Steam Machine: Fünf wichtige Details, die ihr vielleicht verpasst habt

Hier sind fünf weniger offensichtliche Details, die ihr über die neue Steam Machine wissen solltet.

Der Speicher der Steam Machine kann mit einer microSD-Karte aufgerüstet werden, aber nicht mit den schnellsten. (Bildquelle: Valve) Der Speicher der Steam Machine kann mit einer microSD-Karte aufgerüstet werden, aber nicht mit den schnellsten. (Bildquelle: Valve)

Die Steam Machine hat ein paar versteckte Tricks unter der Haube – aber auch zwei Einschränkungen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt auffallen.

Zwischen cleveren Hardware-Entscheidungen, kleinen Kompromissen und überraschend praktischen Features gibt es einiges, das ihr vielleicht übersehen habt. 

Hier sind die fünf aus unserer Sicht wichtigsten Dinge, die ihr über die Steam Machine wissen solltet.

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Die SSD ist aufrüstbar – sogar mit 2280-SSDs

Die Steam Machine kommt entweder mit 512 GByte oder 2 TByte Speicher. Die SSD ist an der Unterseite verbaut und besitzt das kleine 2230-Format, das Valve auch schon beim Steam Deck eingesetzt hat.

Solltet ihr die interne SSD aufrüsten wollen, könnt ihr allerdings zu den weiter verbreiteten 2280-SSDs greifen, die üblicherweise auch bei Desktop-PCs und der PS5 zum Einsatz kommen.

Bei solchen gibt es nicht nur deutlich mehr Auswahl, sie sind für gewöhnlich auch günstiger als die kleineren 2230-SSDs. 

Der Arbeitsspeicher könnte aufrüstbar sein

Insgesamt 16 GByte DDR5-RAM steht der Steam Machine zur Verfügung, was für einige Spiele heute schon etwas knapp bemessen ist. 

Es gibt aber eine gute Nachricht: Valve hat gegenüber Linus Tech Tips bestätigt, dass die RAM-Module in standardisierten SO-DIMM-Slots stecken. Solche kommen auch bei Notebooks zum Einsatz und das bedeutet, dass der Arbeitsspeicher aufrüstbar sein sollte.

Die schlechte Nachricht: In Zeiten von steigenden RAM-Preisen wird das kein günstiges Upgrade:

Voll integriertes Netzteil

Trotz der kompakten Maße hat es Valve geschafft, das Netzteil in das Gehäuse der Steam Machine zu integrieren. Dabei haben sie sogar sichergestellt, dass es mittels des 120mm-Lüfters auf der Rückseite mit gekühlt wird. Das spart zusätzlich Raum.

Aufgrund dieses Designs ist kein externes Netzteil beim Stromkabel notwendig, wie es bei vielen Gaming-Notebooks der Fall ist. 

Noch ein kleines Detail: Die LED-Leiste kann euch im Standby-Modus den Downloadfortschritt von Spielen anzeigen. (Bildquelle: Valve) Noch ein kleines Detail: Die LED-Leiste kann euch im Standby-Modus den Downloadfortschritt von Spielen anzeigen. (Bildquelle: Valve)

Kein USB4

Valve hat sich bei der Steam Machine gegen die Inklusion von USB4 oder Thunderbolt 5 entschieden. 

Das ist für die meisten kein großes Problem, da USB-C-3.2-Gen2 mit 10 Gbit pro Sekunde schon sehr schnell ist, etwa für den Anschluss externer SSDs. Aber es schiebt einen Riegel für alle vor, die eine externe Grafikkarte anschließen wollen.

Die Möglichkeit für die Nutzung von eGPUs hätte die Steam Machine noch langlebiger gemacht, weil sich so die Gaming-Leistung langfristig erhöhen lässt.

microSD mit Hotswap, aber ohne Express

Die einfachste Möglichkeit, den Speicher der Steam Machine zu erweitern, ist die Nutzung einer microSD-Karte, wie beim Steam Deck. 

Hotswap: Bei laufendem Betrieb könnt ihr die microSD-Karte einfach abziehen und in euer Steam Deck stecken. So könnt ihr die Spiele, die auf der Speicherkarte gespeichert sind, schnell und einfach auf verschiedenen Geräten spielen.

Kein microSD Express: Die Nintendo Switch 2 bleibt weiterhin die einzige Konsole mit Unterstützung für die schnellen microSD-Express-Karten. Für die meisten Spiele sollte das keinen signifikanten Unterschied machen, aber Lade- und Installationszeiten sind mit den neueren, aber auch teuren Speicherkarten kürzer. 

Sind euch noch interessante technische Details zur Steam Machine aufgefallen? Freut ihr euch auf sie und habt ihr Interesse am Kauf? Schreibt es uns gern in die Kommentare!

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