sich das USB-C-Kabel befindet, das sich mit eurem Handheld verbinden wird.

Bei einigen Docks ist es auf der rechten Seite untergebracht, während sich der USB-C-Anschluss mancher Handhelds links befindet. Dann kann das Kabel zu kurz sein und der Anschluss nicht erreicht werden.

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