Der Griff zum Handy, um Wartezeiten zu überbrücken oder einfach zur Unterhaltung, erfolgt bei vielen Menschen wohl schon fast automatisch. Auf Reddit tauschen sich ein paar Steam-Deck-Fans gerade über die Vorteile des Handhelds als Alternative dazu aus.
Handheld-Gaming als Alternative zum Doomscrolling
Viele Smartphone-Anwendungen und Social-Media-Apps sind so konstruiert, dass sie die Nutzer möglichst lange »bei der Stange halten«. Viele Menschen verbringen dadurch mehr Zeit am Handy, als sie eigentlich wollen.
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Hinzu kommt, dass viele Social-Media-Inhalte auch noch sehr niedrigschwellig sind, also direkt wieder vergessen werden und vor allem darauf ausgelegt sind, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu wecken. Diese geistige Überlastung durch exzessiven Social-Media-Konsum wird auch »Brain Rot« genannt.
Die einfache Lösung dafür ist, das Handy wegzulegen und etwas anderes zu tun. Ganz so einfach, wie es klingt, ist das aber nicht. Social Media hat ja auch positive Seiten und das Gehirn gewöhnt sich schnell daran, beschäftigt zu sein. Es braucht also eine fesselnde Alternative.
Einige Reddit-Nutzer haben das Steam Deck als solche für sich entdeckt. Der Nutzer »henrywmh920« schreibt in seinem Post, dass er zuletzt sehr viel Zeit an seinem Handy verbracht hat. Nach der Arbeit musste er oft stundenlang auf seine Freundin warten und vor dem Schlafengehen war er ebenfalls am Bildschirm, bis er eingeschlafen ist.
Nun hat er sich ein Steam Deck besorgt und ist überrascht von den positiven Effekten auf seine Aufmerksamkeitsspanne und seine Konzentrationsfähigkeit. Statt einfach nur auf sein Handy zu starren, nutzt er die Zeit jetzt, um spannende Spiele zu spielen.
Link zum Reddit-Inhalt
In den Kommentaren unter dem Post wird schnell klar, dass der Nutzer mit dieser Erfahrung nicht alleine ist. Mehrere andere User schreiben, dass sie den Handheld-PC jetzt ebenfalls in vielen Situationen nutzen, in denen sie vorher aufs Handy geschaut hätten.
Dabei wird auch hinterfragt, ob das nun wirklich besser ist. Ein Nutzer schreibt, dass ein Vorteil des Spielens wäre, dass man aktiv darüber nachdenkt, was man tut, und dabei auch immer wieder etwas erreicht, etwa das Ende eines Levels oder eines Spiels.
Eng verbunden mit »Brain Rot« ist auch der Begriff Doomscrolling, der das exzessive Konsumieren negativer Nachrichten und Inhalte im Internet beschreibt. Wir haben Tipps gesammelt, mit denen ihr dem vorbeugen könnt.
Am Ende ist es natürlich jedem selbst überlassen, wie er seine Freizeit verbringt. Es ist aber schön zu sehen, dass die Rückkehr der Handhelds gerade vielen »älteren« Spielern die Möglichkeit gibt, wieder mehr Zeit mit ihrem Gaming-Hobby zu verbringen. Zeitgleich erscheint es als valide Alternative, um dem Griff von Instagram, TikTok und Co. zu entkommen.
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